Die Regatta des Lebens
Man kann keine Ahnung haben von sich, vom Leben – und trotzdem überleben, ist die bittere Erfahrung, mit der ich alt wurde, bis ich sie machte. Davon will ich ein wenig erzählen, möchte schon durchblicken lassen, wie so was von so was kommt und so weiter. Autobiografisch ist das hier, aber anderen geht es ähnlich?
Ich stamme aus einer segelnden Familie, wir hatten immer ein Boot. Im Wohnzimmerschrank standen die Preise meiner Eltern, die auf vielen Regatten gewonnen wurden. Der breite, eine ganze Wand erschließende Schrank war in eine dafür vorgesehene Tiefe von mehr als einen halben Meter bündig hineingebaut worden. Ein Freund meiner Eltern hatte als Tischler den Auftrag bekommen, aus Mahagoni maßgefertigt diese Wand zu gestalten. Der ebenfalls segelnde Jugendfreund meines Vaters baute auch sämtliche Fenster in das für unsere Verhältnisse große Geschäftshaus, das meine Eltern auf dem geerbten Grundstück hinstellten.
Das Haus steht noch heute, ist aber nicht mehr im Familienbesitz. Meine Schwester und ich konnten uns nicht einigen und haben alles verkauft. Es war der ganze Stolz meines Vaters gewesen, das Grundstück neu zu bebauen in den Siebzigern. Wir Geschwister wuchsen auf als Kinder der Kinder des Wirtschaftswunders, könnte man sagen.
Davon will ich zunächst ein wenig erzählen.
Die Front an der Bahnhofstraße wurde breit vermietet im Erdgeschoss, links eine Bankfiliale, in der Mitte die Durchfahrt auf den Hof und rechts unser Fisch- und Delikatessengeschäft. In den ersten Stock kamen ein Masseur und eine Versicherungsagentur, oben wohnten wir und in einer zweiten Wohnung die Oma, die Mutter meines Vaters, der das Grundstück vorher gehört hatte. Sie bekam es vom Vater geschenkt und überschrieb das Erbe an meine Eltern. Ihr Vater, der geschäftstüchtige „Galoppschuster“ konnte drei bebaute Grundstücke an seine drei Kinder vergeben.
Meine Eltern wie gesagt wollten uns die Denkweise der Selbsständigkeit beibringen und natürlich das Segeln. Dazu gehörte, nicht einfach herumzuschippern, sondern an Regatten teilzunehmen. Ein sportliche Lebenseinstellung ist nicht schlecht, aber ich hatte so meine Probleme mit dem Leistungsdruck, das wurde zum Thema meines Lebens überhaupt und ist sicher einige Beschreibungen wert auch für diejenigen, die selbst nicht segeln. Wir alle haben Eltern, und wir müssen uns alle im Leben behaupten. So gesehen ist dies eine Erzählung, die unsere Erziehung fokussiert, und was dabei zu lernen wäre.
Beim Regattasegeln ist natürlich gut, ein schnelles Boot zu haben. Das wollen andere aber auch. Da beginnt der Wettkampf schon in der Vorbereitung, das eigene Schiff zu optimieren und dann vor dem Start auch gut zu trimmen. Die Taktik auf der Bahn schließlich und die Fähigkeit, passend zu steuern, die Schoten zu führen, im Team zusammenzuarbeiten mit der Mannschaft, bringen ein Boot letztlich zum Laufen. Wo man hinsteuert, macht natürlich viel aus. Den Wind vorweg zu sehen, was gleich passiert, eine Brise, den „Dreher“ klug zu nutzen, ist sehr wichtig. Zweikämpfe können bedeutsam werden, Manöver. Dabei gilt, wer insgesamt die wenigsten Fehler macht, gewinnt die Wettfahrt vor den Konkurrenten. Es ist bekannt, dass niemand fehlerfrei segeln kann, darum gibt es diesen Leitspruch. Leider wird der zweite Teil dieser Wahrheit oft unterschlagen, und zwar der Umgang mit unvermeidlichen Fehlern. Wer nicht weiß, dass Fehler ganz normal allen passieren in einer Wettkampfsituation, macht sich womöglich selbst fertig für jedes Missgeschick? Darum ist so notwendig zu lernen, nach einem Fehler keine darauf folgenden Dummheiten zu machen. Ich meine vermeidbare, weitere Fehler, die ihren Ursprung nur darin haben, dass ein erster Fehler überhaupt passierte und man anschließend damit nicht klarkommt. Das ist vielleicht noch wichtiger, als möglichst wenige Fehler zu machen.
So jedenfalls wird eine banale Sache noch schlimmer.
Die Mechanik, mit der ich mir mein Leben insgesamt kaputtmachte, meine Gesundheit ruinierte, synonym also mein Lebensschiff beschädigte, dass dieses nicht tauglich war, nicht konkurrenzfähig im Alltag an Land, verstand ich spät. Es nützen mir also deutliche, klärende Worte, um wenigstens rückblickend klar Schiff zu machen. Das könnte auch anderen helfen.
Fangen wir an mit dem Boot; es zu optimieren kann ein Beispiel dafür geben, wie auch ein junger Mensch drangeht, sich selbst als System möglichst effektiv zu verwenden? Einige Beispiele dürften genügen, um zu verstehen, dass da doch reichlich Parallelen sind. Den Sport als Modell für das eigene Leben zu begreifen, hat den Vorteil, sich auf positive Weise mit Leistung überhaupt auseinanderzusetzen, aber den Nachteil, das Leben insgesamt als Wettkampf einzuordnen. Das Boot als Träger seines Steuermanns und einiger Ladung an Bord zu verstehen wie den Menschen selbst, der unterwegs ist, bietet ein schönes Motiv, sich die Welt anschaulich zu machen.
„Thees Bott dat Woterküken“, von Rudolf Kinau, etwa fängt auch so an.
„Wi sünd all’ Seelüd“ – Wir sind alle Seeleute. „Dat Leben is jüst so up un dol as de See.“ – Dat is ’n ool Wort. Un wohr is dat ook. – Wi sünd all’ Seelüd. Jeder Minsch hett sien eegen Fohrtüg, un jeeder mütt sülben an ’t Ru’er stohn, un mütt sick mit Störm un hooge Brekers un ook mit Stillnis und blank Woter affinden, un mütt seehn, dat he den Kopp boben hullt, un dat he vörwarts kummt. – Hindör möt wi ’r all’, – so oder so. Wi sünd all’ Seelüd. – Eerst liggt wi in ’n Hoben un nehmt Prooviant an Bord, un Kompaß un Korten un dütt un dat. Un wenn wi allns up ’n Dutt hebbt, un hebbt allns klor, – denn smiet wi de Tauen loos un seilt rin in’t Leben.
Das habe ich als Jugendlicher gelesen, aber wie das so ist in mancher Familie, die Kinder werden mit Ratschlägen gefüttert, gehen zur Schule – und begreifen doch nicht.
Bei uns galten manche Tipps, was mit dem Boot vor dem Start einer Wettfahrt zu machen sei:
„Wenn du den Boden vorher schrubbst, von Bewuchs befreist, kann es daran schon mal nicht liegen, wenn dein Schiff nicht fährt.“ Erich und Greta, meine Eltern, die meine Schwester und ich beim Vornamen nannten, dachten leistungsorientiert auch im Geschäft. Sie entwickelten Standards, planten Abläufe im Einkauf und Verkauf, verbesserten die Herstellung von eigenen Salaten, kauften sogar eine eigene Mayonnaise-Maschine. Solche Eltern wollen gut sein! Ihre Kinder galten ihnen ebenso als Beweis der gelungenen Familie und als Zeichen einer zu beachtenden Existenz.
Meine Eltern bemerkten durchaus, dass ich ein schmächtiges Kerlchen war und beorderten mich deswegen in einen Turnkurs, noch extra zum sowieso gegebenen Schulsport. Ich sollte ein breites Kreuz kriegen. Mein Vater machte auch Übungen vor, wie man die Brust weitet und seine Schltern kräftigt. Es half nicht, weil ich das nie konsequent umsetzte. Insofern muss man sich mindestens im Nachhinein fragen, warum die guten Ansätze nicht weiter verfolgt wurden, und zwar frage ich mich, warum ich selbst die Dinge nicht verstand, mich zu optimieren, zu einem selbstbewussten Menschen zu werden? Es ist ja nicht die Kraft allein, sondern mehr das Bewusstsein nötig, sich wahrzunehmen. Eine innere Haltung ist wesentlich beim Erwachsenwerden.
Beim Boot gibt es Grenzen, es zu optimieren. Die Bauvorschrift legt vieles fest, Materialstärken, Gewichte der Bauteile, und die Regattaleitung hat auch darauf zu achten, dass alle verabredeten Regeln eingehalten werden. Läufer und Schwimmer genauso dürfen nicht dopen, denn bei ihnen ist ihr Körper, was bei uns im Segeln das Boot ist. Im Leben selbst gibt es keine Grenze für Verbesserungen. Beschränkungen kommen immer dann auf, wenn es um exakt definierte Bereiche geht. Ein ausgewachsener Mensch stößt an anatomische Grenzen, eine Firma darf bei ihren Geschäften nicht illegal handeln. Die Grenzen, die man sich selbst auferlegte aus sagen wir mal Gewohnheit können aber sehr wohl immer weiter verschoben werden. Alles was besser ist, wird, wenn es als neues Verfahren zu handeln bekannt geworden ist, die alten Methoden verdrängen. Wir haben heute etliche Dinge in unseren Jollen oder überhaupt am jeweiligen Schiff optimiert, die unsere Eltern nicht kannten. Hilfsmittel konnten wir installieren, die sehr wohl den Regeln entsprechen, wovon die Alten aber keine Ahnung hatten, wie viel schneller dergleichen macht. Das kann man auch auf das Leben übertragen. Der Begriff „Coaching“ ist heute normal im Sprachgebrauch angekommen.
„Das starke Selbst“, ein erst nach dem Tode seines Autors Moshé Feldenkrais veröffentlichtes Manuskript, probierte, schon in den vierziger Jahren geschrieben, eine andere Sichtweise auf den Menschen. Ich habe das kluge Buch nach einer Reihe von Lebenskatastrophen geschenkt bekommen, von meiner Schwester zugegeben, mit der ich heute tatsächlich kein Wort rede (seit Jahren) aus mancherlei Gründen. Ich bin fertig mit ihr. Meine Eltern sind beide verstorben, und insofern ist auch diese Vergangenheit erledigt. Es bleibt aber die Basis, auf der man steht. Das Leben, seine Geschichte, wo jemand hergekommen ist, wird ihn immer definieren, was er noch machen kann in Zukunft. Mir ist das so bewusst, aber zu präsent für welche, die lieber grundsätzlich „nach vorn schauen“ –.
Ich habe diesen Text mit „Raster“ überschrieben, weil ich von einem Haufen, so muss man solches Pack nennen, in einem Netz erfasst wurde, das heute, dem Internet ähnlich, eine willkommene Methode bedeutet, andere fertigzumachen. Und ich habe diesen Text so betitelt, weil ich in der Lage bin aufzuzeigen, wie falsch eine Beurteilung sich auswirken kann, wenn die Überlegungen derer, die rastern, von verkehrten Voraussetzungen ausgehen. Der mit seinem Spitznamen „Kollege Computer“ bekannte Polizist, der in Deutschland die Rasterfahndung etablierte als zukünftig unentbehrliches Fahndungswerkzeug, ist inzwischen, lange nach seiner Verrentung in den Achtzigern, vor einigen Jahren verstorben. Das habe ich mitbekommen. Eine junge Frau gleichen Namens war mir tatsächlich bekannt, und die vielen, mir unerklärlichen Vorgänge rund um meine Person, nicht zufällige Begegnungen scheinbar, brachten mich auch dazu, in jede Richtung paranoid weiterzuspinnen.
Es kann meinerseits nicht konkret geklärt werden, welche Menschen tatsächlich ihr Interesse an mir hatten, aber die unangenehmsten von ihnen tauchen kaum mehr auf im Alltag. Da kann ich mich damit beschäftigen, wie ich gewirkt haben müsste, dass so viel Scheiß passierte und gleichzeitig festhalten, was ganz anders wurde, als erhofft von welchen, die mich gern vertrieben hätten aus dem Städtchen. Mindestens aber wehtun wollten mir diese Rufmörder. Das ist ihnen reichlich gelungen!
Die moderne Polizei brüstet sich damit, auffällige Menschen auf dem Schirm zu haben. Ich bin aufgefallen. Das ist Fakt. Die Nachbarn und auch nur in der Gegend lebenden Leute wollen auch wissen, wer auffällig ist und haben ihre eigenen Methoden. Daraus ergibt sich ein Bild. Ich sehe aus wie, und die sehen für mich aus wie welche, die hinschauen. Bleibt die Frage, wer von uns den Sprung hat in seiner Schüssel? Wenn die Gesellschaft es hinbekommt, die gefährlichen Menschen aus dem Verkehr zu ziehen, sind es diese, die den Schaden haben, und das Weltbild der „normalen“ Leute ist wahr. Wo aber der bloße Verdacht eine Meute antreibt und das Ergebnis ist, dass solche Hetze ihnen Haue einbringt, muss man wohl schauen, wie das weitergeht? Wer gewalttätig ist, mag zu Recht im Raster des Bildes vom gefährlichen Menschen erfasst worden sein. Falls dieser Beknackte aber gezielt provoziert wurde, dann erst zugeschlagen hat, sollte man einräumen können als Beobachter, wo die tatsächlichen Ursachen sind, und die Lage wird sich befrieden. Der Beknackte sollte ich sein, und die Lage hat sich befriedet. Warum? Das müssten sich diejenigen fragen, die jahrelang rumgelaufen sind, es womöglich weiter probieren mit entsprechenden Anschuldigungen, was noch passieren würde? Da können wir sicher sein, dass so Enttäuschte nicht über ihren Tellerrand schauen können wie die Propheten nach dem Tag X, wo der Planet seine Bahn hätte verlieren müssen, die Welt hätte untergehen müssen, den Schreiern ihren Gefallen nicht getan hat.
Ich habe Antworten, aber keiner fragt.
# Meine Perspektive
Für einige bin ich derjenige mit dem Sprung in der Schüssel, das habe ich ja angedeutet. Dabei greift diese Sichtweise zu kurz. Wer eine Wettervorhersage langfristig anschaut, merkt ja auch, dass die künftige Entwicklung immer unsicherer vorherzusagen ist, je weiter man in die Zukunft schaut und Vorhersagen prognostiziert. Das kann im übertragenen Sinn auch bei Einschätzungen ansonsten anderer Fachgebiete gelten. Damit bietet sich für den im Raster Erfassten die geniale Perspektive, sämtliche Beobachter an der Nase herumzuführen, das Netz, in dem man zappelt, als eines zu nutzen, die Idioten selbst darin einzuwickeln. Ich habe mich schon gefragt, warum das alles? Ich musste meine Fehler einsehen. Daraus ergibt sich automatisch das Angebot, vom Leben selbst zu lernen. Das tat ich. Das passt Schwarzmalern nicht, die darauf pochen, dass ein Verrückter verrückt ist und bleibt, wer gewalttätig war, das wieder sein wird und so weiter.
Das Raster erkennt rot, grün, blau. Ein Raster kann zeigen: Volkswagen, Mercedes, Renault. Schwieriger sind Entwicklungen zu erfassen, denn nun kommt das Profiling als Unsicherheitsfaktor hinzu. Aus einem Wolf wird kein Schaf? Ein Jäger müsste seine Beobachtungen kritisch hinterfragen vor dem Schuss, damit nicht aus Versehen ein Kollege, der ebenfalls im Gebüsch herumkraucht, die Schrotladung anschließend im Arsch hat. Künstler zu Recht sind diejenigen, die auf eine Gesellschaft aufpassen – wie die Ordnungshüter im Beruf. Ich habe diese Chance erkannt, will sichtbar machen. Das hilft auch, sich selbst besser einzuordnen. Ich weiß jetzt, wie ich ausgesehen habe, und warum das Raster der Leute ihnen nicht geholfen hat. Mein Bild auf die Vergangenheit ist klar, meine Brille hat ein sauberes Glas ohne Sprung, und das verdanke ich diesen Spinnern.
Ein wenig lässt sich wohl noch erzählen? Da wird gern von Mobbingopfern berichtet, aber solche wie mich zählt man nicht dazu. Gemobbt werden vor allem junge Menschen in der Schule. Diese Menschen nennt man ausnahmslos immer „Opfer“ – ich, der gefährliche Verrückte, soll aber möglicher Täter sein: Da darf man seine Schikane gern anbringen? Ich denke, wir sollten als Gesellschaft nicht übersehen, dass jeder, der Mobbing an sich erfährt, seinen Teil dazu beiträgt oder anfangs beigetragen hat. Wer sich „anders“ verhält als die Umgebung, fällt auf. Menschen benötigen soziale Kompetenz. Wer diese nicht aufbringt, bildet das willkommene Ziel für Gruppen, die sich dran abarbeiten. Mein Fehler ist also zunächst ein Fehlverhalten, das mir selbst nicht klar ist, wenn ich zur Zielscheibe einer Meute werde. Hier liegt auch eine Riesenchance, sich an den Gemeinheiten aufwärts in der Hierarchie einer solchen Hackordnung zu bewegen, wenn man’s erstmal begriffen hat. Das beste Beispiel sind wohl Prominente, die ganz bewusst schrill rüberkommen, etwa aus der queeren Szene. Es kann also den Lebensunterhalt sichern, ein Spott erregendes Tun so weit zu perfektionieren und gerade an Anfeindungen noch weiter zu wachsen.
Für mich zählt ja keinesfalls, ein gern sexuell gestörter Typ zu sein, der seine Befriedigung andauernd darin findet, junge Frauen zu bedrängen, aber genauso sollte ich gerastert werden von zahlreichen Gutmenschen hier offenbar? Mein Bestreben nach meiner bestehenden Krankheitsgeschichte, die ja gut bekannt war auch durch meine Offenheit diesbezüglich, ist eindeutig Gesundheit. Ich brauche keine neue Frau. Ich bin verheiratet und weiß das. Ich bin kein hier in Deutschland weitgehend isolierter, hilfloser Asylbewerber, der notgeil unterwegs ist mit Hackenschuss. Das haben meine Gegner übersehen. Mir hingegen hat das alles gezeigt, was ich als junger Mann nicht verstehen konnte. Damit kann ich heute nicht nur erklären, warum Menschen wie ich psychotisch erkranken, ich kann auch zeigen, was hilft. Die Psychiatrie kann das nicht. Die Ärzte verwalten das Elend und halten sich selbst den Rücken frei, nicht belangt zu werden, wenn ihr Patient Mist baut. Das tut schon weh, sechzig Jahre lang hinterherzulaufen, bis man’s merkt.
Ich wollte die Probleme meiner Eltern lösen, das ist mir jetzt klar, und habe mir selbst reichlich welche geschaffen mit dieser Haltung. Ich stolperte unbewusst in eine Falle und erst in ihrer Wiederholung heute, ist mir die Erkenntnis aufgegangen. Mit Schuppen von den Augen gefallen, sehe ich meinen Wahn und sein Motiv.
Mein Vater ist ein vom Krieg traumatisierter Mensch gewesen wie meine Mutter, aber das war ihnen keinesfalls bewusst. Nicht alle Menschen dieser Zeit sind beschädigte. Am schlimmsten aber wirkt sich eine Macke aus, die sich erst in der nächsten Generation der nachfolgenden Kinder so richtig entfaltet. Der Zusammenhang verbirgt sich. Unser Wirtschaftswunder stand dem Blick auf das vorherige Drama, dem Zweiten Weltkrieg, komplett im Weg. Das, so möchte ich behaupten, ist die Geschichte hinter der, die mit mir im Raster aufgefallen ist.
Davon lässt sich erzählen! Man kann einmal mehr anfangen mit dem Kennenlernen meiner Eltern, und wie sie dachten. Das könnte auch anderen nützen, sich etwa von unnötigen Schuldgefühlen zu befreien? Wo erst logisch wird, warum jemand seine Dummheiten macht, gibt dergleichen auch ein breites Beispiel ab für ähnliche psychologische Konstrukte. Das kann unser Modell sein, die Schablone zum Ausmessen eigener Problemtiefe auch andernorts. Der Witz vom Betrunkenen, der unter einer Laterne krabbelt, ist bekannt durch Watzlawick?
Ein Polizist kommt des Wegs; ob er helfen könne? Der Betrunkene lallt, er habe seine Haustürschlüssel verloren. Man sucht eine Zeit lang gemeinsam. „Sind Sie sicher, dass Sie ihren Schlüssel hier verloren haben?“, will der Polizist wissen.
„Nei-ein. Ver-verloren ha-habe ich ihn da-hinten. Ab-ber da-da ist es viel su finster!“
Diese Problematik, beschreibt der Psychiater, kennzeichnet den Unfug von Therapie, die etwas heute korrigieren möchte, das – rückwirkend – nicht änderbar früher geschah. Soweit korrekt, kann ich nicht umhin, mich doch glücklich zu schätzen im Begreifen geschichtlicher Dramaturgie, die mir scheinbar zum Verhängnis wurde. Das musste ich allein herausbekommen. Ich versuchte zu verstehen, wie meine Eltern dachten, warum sie eine Erziehung ihrer Kinder auf den Weg brachten, die so wirkte, wie sie mir geschehen war. Das Vorbild der Eltern prägt die Kinder, regt zur Nachahmung an oder verkehrt sich ins Gegenteil – je nachdem. Was lässt sich heute noch finden: Ich bin jedenfalls zum einen der Auffassung, dass mein Vater eine Vorstellung von Männlichkeit skizzierte, die er selbst aber keinesfalls begriff. Dazu kommen weitere Besonderheiten. Einige Details sind interessant zu berichten.
Meine Mutter erzählte mir, als sie bereits schwer krank war und ihr naher Tod uns allen bevorstand, wie unselbständig ihr Erich gewesen war, der anfangs noch mit seiner Mutter im selben Raum geschlafen habe, als sie sich kennenlernten! Dabei hatte dieser über dreißig Jahre alte, sportliche und gut aussehende Mann ihretwegen eine langjährige Beziehung beendet? Die vorherige Freundin hatte sich mit Erich oft in lautstarken Streitszenarien beim Segeln gezeigt. Mit meiner Mutter wurde das anders. Die ist – als deutlich Jüngere – zunächst bescheiden aufgetreten und erzählte mir dann aber, in letzten Gesprächen vor ihrem nahen Tod, wie sie erste Initiativen ergriffen hatte, ihren neuen Mann zu korrigieren.
Erich wohnte nach dem Tod seines Vaters weiter im Elternhaus, und sie sei eingezogen, habe den seltsamen Zustand des Zusammenwohnens dahingehend bewegt, dass meine spätere Oma nach oben ins Dachgeschoss zog. Das bedeutete nun eine eigene Wohnung mit Mann, schwanger zu sein und umgehend die (notwendige) Heirat. Ich war ja schon unterwegs. Sie wären auch vorher bereits miteinander klar gewesen zusammenzubleiben, betonte mein Vater oft. Greta sinnierte manchmal, auch ein anderes Leben hätte ja sein können, im Büro statt im Laden und ohne die daraus folgenden Beschwerden wie etwa Krampfadern. Das kann ich nicht wirklich bewerten, wo meine Mutter ehrlich war und wann wieder weniger. Ihre Fähigkeit zur Manipulation war auch für sie selbst eine Entdeckung gewesen. Das erfuhr ich. Sie wohnte frisch zusammen mit Erich, und dazu passt diese Anekdote.
Bald fing meine Mutter an Einfluss zu nehmen hier und da. Ihr passte nicht, sagte sie mir in solchen letzten Gesprächen, bei denen wir schwermütig Erinnerungen aufleben ließen, dass die Haustür unten vom Treppenhaus nie ganz geschlossen wurde. Damit war das alte Haus gemeint, dass meine Eltern später abrissen für ihr prächtiges Geschäftshaus. Ich liebte diese alte Welt aber, die dann für immer verschwand. Die weiß lackierte Holztür oberhalb von drei Stufen der kurzen Eingangstreppe erinnere ich gut. Sie war im Erdgeschoss, aber diese Hausebene war ja bereits leicht erhöht zum Gehweg, war auch höher als der Laden vorn. Dadurch konnte der Keller womöglich weniger tief in die Erde gebaut sein? Diese Tür, von der aus man ins Treppenhaus oder, an einem kurzen Flur gelegen, auch in den Keller absteigen konnte durch eine weitere Tür, war aufgequollen und schrammte am Boden, meinte meine Mutter. Die Haustür ließ sich nicht verschließen und blieb also auch nachts angelehnt, hingeklemmt, im Spalt weit offen. Das störte niemanden. Meine Mutter fand es unmöglich. Es könne auch ein Einbrecher kommen, fürchtete sie, aber sie fürchtete scheinbar auch, ihre Meinung klar anzubringen.
Im Winter habe mein Vater runter zum Schneeschieben gemusst, erzählte meine Mutter, und dafür standen seine Gummistiefel im Flur unten an dieser Haustür, die auch bei Kälte immer ein wenig offen blieb. Dann aber habe wohl eine Katze oder ein Betrunkener nachts in diese Gummistiefel gepinkelt! Die Stiefel waren nass und stanken erbärmlich! Das habe sie zum Anlass genommen, Erich dazu zu bewegen, die Tür abzuhobeln, was er auch tat. Es wäre das erste Mal gewesen, dass meine Mutter sich getraut habe, Störendes in den Griff zu bekommen, meinte Greta. Ich habe eine Träne verdrückt, ganz ehrlich, als ich das hörte.
Mir gaben diese allerletzten Eingeständnisse früherer Geschehen den nötigen Einblick zu spekulieren, meine Mutter selbst habe in diese Gummistiefel hineingepinkelt, um ihr Ziel zu erreichen. Aus heutiger Sicht ist das so wahrscheinlich wie etwa die Annahme, dass (der fiktive Romanheld) Hornblower seinen Kapitän Sawyer den Niedergang runtergestoßen hat. Eine bewusst offen gelassene Textstelle in einem maritimen Meisterstück von C.S. Forester, das jeder Segler kennt.
Meine Mutter konnte nur hintenrum, nie direkt geradeaus leiten, blieb immer in der Position des Ersten Offiziers, der doch den Kapitän so zwingend antreibt, dass dieser meint, vorweg zu gehen. Das war Greta, und so schaffte sie auch zu mir, dem Erstgeborenen, ihre Symbiose zu formen, die mich bis heute prägt. Mein Vater aber war ganz bestimmt nicht selbstbewusst. Er spielte Männlichkeit. Keine gute Mischung, diese Vorbilder, denen ich mich nicht erwehren konnte!
Für mich war immer klar seitens meines Vaters, ich würde es mal schwer haben, ein Mädchen, eine Freundin zu finden. Das wurde oft gesagt. Blöd von meinen Eltern, oder? Da stand also ein Problem an, das irgendwie mit meiner Person zusammenhängen musste, und mit zwölf oder dreizehn Jahren jedenfalls war es schon eine Bürde. So etwas zu sagen, ist nicht gerade hilfreich. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung ist draus geworden und Jahre vergingen, bis ich ein wenig mutiger wurde, mal wo anzuklopfen. Es klappte trotzdem lange gar nichts, und ich wurde älter, aber nicht erwachsener. Keiner schien mich zu bemerken, niemand löste meine Probleme für mich, und dann fasste ich einen dramatischen Entschluss!
Ich flog unangekündigt nach Chicago, wo U. ihr Au-Pair für ein ganzes Jahr begonnen hatte. Ich wohnte im Hostel, oben im Norden, bei der Loyola-University. Lake Forest ist noch ein wenig nördlicher. Dort war die Gastfamilie. Ich rief an, und dann trafen wir uns. Wir unternahmen einiges zusammen. Einmal verabredeten wir uns downtown am Sears Tower. „An der Nordwest-Ecke!“ Sie brüllte es mit bebender Stimme ins Telefon. Mein Segelmädchen aus Blankenese. Wir liefen auch zum Stadion im Süden. Ein Fahrzeug fuhr ganz langsam, stoppte: „Hier solltet ihr nicht zu Fuß gehen!“ Das war eine Warnung. Als spazierende Touristen sahen wir aus wie naive weiße Kinder. Wir ignorierten und nichts passierte. Die Sitze im Stadion waren bunt. Ich erinnere mich an den Anblick.
Ich zeichnete viel. Ich unternahm manches allein. Ich kaufte mir Philadelphia-Käse. Der sah aus wie zu Hause. Zum Brotschmieren war ich gerüstet: Ich hatte mein Takelmesser am Hosenbund überall dabei. Damit war ich sogar im Flugzeug unbehelligt mitgeflogen. Ich musste den Sinn des Messers bei der Kontrolle nur erklären. Den Marlspieker klappte ich auf und sagte dem Wachmann, das sei zum Schäkel öffnen. Es ginge um maritime Sachen, ich beschrieb: „It’s for the boat.“ Das reichte aus. Ich durfte das scharfe Löwenmesser am Stropp in meine Hosentasche zurückstecken, und da blieb es. Es wurde im Hostel mein Buttermesser. In Chicago gab es sogar Schwarzbrot. Das kaufte ich mir und aß alle Tage Philadelphia. Einmal saß ich im Lincoln Park und machte meine Brotzeit dort. Ein Mann kam und wies mich darauf hin, dass ich gerade gefilmt worden wäre von Leuten: „Dahinten, die da.“ Sie hätten wohl gedacht, ein exotisches Tier in mir zu sehen? Das sagte der Typ und grinste frech. Ich begriff nicht, verspottet zu werden.
Ich war in einem Jazzclub abends und zeichnete den Schlagzeuger. Es war Barrett Deems. Er hatte mit den All-Stars gespielt, galt als der schnellste Schlagzeuger der Welt. Das war sein Spitzname gewesen. Eine Berühmtheit, und ich wusste, wer das ist. Die Zeichnung gelang prima. Deems signierte sie mir „Good health“, schrieb seinen Namen drunter. Ich fragte ihn nach Louis. Nur Arvell Shaw sei noch am Leben, meinte er. Der Schlagzeuger trug eine große Armbanduhr und sah alle Augenblick drauf. Eine wunderschöne Schwarze war ganz aufgeregt: „Look, he is drawing the Drummer!“ Sie bat mich, wollte unbedingt ebenfalls gezeichnet werden, egal, wenn auch das Bild ja Teil meines Skizzenbuch würde, das ich unmöglich hergeben könne, erklärte ich der Schönen. Sie malte ihren Namen darauf wie Deems. Was das „Vee“ solle, fragte ich, und sie meinte: „It’s my name. Vee – like: V-Verde.“ Ein Victory-Zeichen? Sie formte ihre schlanken Finger entsprechend.
Ich begriff gar nichts.
Mit U. wurde es nichts.
Wir saßen im Van ihrer Gastfamilie, waren an eine ruhige Stelle auf einem Parkplatz gefahren. Es war schon dunkel. Ein paar Tränen, sie war zu verdattert beim Wiederlosfahren, ans Abblendlicht des Autos zu denken. „Mach das Licht an“, sagte ich. Sie brachte mich zur Doppelstockbahn.
Manches dieser zwei Wochen erinnere ich unauslöschlich.
Ich schlief schlecht im Hostel. Die Hochbahn donnerte alle paar Minuten vorbei. Wir hatten so Pritschen übereinander. Fremde Männer wechselten ständig in diese Liegen und übernachteten im Raum. Einmal hatte ich einen jungen Mann vor einem Kunstmuseum getroffen, mitten zwischen den Hochhäusern. Wir erkannten uns vom Hostel und begriffen plötzlich, dass wir auch Deutsch reden konnten. Er kam aus Heidelberg oder so. In dem Museum war ich auch mit U. gewesen. Wir schauten uns „Nighthawks“ von Edward Hopper an. Vor dem Meisterwerk durfte niemand stehenbleiben. Die Besucher gingen beständig langsam im Oval am Bild vorbei. Wir rundeten einige Male, bis wir genug hatten. „Ob hier auch ein Bild von Horst Jansen hängt?“ fragte U. Wir fanden keins.
Im Yachtclub sind wir auch gewesen. Dort hielt Dennis Conner einen Vortrag. Ich zeichnete auch ihn. U. fragte den Berühmten, ob er Spaß habe beim Segeln? Er spottete, es gehe nur um den Sieg. Mit U. begann er ein Spiel auf dem Teppich mit Pennys. Imer zwei bildeten das Tor, durch das man die dritte Münze zu rollern probierte. Mich beachtete er gar nicht. Ich bat die kleine Band dort „Barnacle Bill the Sailor“ zu spielen, aber der Leader begriff gleich, dass ich nichts zu melden hatte. Er wechselte auf Deutsch, als er merkte, dass wir aus Hamburg kamen. Ein wenig Spott schwang bei ihm mit, und ich war nur perplex, dass ich immer wieder unsere Muttersprache zu hören bekam in Chicago. In einem Steak-House bestellte ich ein T-Bone-Steak. Ich wollte Pommes Frites dazu, fand die nicht auf der Karte. Das ist etwas ganz Normales, erklärte ich dem hilflosen Mädchen, das mit meinem Englisch nicht klarkam. „Man macht es aus Kartoffeln“, probierte ich.
„Aaaah! French Frie-eye-s –.“
Sie zog es in die Länge, dass ich’s nie vergessen werde!
Es gab keine Smartphones, aber als ich allein in Union Station saß und auf den Doppelstockzug nach Lake Forest wartete, hörte ich zum ersten Mal das amerikanische Telefonklingeln, das ich aus vielen Filmen kannte. Heute haben viele es als Klingelton auf dem Handy. Daran erinnere ich mich jedes Mal, wenn ich das irgendwo höre. Ich fuhr auch Bus. Der Busfahrer gelegentlich sagte alle Haltestellen laut an, indem er sich zu uns umdrehte: „Wenn ihr – er sagte den Straßennamen – aussteigen wollt, müsst ihr jetzt aussteigen!“ Ich wollte wissen, was ein Donut ist? Dieses Wort war mir einige Male begegnet. U. wusste es auch nicht. Anderntags hatte sie in ihrer Gastfamilie gefragt: „Das ist wie ein Berliner, nur als Ring, süß.“ Ich weiß noch, wie sie es ganz einfach erklärte, und wir uns freuten, das wir das gelernt hatten.
So war das damals.
Als es schon klar war, dass sie nicht meine Freundin sein wollte, hatte ich noch einen Abend im Konzert bei Harry Connick Jr. – ich nahm Platz in der ersten Reihe neben einer hochbegeisterten Amerikanerin, die von diesem Superjazzer zu schwärmen begann, bis sie merkte, dass ich ihrem Englisch nicht folgen konnte. Nach wenigen Stücken ging ich aus dem Konzert. Ich musste die ganze Zeit an U. denken, und was für ein Fiasko.
Ich flog zurück.
Ein nettes Paar aus Mutter und kleinem Sohn saß neben mir. Ihr Englisch war einfach. „Zeig ihm den Zettel!“, meinte die Mutter. Das Kind kramte einen karierten Schnipsel raus. „Das ist die Unterschrift von Muhammad Ali! Er war letzte Woche mit uns im Flugzeug als Passagier.“
Ich habe es geglaubt.
Bald darauf in Deutschland zurück wurde ich das erste Mal krank. Der Grund ist gar nicht, dass meine Liebesbekundungen von U. abgewiesen wurden. Das eigentliche Problem findet sich in der Wahrheit, dass mein Vater ihrem Vater nicht gewachsen gewesen wäre. Ein Blankeneser Zahnarzt mit schönem Häuschen zwischen Bäumen, ruhig gelegen, doch attraktiv vernetzt zum Zentrum. Die Yacht größer als unsere, von Abeking & Rasmussen sogar, und Reisen über die Nordsee nach Schottland, die Ostsee rauf bis Riga – diese Fahrten über See zeugten wohl von einer Seemannschaft, die meine Eltern so nicht draufhatten. Drei wunderschöne Töchter, die sich gut miteinander vertrugen, wie Katzen miteinander balgten, während meine Schwester und ich im ständigen billigen Geschwisterkrieg alberne Scharmützel hinlegten – muss ich mehr schreiben?
Diesen selbstbewusten auch mürrischen aber genauso studierten Doktor konnte mein Vater, der den gar nicht kannte, auf keinem Gebiet schlagen, das Wasser reichen?
Ich ging mit der Idee ran, das Leben sei eine Wettfahrt.
Das stimmt so nicht. Wer aber daraus eine Regatta machen will, wo die anderen einfach nur entspannt schippern, hat keine Chance. Mit einer Vaterfigur abzurechnen, wurde dann zu der unbewussten Herausforderung, die, als nicht erkannte Idee, ihr Unwesen treiben konnte in mir, bin ich überzeugt. Ich suchte weiter nach so einem Mann, ohne das von mir zu wissen. Erst in der Heutezeit konnte ich mich vom idiotischen Wettkampf befreien – weil ich das Glück geschenkt bekam, dem passenden Idioten zu begegnen.
Das ist meine Wahrheit.
Meine Frau und ich sind mehr als ein Vierteljahrhundert verheiratet. Mit mir kann man’s aushalten offenbar. Und ohne meine zwanghafte Macke kann noch alles gut werden. Das Herumturnen am Boden nach den Ideen von Moshé machte alles möglich, die Therapien, die ich machen musste, verlängerten die Zeit meiner Probleme nur.
🙂