Was tatsächlich passiert, wenn du kreativ bist

Menschen interessieren sich nur für sich selbst, nicht wirklich für andere. Was irgendwelche Leute machen, kommt an zweiter Stelle. Die Kunst von jemandem, den sie kennen, registrieren manche. Die Person hinter dem Werk aber wird immer ignoriert. Da widersprechen mir möglicherweise einige: Es scheint umgekehrt zu sein?

Der Kult um den Künstler ist nur eine Blase. Wer noch glaubt, beachtet zu werden, ist einem Denkfehler aufgesessen! Das gilt für die lockere Freundesrunde wie auch den großen Auftritt. Eine unterhaltsame Person hat das Zeug, uns in den Bann zu ziehen, aber derjenige selbst hat wenig vom eigenen Theater, falls sein Ziel gewesen war, ernsthaft gemocht zu werden. Menschen sind keine guten Zuhörer. Echte Zuneigung und gegenseitiges Verstehen sind selten. Dazu kommt, wer auftritt, Späße macht oder Kunst zum Besten gibt, verbirgt sein Selbst hinter dieser Show. Ob derjenige von sich weiß, dass er’s tut oder das gar nicht begreift, entscheidet mit über seine geistige Gesundheit. Eine komplexe Psychologie steckt dahinter. Fremde, und sogar viele unserer Freunde schenken uns ihre Aufmerksamkeit immer nur zum Selbstzweck, geben ihr Interesse bloß vor. Die Massen projizieren ihre Vorstellungen auf den Publikumsliebling, der tatsächlich ganz anders ist, aber nicht dazu kommt, weil man ihn nicht lässt. Er hat die Bühne gewählt, und das hat er nun davon, könnte man sagen.

Ein Künstler bleibt immer zwingend hinter seiner Kunst zurück, weil die Bewunderer sich selbst in den Songs oder seinen Bildern erkennen und dabei die Person des Darstellers missachten. Sie glauben zu wissen und hinterfragen es nicht. Künstler spiegeln die Welt, in der wir alle leben. Wer ein Bild gut leiden kann, ein Lied mag, bekommt also die eigenen Reize befriedigt, und passende Themen docken nur zu gern an beim jeweils neugierigen Menschen. Damit verschwindet aber der Fotograf selbst hinter seiner Kamera, der Maler hinter der Leinwand, und ein Musiker blendet uns mit dem knalligen Bühnenlicht. Wir sehen ein faszinierendes Chamäleon auf seinem Sockel, aber nicht das wahre Gegenüber dort oben.

Es bedeutet ein Lernfeld auch für jeden von uns, die wir die tatsächlichen Macher sind und in unsrer Jugend gerne glauben mochten, für das Kreativsein gelobt und sogar geliebt zu werden. Das geschieht nicht, und wir sind schon als Kind hereingefallen, als Eltern und Lehrer mit uns glänzen wollten. Das war ihr Motiv. Die Erzieher dachten, sie hätten uns gemacht. Falls wir dabeigeblieben sind und kreativ arbeiten, müssen wir manche Motivation neu definieren und die Freude am Schaffen über alles stellen.

Unterschiedlich Erfahrungen sollten entsprechend eingeordnet werden; ein volles Haus, Applaus für den Musiker, die Wertschätzung bei einer Kunstausstellung durch freundliche Besucher, wo man im Mittelpunkt steht, sind angenehme, warme Regen. Diese Momente dürfen aber nicht mit dem eigentlichen Erlebnis Kunst verwechselt werden, wann, wo, wie und warum der Künstler den Schaffensprozess selbst gestaltet – und was ihm auf diesem Weg alles passiert. Das lässt sich auch vollumfänglich anderen nicht mitteilen und bleibt das Geheimnis des Kreativen, der durch sein Medium spricht und alles Tun katalysiert. Künstler werden zu Recht beneidet: Wir sind in der glücklichen Lage, die Präsentation als bloß den wechselnden Ort unseres Auftritts zu begreifen und können mehr (oder auch weniger) Energie darauf verwenden, laut zu glänzen. Es mag harte Arbeit bedeuten, nach oben, an die Spitze seines Fachs zu gelangen? Einer kann genauso beschließen, für sich selbst zu malen. Ein von der Umgebung gedrängtes Kind hat diese Wahl zunächst nicht und wird seine Erfolge direkt im Zusammenhang zum Lob begreifen. Ein Stück weit davon weg zu kommen, heißt erwachsen und gereift kreativ zu sein.

Wem die ästhetischen Mechanismen nicht geläufig sind oder die Geheimnisse des Musizierens zu schwer bleiben, sie von den Meistern ihres Fachs zu lernen, bleibt auf die Rolle des Bewunderers beschränkt und hat höchstens sein Ersatzempfinden beim Dabeisein vom Event. Das bleibt eine Kommerzialisierung der Kreativität, eine Verkaufsveranstaltung und folgt eigenen Regeln. Ob sich hier Publikum und Kunstschaffende tatsächlich nahe kommen, bleibt zu bezweifeln. Menschen, die sich interessieren, kommen nicht weg von dem, der sie selbst sind. Das isoliert den Künstler weiter, auch gerade in solchen Momenten, wo sich doch Berührungspunkte ergeben. Wohlwollend könnte man von Annäherung sprechen, die manchmal teilweise geschieht. Es gibt ja auch gute Biografien, die einfühlsame Journalisten hinbbekommen von den Stars.

Sammler sind bereit, für unsere Kunst zu zahlen? Das machen die Fans nur dann, wenn sie selbst umgekehrt ihren Gegenwert zurückbekommen. Man geht nicht uneigennützig wo hin. Die Kunst muss zum Bewunderer passen. Ein Betrachter oder Zuhörer möchte das Erlebnis genießen, muss sich mit dem Inhalt identifizieren, will andere treffen, die seine Wahl bestätigen; es geht immer nur um das, was der Konsument erkennt, nie um den Künstler selbst.

Der Kunstschaffende als tatsächlicher Gestalter und reale Person ist vornehmlich nebensächlich für den Kunstliebhaber.

Und: „Wer Kunst sammelt, ist (selbst deswegen noch) kein Künstler“ – David Hockney.

# In Bausch und Bogen mitgenommen, ist alles Kunst?

Musik, Malerei, Theater – Film: Der Sammelbegriff Kunst möchte eine Reihe recht unterschiedlicher Formen binden zum ähnlichen Ansatz, sie alle gemeinsam zu begreifen als typisch menschliches Gebaren. Verändert der Mensch die Welt zur künstlichen Umgebung, und was alles ist überhaupt Kunst? Dergleichen wird gern gefragt, aber wir sollten zunächst am Anfang beginnen, ein Thema überhaupt einkreisen: Ein Forscher, den ich im Fernsehen sah, wies allerdings darauf hin, behauptete, dass es nichts Künstliches gäbe in unserer von Menschen geprägten Welt, und das fand ich interessant. Er relativierte sogar die bekannte Befürchtung, wir könnten durch Mikroplastik im Körper erkranken – das, mit der Nahrung aufgenommen, künstliche Bausteine in natürlichen Strukturen bedeute –, weil letztlich auch Plastik „natürlich“ sei. Kunststoff würde hauptsächlich aus Erdöl, also Mineralölstoffen gewonnen, und das sei ein Naturprodukt, argumentierte der Mann. So könnte man alle Künste, im weiten Bogen umarmt und mitgenommen, von der Akrobatik über die Architektur bis zur Zementherstellung und der Zeichnung sowieso als natürliches Menschenwerk verstehen?

Das moderne Video verschmilzt die Musikdarbietung, eine Ohrenveranstaltung, mit dem Kinoerlebnis. Der Film kommt her vom Theater und ist ein bewegtes Szenenbild, das der ursprünglichen Malerei Bewegung verleiht, die wiederum auf der Basis einer Zeichnung oder Skizze kreiertes Material bedeutet. Soweit der große didaktische Rahmen, der alles zusammenhält, was wirklich passiert! Der Mensch sammelt, packt viele Worte in jeden Gedanken, macht Tempo durch komprimiertes Denken. Dabei übersieht einer schon mal, wie kompliziert manches Ding ist.

Genau hinzuschauen, ist demzufolge bereits eine Kunst – und die Basis jeder Zeichnung.

Die Behauptung, Kunstwerke zu lieben, bringt den Kenner bereits in einige Distanz zum jeweiligen Künstler. Man kann mehrere Frauen lieben, das mag Probleme bereiten, aber im Fall von Kunst ist es sogar erwünscht, eine ganze Palette von Kreativen zu kennen und ihre Bilder zu mögen. Wer auf sexuelle Abenteuer aus ist, schätzt die Abwechslung. Wem an Sicherheit liegt, wählt die Ehe und ist treu. Der sich zum Gourmet Erklärende schätzt ebenso zu essen, aber er verspeist nicht den Küchenchef voller Begeisterung. Es gibt mehr als ein Lokal mit guter Küche. Man fragt sich: „Was schmeckt mir?“, lotet wiederum zuerst das individuelle Befinden aus und kehrt ein, wo’s gefällt. Wer „Currywurst Schranke“ bevorzugt, spottet über die hochgestochene Sterneküche und umgekehrt ist es genauso:

„Erst komm’ ich, und ich weiß, was richtig ist!“

Die eigene Befriedigung ist das Motiv auch von denen, die anderes behaupten. Viele wissen gar nicht, was sie umtreibt, wer sie sind. Das kommt noch dazu, und deswegen wird so viel Unsinn geredet.

Wer Bilder von Picasso mag, dürfte daneben die Werke anderer Expressionisten gut finden? Diese Maler sind verstorben und werden die vermeintliche Zuneigung des Kunstliebhabers nicht mehr erfahren. So einer liebt nie den Künstler, möglicherweise seine Kunst, aber letztlich ausschließlich sich selbst. Der individuelle Geschmack steht zum Schluss über jedweder differenzierten Kenntnis. Und das technische – oder sagen wir besser: funktionelle Verständnis kreativer Geschehnisse ist eh nicht weit verbreitet. Einen „Putzfrauentest“, ob eine Sache zieht, können wir überall machen. Spezialisten, die wissen, worum es bei einem Projekt, einer Kampagne, einer Musikrichtung oder dem Kunstmarkt geht, findet man weniger leicht. Klugscheißer sind überall billig zu haben. Nur zwei Prozent der Zuhörer im Publikum eines Musikereignisses können überhaupt hören, verstehen, musikalisch nachspüren, was geboten wird. Der Rest sucht soziale Nähe, und so dürfte es in einer Bilderausstellung sein.

Wenige singen selbst, spielen ein Instrument, halten den Takt, und ich nehme mich nicht aus, kann meine rudimentären Proben zugeben in dieser Sache, möchte aber doch im Club die Jazzer bejubeln und den Beat spüren. Wenn wir dann fachsimpeln beim Bier, sollte uns klar sein, wie dürftig unsere eigenen Fähigkeiten sind: Der typische Hörer einer Jazzveranstaltung kann höchstens ein wenig treffender mitklatschen als die Schlagerleute, die immer auf die Eins losdonnern. Wirkliche Wertschätzung des solistischen Spiels wäre wohl, dergleichen mitmachen zu können? Und das sind nur wenige, die’s draufhaben. Die nur irgendwie dabei sind, genießen ihr Dortsein, aber sie verstehen den Künstler auf dem Podium nicht, selbst wenn sie das behaupten.

Genauso die Kunst. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass beinahe alle Kunststudenten nur schlecht zeichnen können und es auch nicht mehr lernen im Unterricht. (Ich kann das beurteilen). Alle wollen aber immer mitreden. Wir bleiben isoliert, wenn wir was können und werden keinesfalls gemocht dafür; das ist leider wahr. Eine Handvoll Kollegen dürften nachvollziehen, was wir am geschaffenen Werk alles beachten mussten, und diese paar Leute wären auch ehrlich in der Lage zu echter Wertschätzung im Detail. Denen auf Augenhöhe begegnet man aber kaum, und dann können sie uns das Gelungene noch neiden, unsereinen irgendwie verarschen; so sieht’s aus! Schließlich kommen Spitzenleute eines Fachs dazu, die nun wieder größere sind – und milde mitfühlen.

Für Verbesserungen gibt es keine Grenze.

Wer im Trubel eines Bahnhofs leise Klassik spielt, wird nicht wahrgenommen, bleibt unverstanden von den meisten. Das kann der Maestro sein. Einer, der ansonsten Säle füllt. Die bittere Wahrheit ist, die breite Masse ist so vielbeschäftigt wie dumm. Damit ein Konzert gelingt auf großer Bühne, muss einige Vorgeschichte erledigt sein. Ein steiniger Weg unter Umständen. Wer keine Wohnzimmerbilder malt, hat schon Schwierigkeiten, nur ein freundliches Wort zu erhaschen für gleichwohl komplexe Malthemen. Ich teste das täglich aus und habe gute Gründe, so zu handeln.

# Ich bin naiv gewesen

Vor Jahren saß ich mit Freunden in der Filmhauskneipe oder ungefähr dort in Ottensen in einer ähnlichen Location. Wir tranken Bier und rauchten. Rauchen war ganz normal. Ein Mann kam in die Stube und setzte sich direkt neben uns an das öffentliche Klavier. Er spielte flott los, und ich kannte den: Es war Joja Wendt. Der heute Berühmte saß in Gesprächsweite neben mir und jazzte vom Feinsten. Ich sprach ihn nach dem ersten Stück an: „Handful of Keys. Das ist von Fats Waller.“ Damit hatte der Musiker nicht gerechnet, dass da einer sitzt, und das erkennt? Joja freute sich, und wir begannen, uns kurz zu unterhalten. Ich musste erzählen, woher ich diese Musik mochte und sagte: „Du bist Joja Wendt und hast schon einige Male mit der Old Merry Tale Jazzband gespielt. In der Fabrik habe ich dich gehört, wenn Bruno Lefeldt nicht konnte und zusammen mit Inga Rumpf. Du hast dich am Schluss vom Stück rücklings mit dem Hintern auf sämtliche Tasten fallen lassen mit einem gewaltigen Mehrklang. Alle haben gelacht. Fats Waller-Schallplatten habe ich zu Hause.“

Wir hatten Spaß an der Unterhaltung, aber schnell begriff ich, dass das Ganze peinlich enden könnte? Er wollte weiter spielen, was üben vielleicht, ich hatte kaum echte Kenntnis von Musik, und meine Freunde fanden mich bloß albern. Sie störte das Geklimper. Sie kannten Joja Wendt nicht, mochten keinen Jazz. Sie konnten nicht mehr ungestört reden. Ich war ihnen ein Schleimer, der das gewohnte Klönen kaputt machte durch anbiederndes Gequatsche!

Der Pianist spielte noch zwei Stücke und ging.

Ich fühlte mich blöde, einsam und kann den Moment jederzeit im Gedächtnis abrufen. Meine Freunde reden heute noch dasselbe wie damals vom Segeln, von Regatten, wann, wo, wie der Wind drehte, und sie es als Erste begriffen. Wie sie eine Wettfahrt gewannen und andere in Lee verkackten. Sie sprechen vom Kapital und kennen die Kurse nicht nur auf dem Wasser. Die Leute erklären ihr Geschäft oder erörtern handwerkliche Bootsbauthemen. Sie haben immer wieder ein größeres Schiff, das sie kauften (und davon schwärmen) oder eines, wo sie selbst gerade dran bauen. Sie schrauben am neuen Racer und preisen einen Fotostream davon an, erklären genau, wie der Epoxi klebt. An Land ereignet sich Bedeutsames: Menschen hatten einen „Webergrill“, als viele den wollten? Autos spielen kaum eine Rolle bei Seglern, die Politik ist nicht so das Thema, aber beinahe alle lieben eine neue Frau, die ein wenig jünger ist als die abgelegte. Die kinderlos gebliebenen Mädels sind ein bißchen frischer. Lebensbejahend wollen sie ihr erworbenes Patchwork steuern und effektiv bemuttern. Die Neuen buhlen um Anerkennung. Mir scheint, man hat ein zweites Mal geheiratet, und das ist nicht besser? Es muss gut wirken. Meine Freunde sind älter geworden. Ich habe mich weiterentwickelt, sie nicht.

Das ist meine Kunst.

# Wer uns liebt

Menschen werden nicht geliebt, weil sie eine Kunst können. Man soll nicht denken, für sein Werk gemocht zu werden. Je mehr einer macht, auffällt mit überhaut etwas, sei es positiv als Künstler oder negativ als soundso Psycho, Straftäter, desto mehr bekommt er den Stempel aufgedrückt. Ein Fingerabdruck der Trivialität unseres verkürzten Denkens: Der Künstler, der Spinner, der Pädophile – man suche sich was aus. Schubladen gibt es reichlich. Wer polarisiert, wird in die gesteckt, die dem Umfeld passend erscheint. Niemand kann sich diesen Mechanismen entziehen auf beiden, auf allen Seiten. Vornehmlich stille und bescheidene Menschen haben noch die besten Chancen, als die gesehen zu werden, die sie tatsächlich sind, aber wir übersehen die leisen Leute.

Zitat:

„Die Evolution des Nervensystems bei allen Säugetieren zeigt, dass die subjektive Welt viel größer ist als die objektive. Das wird in der Struktur des Nervensystems offenbar. (…). Die objektive Realität kennen wir durch unsere Sinne: durch Hören, Sehen, Riechen (…). Die Anzahl der Neuronen, die uns über unsere äußere Umgebung informieren – die wir kurzerhand, wenn auch etwas leichtfertig, für die Wirklichkeit halten –, müsste, so möchte man meinen, im Verhältnis zu ihrer Gesamtzahl sehr groß sein. Es stellt sich aber heraus …“

Unterbrechung des Zitats und kurz erklärt, der Autor erläutert die ungeheuren Zahlen, die nicht nur die Größe unseres Nervensystems anschaulich machen, sondern auch Relationen. Wir erfahren, wie viele oder besser wenige von ihnen dem Organismus tatsächlich berichten, was draußen passiert. Dem gegenüber steht, und hier kann es weitergehen:

„Vielleicht fällt es Ihnen jetzt leichter, mir beizupflichten, dass von zehntausend nur eine Zelle Informationen über die objektive Wirklichkeit hereinbringt und dass die subjektive Wirklichkeit unermesslich reichhaltiger und komplexer ist.“

(Moshé Feldenkrais, Die Entdeckung des Selbstverständlichen, Suhrkamp, 1987).

Zitat Ende.

Nimmt man hinzu, dass der Organismus auf seinen Ort beschränkt handelt, wo er notwendige Sinneseindrücke gewinnt und seine Einschätzung kreiert, wir noch addieren, wie belesen (oder gebildet) er ist oder eben nicht, kommt man zum Schluss: Wir sind bloß Ritter in Blechdosen mit Sehschlitz. Menschen haben hinten keine Augen, hören wenig, fühlen durch Klamotten behindert und meinen, Bescheid zu wissen? Idioten, die beim Herumlaufen auf’s Smartphone glotzen, gab es noch nicht, als das Beschriebene verfasst wurde. Was vollumfänglich gerade geschieht, ihn direkt betrifft, kann (und will sogar) der Mensch nicht wissen. Das scheint klar. Wie anders mag die Welt tatsächlich sein, würden wir sie bemerken, wie sie ist? Niemand kennt die Realität, alle sehen nur ihre Bilder aus der eigenen Perspektive. Das ist auch die Möglichkeit für ganz große Kunst. Die Menschen wollen ihr Theater.

Beispiele? Die Tage sehe ich überall Plakate am Straßenrand: „Olympia? Cooles Ding.“ Es wird sich um eine Werbung der Stadt Hamburg, ihrer verantwortlichen Politiker handeln, die möchten, dass die Hamburger in ihrem Sinne abstimmen für die Olympiabewerbung. Das tangiert mich nicht. Das Plakat bemerke ich am Lenkrad aus dem Auto fahrend heraus. Man hält ja nicht an wegen so etwas. Ich wohne in Schleswig-Holstein. Wir stimmen nichts ab deswegen. Es geschieht, was passiert, obschon es uns massiv betreffen würde. Ob wir die Spiele hier vor Ort bekommen, ist fraglich. Mir ginge der Trubel auf den Keks, ganz ehrlich. Die Meinung dazu ist allgemein gespalten. Wer in vorderster Front der öffentlichen Personen in die Medien kommt, dürfte aber gut daran tun, sich für die Bewerbung auszusprechen. Ich habe Paris im Fernsehen gesehen. Massen auf der Seine! Sich das auf der Alster und im Hafen vorzustellen? Es dürfte schöne Bilder für die Leute im Ausland bedeuten.

Ich spreche von einem bestimmten Plakat.

Es passt mir in den Kram für diesen Text. (Olympia interessiert mich wenig). Das gezeigte Konterfei erkenne ich sofort, abgebildet ist ein bekannter Hutträger. Er verbirgt seine Augen mit Sonnenbrille und formt den Mund zur für ihn typischen Kodderschnauze, die auch optisch wirkt. Es wird ein Honorar für dieses Foto gegeben haben? Das ist anzunehmen. Ein kluger Kopf steckt hinter der Maske. Man erkennt ihn, weil er sich tarnt. Dieser Musiker polarisiert auf sympathische Weise. Das ist sein Markenzeichen. Die Fans wollen sein wie dieser Künstler, schnodderige Sprüche raushauen, Wahrheiten aussprechen. Die wenigsten trauen sich aber. Man geht ins Konzert wie zum Fußball, weil es soziale Events sind. Das kollektive Miteinander stärkt die Leute im Publikum. Wenn mir aber einer auf der Straße, im Supermarkt begegnete, der so eine Hundeschnauze im Gesicht zur Schau trägt und mich womöglich zurechtweist, er käme vor mir dran bei irgendwas, möchte ich da nur voll reinspucken, zuschlagen. So arrogant sieht dieser Mund aus! Und immer Hut auf, Brille – wie lächerlich ist so ein Typ im Alltag? Es gibt solche Menschen im normalen Drumherum, und sie sind nichts als Abklatsch. Das sind nirgendwo Stars, halten sich für besonders? Auf der Bühne funktioniert es aber: Das ist der Unterschied.

Da ist eine zugkräftige Kunstfigur geschaffen worden, wie der Tramp von Chaplin eine gewesen ist. Harte Arbeit und soziale Intelligenz dürften dahinterstehen. Mir bleibt der Mann egal. Ich finde, er sieht hässlich aus, verdient damit aber sein Geld. Er macht sein Ding, und das nötigt mir Respekt ab. Mehr nicht. Ich bekomme wenig geboten von diesem musikalischen Stil und gehe nicht hin. Es reicht nicht. Mein Geschmack ist ein anderer. Wieder beweist sich für mich: Meine Haltung als Konsument ist entscheidend, ob ich solche Kunst schätze – und nicht die Kunst, auch wenn sie eine ist, oder der Darbietende ein Künstler ist, der sich das Zeug mega-kreativ ausgedacht hat. Den jeweiligen Künstler mag ich nicht, ich mag nur mich selbst, möchte mich selbst reflektiert erleben. Falls ich das öffentlich zugebe, haut mir jeder entgegen: „Narzisst!“ Aber die anderen Leute sind genauso drauf. Ich weiß das von mir, was viele von sich nicht wahrhaben wollen, weil ich Kreativität kann.

Ich erinnere den „Sonderzug nach Pankow“.

1983, als der Song in die Hitparaden stürmte, habe ich mich noch für Politik begeistert (bis ich im Dorf hier eines Besseren belehrt wurde, wie die Dinge laufen – auch im Westen und wie überall). Kunst muss nicht machtloser Blödsinn sein. Gut möglich, dass der Mauerfall schneller gekommen ist durch dieses vielsagende Lied? Die Frage, die sich dem Künstler stellt, ist aber zunächst die nach der Umsetzung einer Idee und erst dann greift eine Herdenbewegung diese auf. Als Angestellter einer Firma hat man vergleichsweise wenige und eher vorgekaute, uniforme Möglichkeiten, das Land mitzugestalten. Ein Arbeiter kann in seine Gewerkschaft eintreten und geht auch ins Wahllokal, wenn das dran ist bei uns. Künstler werden schon mal überhört und bewirken dann noch weniger als der normale Bürger. Wir haben aber die unglaublichen Möglichkeiten eines individuellen Stils, den wir immer weiter entwickeln. Damit gewinnt der Faktor Spaß an Bedeutung – und natürlich die Befriedigung, etwas zu können.

Nie war ich in einem Konzert des Hamburger Deutsch-Rockers, nie kaufte ich seine Platten. Schon als Kind wollte ich mögen, was meine Eltern gut fanden. Das wurde zu meinen wahren Interessen. Ich fühle so bis heute! Ich hörte schon damals lieber Glenn Miller im Original: „Pennsylvania 6/5 oh, oh, oh“ – und erntete Spott, als ich zu Schulzeiten erzwang, Kid Ory laufen zu lassen auf unserem Klassenfest. „Ory’s Creole Trombone“ zog nicht gegen AC/DC. Deren Zeug empfand ich als Lärm. Ich durfte Ory kurz in einer Pause anspielen, musste erleben, dass niemand bemerkte, was mir so wichtig war und packte meine Single mit dem roten Label „GOOD TIME JAZZ“ schnell wieder ein.

Ich hatte gar kein Selbstbewusstsein.

Vor einigen Jahren lief „Cello“ rauf und runter im Radio. Zu der Zeit schaltete ich es noch ein, bin inzwischen mehr YouTube-Nutzer – zugegeben.

Das alte Radio!

„Cello“ (im Duett zusammen mit Clueso eingespielt), hält eine wehmütige Sicht parat. Stimmungen kommen auf. Die Nummer berührt mich, der ich kein Fan dieser Musik bin. Der gereifte Entertainer nutzt sein Unvermögen, schön zu singen, effektiv: „Hol das Ding doch noch mal raus und spiel so schön wie frü-her.“ Das schäbig klingende „früher“ lässt mich eine Träne verdrücken und die Schlussphrase: „… auch in Chicago“ noch eine.

Musik weckt Erinnerungen.

# Junge Menschen sind mehr begeisterungsfähig

Das kann man Kindern sagen, dass sie besondere sind, und die glauben das dann. Für Kunstschaffende, Musiker und überhaupt Kreative beginnt anschließend ihrer Jugend, wo Lehrer sie talentiert nennen, eine lebenslange Phase, die da heißt, mit der Ernüchterung des alltäglichen Lebens klarzukommen. YouTuber merken das und überhaupt jeder Künstler erlebt, wie anders die eigenen Sachen scheinbare Wertschätzung erfahren, wenn das Umfeld der Präsentation stimmt.

Ein Konzert wird bejubelt von Menschen, die sich eine Eintrittskarte kauften für genau diese Veranstaltung. Eine Schulaula mit dem Abschlussjahrgang der Bigband oder eine Riesennummer, ein Taylor Swift-Konzert, sind nicht dasselbe. Videos im Netz haben eine Kommentarfunktion. Wir können uns daran orientieren, ob das Thema auch für andere relevant ist. Die Grafik im Umfeld zeigt an, wie viele Klicks es schon gegeben hat, seitdem der Film online ist, wie viele Follower sich dran binden. Der Verkaufsplatz in diesem Fall ist das digitale Endgerät des Nutzers, nicht der Ort, wo der Beitrag entstanden ist. Das jubelnde Volk im Video, das dem Auftritt eines Straßenkünstlers zur Seite steht, diese Leute können bezahlte Schauspieler sein. Wir können es nicht überprüfen.

Ein Geschäft macht man mit einer sogenannten Zielgruppe. Das müssen Kreative lernen zu verstehen. „Kunst geht nach Brot“, heißt es. Wer nur so malt, bleibt Hobbymaler. So einer lebt vom Geld anderer Leute, aber nicht von seinen Bewunderern. Große Kunst, mit der sich auch im Team der Aussteller gut verdienen lässt, geschieht nicht von ungefähr. Man muss an den Ort (einen Platz im Leben), erst gelangen, wo die Kunst sich verkaufen lässt. Wie der Blumenladen seinen Marktplatz braucht, eine Straße voller Leben, ein Einkaufszentrum. Am Feldweg, wo keiner kommt, links und rechts die Natur blüht, wird es schwierig, sein Geschäft zu machen mit beispielsweise Blumen; ein Hofladen könnte gehen, aber es müssen Menschen da sein mit Bedarf.

Mir ist es nie gelungen und schließlich wollte ich auch nicht mehr probieren, mit meinen Bildern genügend Geld zu verdienen für eine entsprechende Existenz. Meine Eltern waren erfolgreiche Einzelhändler, aber sie handelten mit Lebensmitteln in einer belebten Straße zu einer Zeit, wo viele noch Mittagessen kochten in ihren Familien, die Kinder aus der Schule kamen, Mama das Essen fertig hatte.

Was bleibt?

Wenn ein Leben gelebt ist, nicht mehr korrigierbar, kann man es nicht sinnvoll wegwerfen. Man muss die Vergangenheit annehmen wie sie ist, die verbleibende Zukunft gestalten und sich entspannt umschauen: Manche merken bis zum Schluss gar nichts, und das ist erst wirklich schlimm.

Als meine Eltern den Fischladen eröffneten, war ihnen klar, dass unser geerbtes Grundstück und Haus in bester Lage ökonomischen Erfolg garantierten. Ihr Mut zur Selbstständigkeit wurde belohnt. Alles passte. Das Wirtschaftswunder hatte sich warmgelaufen. Sie empfanden einander als Paar und zusammen glücklich, kannten sich einige Jahre, gaben ihre bisherigen Berufe gern auf. Finanziell ist ihnen das gemeinsame Gestalten unserer Familie gelungen, waren sie doch nur mäßig begabt für diese perspektivische Konzeption. Mein Vater hatte kaum nennenswerte Schulbildung genossen. Es war Krieg gewesen. Meine Mutter brach das Gymnasium ab, weil der nötige Endspurt sie überforderte. Das war abzusehen. Den beiden genügte das Verheiratetsein nicht. Sie wollten mehr aus sich machen im Team und selbstständige Kaufleute sein, abschließen mit der Theorie des Lernens. Es hieß loszustürmen, Schul- und Kriegszeiten endlich hinter sich lassen. Meine Eltern hatten selbst keine Vorbilder, von denen sie ihr Geschäft hätten lernen können. Ihre Ausbildung war zeitgemäße Lehre, aber keinesfalls wegweisend, auch strategische Manager zu sein. Es schien so einfach, aber es gab Brüche, die geflissentlich zu übersehen waren, wollte man sich einreden, dass es wie am Schnürchen lief: Mein Vater hielt nicht aus, Fehler zu machen. Meine Mutter machte keine Fehler. Das jedenfalls meinte sie, anderen und sogar sich selbst weiszumachen. Sie war wirklich effektiv in dieser Kunst. Meine Eltern ignorierten Ängste, mit der mutigen Unternehmung noch zu scheitern. Statt nur durchzuhalten auf schwieriger Wegstrecke, musste man dabei auch stets glanzvoll dastehen und fühlte sich gezwungen, klüger als der Rest der Welt zu empfinden.

Nicht alle Menschen dieser Generation verdrängten ihre Gefühle und letztlich zum eigenen Nachteil. Unsere Familie aber wollte mit voller Kraft nur das Positive sehen. Glücklich und den anderen überlegen mussten wir jederzeit sein! Defizite galten als unzulässige Schwächen. So gelang es meinem Vater und meiner Mutter, persönliches Fühlen in der Gemeinsamkeit ihrer Ehe scheinbar auszublenden, statt zu realisieren, wie schlecht sie tatsächlich in ihre späteren Existenzen gestartet waren. Eine symbiotische Klebehaltung wurde zum bindenden Kitt sämtlicher Risse im Seelenkostüm. Erich und Greta, die wir Geschwister beim Namen, seltener Vater und Mutter nannten, lebten traumatisiert durch das Kriegsgeschehen, kaum vorbereitet auf das Elternsein. Ihr eigenes Aufwachsen war durch das Chaos der Hitlerzeit beschädigt. Das hatte Folgen. Wir Kinder blieben hinter Gleichaltrigen zurück, die eine gesündere Emotionalität erlebten. Meine Schwester wollte Künstlerin sein: Theater, Film, Fernsehen, die ganz große Bühne. Das ist ihr nicht gelungen. Ich bin Künstler. Ist mein Leben ein erfolgreiches? Das sollen welche bewerten, denen daran liegt.

Ich habe uns wiederholt als Lebensversager bezeichnet und sehe das pragmatisch ein. Wir haben keine selbstständigen Existenzen hinbekommen ohne das Geld unserer Eltern, blieben lebenslang abhängig, wurden nie erwachsen so gesehen, schafften keine Positionen in der Gesellschaft zu erlangen, die normalgesunde wären. Meine Schwester machte Ausbildungen, die sie nicht verwertet. Ihr genügt, Aushilfen mal hier, mal da schönzureden. Sie kann für sich verbuchen, noch den Rest familiärer Basis pulverisiert zu haben.

Was mich bei der Stange hält? Mir kann niemand das Erschaffene abstreiten, wie groß oder unbedeutend mein Œuvre tatsächlich sein mag: Ich war immer fleißig und bin es noch.

# Am Ende des Tages

Gewinn und Umsatz sind nicht dasselbe, eine Arbeit wird zur Leistung erst in Relation zur benötigten Zeit, und so drängt sich die Frage auf: Gehört wirtschaftlicher Erfolg untrennbar zur Kreativität dazu, damit „Kunst“ so genannt werden darf?

„Der Künstler zeigt Arbeiten.“

So heißt es oft in der Vernissage. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich das höre. Die Leute scheinen betonen zu wollen, es sei was Richtiges an der Wand. Künstler möchten sich gebauchpinselt spüren? Sie wollen dazugehören, zu den tatsächlich Arbeitenden. Dahinter verbirgt sich reichlich Lächerliches, die eigene Eitelkeit über das Werk zu stellen, denn natürlich muss auch einer wie ich seinen inneren Schweinehund im Griff haben, um überhaupt anzufangen, durchzuhalten, fertigzuwerden. Ein Freund A. sagt unverblümt: „Es ist dein Hobby.“ Er verkauft richtige U-Boote in andere Länder und verdient entsprechend.

Das ist Arbeit!

Ich gebe zu, habe mit meinem Talent vergleichsweise wenig Geld verdient.

Mein anderer Freund B. sagt: „Was bei mir über dem Sofa hängt, ist mir wurscht. Das kann ein schöner Viermaster (gemalt von Joh. Holst), sein oder ein gegenstandsloser Schmierkram, der gerade modisch ist, oder die weiße Wand bleibt leer. Es ist mir egal.“

B. hat mir sehr geholfen beim Erbstreit.

Der andere, oben genannte Freund, A. hat mich nicht hängen lassen in mancher Krise. Mit ihm verbringe ich die meiste Zeit, obwohl er mich in Regatten düpiert. Auch sonst gefällt ihm die Anführerrolle. Beide sind Segler. Wir kennen einander seit unserer Jugend. Das gebe ich nicht auf! Ihre Initialen habe ich verändert. Man macht es heute so, die Personen unscharf werden zu lassen nicht nur bei Bildern im Gericht. Wir stehen alle ständig auf einer Plattform und möchten Privatsphäre. Für mich hat sich’s leider so angefühlt: Mir haben alle auf den Schwanz geschaut, glaube ich. Meine Furze sammeln sie, nutzen digitale Lauschgeräte, geben mich mancher Lächerlichkeit preis, wenn sie untereinander ohne mich tratschen? „Er ist selbst schuld“, können sie sagen und sind sicher. Freund und Feind sind nicht mehr zu trennen für einen wie mich.

Ich kann Arschlöcher auf Band ziehen.

Das ist eine Kunst.

Unter den Künstlerkollegen erkenne ich gar keine Freunde mehr, die es wert wären, so bezeichnete zu sein. Mit den künstelnden Frauen bin ich komplett auseinander. Ich gehe Veranstaltungen wenn möglich aus dem Weg, besuche keine Vernissagen, meide auch den Jazzclub, weil mir alle suspekt geworden sind. Heute bin ich Einzelgänger. Meine emotionale Gesundheit hat oberste Priorität. Dafür tue ich gerade nicht, was geraten wird. Mir gibt es was zu spotten, und ich habe eigenen Stil, es zu tun. Wenn’s auch keiner anschaut; ich weiß, was ich leiste, ein Bildchen hinzubekommen und habe meinen besonderen Ausstellungsplatz.

Ich bin so sichtbar wie der Mann mit Mütze am Bahnhof.

Der emotionale Gewinn, eine Summe zum Lebensende hin gemessener Erfolge, die nicht in Geldeswert zahlbar wären, zeigt sich im Dabeigebliebensein. Man lernt, Fähigkeiten zu schätzen, die man sich aneignete mit den Jahren. Wer ein Leben lang malt und zeichnet, denkt entsprechend. Ein Geschäftsmann, der sich darauf versteht, immer besser zu verkaufen und den eigenen Besitz zu mehren, dürfte die Welt anders begreifen? Ich glaube das und möchte nicht tauschen mit so einem. Die vielen Menschen, die nur Kunst machen wollen, sind zu bedauern wie welche, die nichts können und das Zeug trotzdem ausstellen. Ihr Geschick besteht darin, Partner zu finden, und das ist immerhin was. Man könnte diese Kollegen beneiden? Meine oft schmerzlichen Erfahrungen zeitigen durchaus Erkenntnisse und schaffen einen anderen Blick.

🙂