Geht das nur mir so?
Eine Überschrift in der „Bild am Sonntag“ Anfang August. Alexandra Würzbach schaut aufs Leben, steht im roten Balken darunter, und ein Foto gibt es dazu. Unter ihrer Kolumne erfahren wir, die Autorin ist seit 1991 Journalistin, war Chefredakteurin bei BILD, BILD am SONNTAG und ICON, es folgt ihre E-Mail-Anschrift. Zwischen diesem Oben und Unten fragt sie sich also: „Geht das nur mir so?“, und damit ist ihr Thema auch eine Frage an den Leser.
Das bin ich.
Sie möchte nach dem aktuellen Anschlag thematisieren: „Schrott-Autos ziehen wir aus dem Verkehr, aber Gefährder nicht“, bringt Beispiele. Zunächst geht es um eine wohnungslose Senioren, die ins Gefängnis muss. Die bei einer Kontrolle aufgegriffene Frau hat eine Geldstrafe wegen Beleidigung von 440 Euro aufgebrummt bekommen, aber nie bezahlt. Ersatzstrafe für die 81-Jährige ist die jetzt angeordnete Haft, die den Steuerzahler locker mehrere tausend Euro kostet, recherchierte die Autorin der BamS. Sie zählt Statistiken auf, die ähnliche Fälle belegen, nennt eine Zahl von 94 Gesuchten, die als Gefährder gelten und fragt fett hervorgehoben im oberen Drittel der Kolumne:
„Sitzen eigentlich die Richtigen im Gefängnis?“
Alexandra Würzbach möchte klarstellen: Draußen laufen, sagt sie, viele tausend Menschen rum, die tausendmal gefährlicher sind als eine mittellose 81-Jährige, die vielleicht ein freches Mundwerk hat.
Dann folgt eine Beschreibung, was die Journalisten nachdenklich mache, sie habe es oft gelesen, wir hätten es gelesen, ein Terrorist sei bekannt gewesen vor seinem Anschlag, aber nicht inhaftiert worden, zwar observiert, musste Deradikalisierungsversuche absolvieren, jedoch der Rechtsstaat sei eben so, erst müsse etwas passieren, dann würde bestraft. Ihr wolle nicht in den Kopf, warum junge Männer, zumeist aus dem islamistischen Milieu, die von den Behörden als „Gefährder“ eingestuft werden, auf freiem Fuß leben dürften, meint Frau Würzbach.
Zitat:
„Das ist so, als würde der TÜV bei einem Auto feststellen, dass die Bremsen und die Lenkung kaputt sind – und trotzdem dürfte der Halter weiterfahren, bis was passiert. Nein, das gefährliche Auto wird sofort stillgelegt. Gefahr gebannt. Und warum ist das bei gefährlichen Menschen anders?“
(Bild am Sonntag, 2. August 2026).
Zitat Ende.
An dieser Stelle muss ein sensibler Leser einhaken, denn was noch als Synthese folgt bei Würzbach, kann man sich denken. Sie ärgert sich, was alles nicht geht, nicht ginge in diesem Land und möchte stattdessen wissen, was geht – mit Ausrufezeichen!
Das ist Bild.
So kennt man es. Fangen wir an, ich fange an mit den Antworten, liebe Frau Alex Würzbach, ob es nur Ihnen so ginge (beim genannten Sachverhalt).
Das war die Eingangsfrage.
Antwort eins: klares Nein.
Sie sind die Mehrheit, sind bei der Masse, am Puls der Leute.
Noch einmal: Das ist BILD!
Das werden wir auch im Herbst, im Osten an der Wahlurne erleben. Es muss sich was ändern. Und die in den neuen Ländern – und bald darauf wir alle in Deutschland – wir werden andere Politiker wählen, wir, die Mehrheit!
Natürlich ist es albern, Omas einzusperren und Terroristen zu bequatschen, statt sie angemessen anzupassen an unsere Werte und was sonst noch nötig wäre. Es ist klar, dass wir eine Schieflage erleben, hin zu immer öfter Amok und dass das nicht geht.
Nur das Beispiel mit dem Auto, liebe Frau Würzbach, ist falsch. Es trifft mich. Das tut weh. Ich bin betroffen, aber kein Extremist. Ich sollte der Spinner vom Dorf sein. Mir hat man zwar nicht gesagt, ich sei „Gefährder“, aber ich habe es immer wieder erlebt, stigmatisiert und heimtückisch verarscht zu werden auch mutmaßlich vom Staat, weil bekannt wurde, dass ich in der Vergangenheit psychisch krank gewesen bin. Das Resultat dieser Manipulation war Eskalation. Ich wurde nicht krank, als ich begriff, wes Geistes Kind meine Nachbarn waren, die sich für Rufmord nie zu schade gewesen sind: Ich habe zugeschlagen, getreten.
Ich bin kein Auto.
Ich bin ein Mensch.
Ich möchte nicht von anderen, die sich für Bessere halten, gegängelt werden. Sie schmeißen Dinge in einen Topf, Frau Würzbach, die zu einer Suppe aufkochen, die Sie mal löffeln müssen, wir alle. Wenn wir Ihnen, dem Boulevard blind folgen, gibt es mehr als ein blaues Auge für ganz Deutschland! Wir rutschen schon auf der schiefen Ebene! Sie kippen lustvoll das Tablett, damit das ganze Geschirr runterkracht! Das ist die Alternative, die Sie erleben mit mir, wenn Sie den heutigen Politikern so billig Feuer unter dem Hintern machen, dass diese Unfähigen weiter dafür büßen, was sie nicht hinbekommen. Machen Sie es doch besser, liebe Frau Würzbach, gehen Sie in die Politik, oder schrauben Sie an Autos. Aber vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen und köcheln entsprechend geschmackloses Kompott. Wir haben den Rechtsstaat nicht umsonst nach dem Krieg installiert. Dieses Instrument zu schärfen, nachzuschärfen, ist so viel schwieriger, als ihr Publikum typischerweise begreift? Sie haben gefragt und ja, es geht nicht nur Ihnen so, Sie sind nicht allein, sind viele, aber Sie fahren den Karren noch schneller in Dutt, das Fahrzeug „Deutschland“ – und noch einmal, ich bin kein Auto.
Der Bevölkerung zu sagen, jemand habe sich radikalisiert, ist ein bestens etablierter Anachronismus, jedenfalls in der vereinfachten Auslegung zugewiesener Schuld, der scheinbar selbst beschlossenen Motivation eines möglichen Täters. Das ist nicht isoliertes Brüten. Es braucht eine Umgebung, die einen solchen Weg aufzeigt als beste Wahl. Man beschließt nicht zum Spaß und für sich allein, Rache zu üben. Dem Bösen geht das Gekränktsein voraus, auch wenn wir meinen: „Was hat er denn?“ Man übt eine Hassfantasie erst ein, bis man sich wohlfühlt im Gedanken von kommender Abrechnung – und lernt auch, anderen gegenüber deswegen zu schweigen.
Das nach dem Attentat vom 11. September 2001 verbreitete Bild vom Terrorpiloten Mohammed Atta sagt mehr als tausend Worte, obwohl oder gerade weil der Mann seinen Mund geschlossen hat. Man kann behaupten zu wissen, dass einer gefährlich ist, aber das geht eben nicht, Alexandra Würzbach, ihn dann gleich einzusperren, weil er finster schaut. Niemand radikalisiert sich ohne den Einfluss seiner Umgebung. Eigentlich wissen wir, wie Menschen zum Werkzeug einer bösen Denke werden, und manche Einrichtungen probieren, potentielle Gewalttäter zurück, auf einen besseren Weg zu bringen.
Präventivhaft führt ganz sicher nicht in ein später smartes Zivilleben.
Und schlampige verdeckte Überwachung, die derjenige mitbekommt, macht erst recht klug – und erfinderisch zornig. Und unsere Polizei ändert sich nicht, wo sie nach einer Tat wenigstens auch schießen kann, darf, das meint sie wohl, selbst kurzen Prozess macht mit der Begründung, weiteres Leid verhindert zu haben? Das ist sogar mein ganz persönliches Risiko: Ich kann psychisch erkranken, dumm umherirren im Wahn und werde leider weggeballert, bloß weil ich einen Zweig in der Hand halte, der später zur Waffe deklariert, dem Polizisten eine Rechtfertigung bedeutet, mich gern abzuknallen. Dieser Denke verleihen Sie, liebe Frau Alexandra Würzbach, noch Tempo. Deswegen schreibe ich, Ihnen zu sagen, wie primitiv ihr Text mir vorkommt, vorkommen muss!
Sie wollen Menschen einsperren, die keine Tat begangen haben wie eine, die es geben könnte, nach Liste und Strafmaß bekannt: Wie lange soll das Festhalten eines sogenannten Gefährders denn dauern? Sie erwarten eine Polizei, die liefert. Die Beamten behaupten demnach einfach: „Dieser Mann ist ein Islamist. Das belegen Telefonate, die wir heimlich abgehört haben. Dem Verdächtigen ist ein Mord zuzutrauen!“ Dann sagt wohl – Ihrer Meinung nach, liebe Frau Alexandra Würzbach – der Staatsanwalt: „Angesichts dieser Vorwürfe, die vom Gutachter, Herrn Dr. Psych-Soundso, Unterstützung erfahren, fordere ich die Höchststrafe: Lebenslänglich!“
Ist das polemisch von mir, oder können Sie konkrete Gesetzestexte aus Ihrem mit bunten Motiven gefüllten Bild-Ärmel schütteln?
Stellen Sie sich doch mal die Verteidigung vor, besonders bei weniger klaren Fakten. Möchten Sie überhaupt Anwälte, die ihr Wort für „solche“ Angeklagten (schrottreife Menschen) erheben und fantastisch konstruierte Vorwürfe, was sein könnte, zurückweisen? Denken Sie an die Gerichte im Dritten Reich, die sich nicht zu schade waren, Menschen zu töten, die ihrem damaligen Nazistaat gefährlich werden könnten.
Sie wollen dahin zurück?
Denken Sie praktisch, Ich helfe Ihnen:
Was geschieht während der Inhaftierung? Wollen Sie da was therapieren? Meinen Sie ernsthaft, so jemanden damit umzupolen? Mal eben geheilt. Was glauben Sie, macht der Typ anschließend? Sie fragen eingangs Ihrer Worte so dahin und Ihnen ginge nicht in den Kopf, meinen Sie, kämen ins Grübeln, müssten dran denken, schwadronieren, aber ich frage Sie, können Sie überhaupt, und wenn, wie weit – denken?
Oder nur plappern.
Menschen können sich verändern. Gefährlichkeit ist kein abgefahrener Reifen, keine defekte Bremse. Gefährlichkeit ist ein Begriff, den jemand sagt über jemanden, den er damit vorverurteilt. Wer das tut, muss mehr tun – und da haben Sie vollkommen recht – als „Du, du, du Böser!“ zu ihm zu sagen. Gefährliche Autos werden nicht zu welchen, weil diese Fahrzeuge ihre Gesinnung entsprechend entwickelten, sie sind Gefahrene. Das sind Vehikel von Menschen, und tatsächlich wurden schon Menschen wegen Mordes verurteilt, die ein Autorennen machten, den Tod Unbeteiligter billigend in Kauf nahmen. Das Auto wurde als Waffe verstanden. Wer heute als gefährlich gilt und eine Waffe besitzt, muss diese nach aktuellem Recht abgeben oder darf sie nicht erwerben. Ein Mensch selbst ist kein Schrottauto. Kriminelle gibt es, seitdem es Regeln gibt. Wo ist ihr Problem, Frau Würzbach, dass die bestehenden Gesetze nicht angewendet werden? Dann schreiben sie doch das.
Hetzen Sie nicht!
Das Problem ist nicht der „Islamist“, das Problem ist fehlende Courage der Verantwortlichen, und das haben Sie ja angeprangert, die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen, aber das ist doch nichts Neues!
Beim CSD-Anschlag in Berlin, auf den Sie sich beziehen, der Sie aufrüttelt, was verständlich ist, weil das gerade passiert ist, waren alle bis in die Regierungsspitze „betroffen“. Dieses Entsetzen bemisst sich aber nicht an der Anzahl der Toten oder verletzten Personen (wenn wir ehrlich sind). Die übliche Heuchelei ist momentan gut erkennbar: Beim Amok in Leipzig, das war nur wenige Wochen vorher, hat kein Frank-Walter vorbeigeschaut, der doch wegen des Buckelwals in der Gegend (um und bei) sich interessiert hat sehen lassen.
In Leipzig war es kein Islamist gewesen:
„Bei der Amokfahrt von Leipzig am 4. Mai 2026 (…) wurden zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt, zwei davon schwer. Der Fahrer wurde noch am Tatort festgenommen. (…). Bei dem Festgenommenen handelte es sich laut Polizei um einen 33-jährigen Deutschen. Er ist in Deutschland geboren, wohnhaft im Raum Leipzig und fuhr einen weißgrauen VW (…). Der Festgenommene soll sich bei der Festnahme in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben; die Tat wurde nicht der politisch motivierten Kriminalität zugeordnet. (…) soll der Festgenommene an einer Psychose leiden.“ (Wikipedia).
Wieder wurden Äpfel und Birnen falsch zusammen geworfen, und diesmal mache ich das absichtlich selbst.
Autos wurden gefahren. Sie waren nicht selbstständig losgerollt. Ihre Fahrer galten als „Islamist“, beim CSD-Berlin, und als „krank“ in Leipzig. Diese Menschen heißen bei uns (besonders im Nachhinein) „Gefährder“. Das sei gesagt, damit wir die theoretischen Bereiche klar differenzieren. Sind diese Worte überhaupt aussagekräftig oder dienen sie dem, der die Begriffe für seine Sache instrumentalisiert, bloß zur Selbsterhöhung? Das sollte sich eine Gesellschaft überlegen, die „Sicherheit“ nicht nur als ebensolches Schlagwort möchte.
# Ich frage, sind Terroristen gesund?
Wenige Tage nach dem CSD-Attentat fällt ein Urteil, dass auch anders hätte lauten können? Eine vergleichbare Attacke. Man ist geneigt, den Täter rundweg (und pauschal) als „irre“ zu bezeichnen.
Das nützte dem Mann vor Gericht diesmal nicht.
Farhad N. muss lebenslang in Haft. Der Attentäter aus Afghanistan ist gläubiger Muslim, sagt er von sich selbst – und fühlte sich genötigt, deswegen sein Fahrzeug in eine Demonstration der Gewerkschaft zu lenken? Rache im Auftrag von Allah: Eine Frau und ihr Baby starben.
Weitere Menschen wurden verletzt, viele schwer.
Es liegt nahe zu denken, je gläubiger einer ist, desto bescheuerter ist sein Handeln! Das gilt meiner Meinung nach für alle Konfessionen. Je religiöser, desto manipulierbarer sind Menschen überhaupt. Ihr Leben ist zwanghaft, missionarisch und beileibe nicht nur harmloses Prinzipienreiten. Schlimmstenfalls sind „gläubige“ Menschen menschenverachtend gegen alle, die sie als Feinde „ihres“ Gottes sehen. Dennoch: So wie es zwecklos wäre, Religionen überall verbieten zu wollen, so unmöglich ist es auch, alle Gefährder vorab als solche zu erkennen, ihre Haltung bezüglich unserer Zivilgesellschaft zu verhindern.
Je heterogener eine Gesellschaft ist, desto mehr Konfliktpotential gibt es. Die Durchmischung der Nationen ist ein weltweites Phänomen. Die vermeintliche Rückkehr zur guten alten Zeit führte zwanghaft in die Insellösung. Eine Scholle Land wie das Städtchen Schilda, wo nur ideologisch und biologisch ähnliche Menschen aneinander andockten. Es käme dem Weg ins inzüchtige Tal gleich. Das wäre der (verblödete), doofe Rest (der Welt), abgekapselt von jeder intelligenten Entwicklung.
Manchen muss es erklärt werden:
Wir schaffen es nicht, gewaltbereite Menschen grundsätzlich, rechtzeitig zu entnehmen wie einen Problemwolf, sie zu entfernen nach dem Prinzip von Säuberung – im Stadtbild und überall sonst.
Man bedenke: Die Hassprediger fahren das Auto nicht selbst in den Umzug. Sie infizieren junge Menschen mit einer wahnhaften Ideologie. So gesehen radikalisierte sich kein Täter, weil ihm das mal so einfällt oder eben gefällt. Diese – in meinen Augen allesamt gestörten – Attentäter übernehmen die radikale Denkweise, eine kranke Logik, die ihnen eingeflüsstert wird wie uns das Evangelium. Katholiken beispielsweise sind deswegen aber keine besseren Gläubigen, nur weil sie sagen, dass sie Christus folgten, der das Gute predigte. Gutsein ist nicht leicht. Der Missbrauch junger Menschen in den Kirchen ist Alltag. Glaube bedeutet vornehmlich, Menschen an eine Idee zu binden, sie letztlich zu instrumentalisieren. Weltoffenheit und ziviles, liberales Handeln ist viel mehr.
Es ist schwieriger!
Zitat:
„Im Prozess um den tödlichen Anschlag auf eine ver.di-Demonstration in München ist der Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht stellte bei dem 25-Jährigen zudem die besondere Schwere der Schuld fest. (…). Das Gericht zeigte sich überzeugt, dass der 25-Jährige absichtlich in den Demonstrationszug fuhr. Der Vorsitzende Richter Michael Höhne sagte, der Tatort sei ,ein einziges Trümmerfeld‘ auf einer Breite von zwölf Metern und einer Länge von 23 Metern gewesen. (…).
Mit dem Strafmaß folgte das Gericht der Forderung der Bundesanwaltschaft. ,Die Tathandlung war, man muss es so deutlich sagen, auf die Vernichtung von Menschenleben angelegt‘, hatte einer der beiden Vertreter der Bundesanwaltschaft in seinem Plädoyer gesagt. In der Wahrnehmung des Angeklagten habe die Attacke dem Willen Allahs entsprochen und sei eine gebotene Reaktion auf das Handeln der USA und anderer westlicher Staaten in Gaza und Afghanistan gewesen. Außerdem hätten persönliche Gefühlsregungen wie Wut, Enttäuschung und Verbitterung eine Rolle gespielt.
Die Verteidigung hingegen plädierte auf eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren und die Unterbringung in der Psychiatrie. Zur Begründung nannten die Anwälte, dass ihr Mandant deutliche Anzeichen einer hebephrenen Schizophrenie zeige – einer Unterform, bei der anstelle von Wahnvorstellungen vor allem ein wirres Gefühlsleben und unberechenbares Verhalten im Vordergrund stehen.“ (Tagesschau, 06.08.2026).
Zitat Ende.
Was soll dieses „Islamistischer Gefährder“ zu sagen, wenn doch dauernd irgendwo Menschen Terror verüben, die mindestens psychisch labil sind, egal, wie der Verfassungschutz sie wegordnet. Menschen zum Gefährder vorzuverurteilen und schließlich noch Herkunftsland und Hautfarbe womöglich draufzurechnen, bringt uns nicht weiter, weil das immer eine Zuschreibung ist. Da hilft nicht, alle so Genannten einzusperren. Dann ist Deutschland ein Gefängnis. Da hilft nicht, alle „Ausländer“ zu „remigrieren“. Dann ist Deutschland leer. Das weiß auch das Gericht. Die „Bild“ weiß es nicht, die Polizei weiß es nicht, die Bevölkerung begreift die Probleme kaum, aber zur Wahl gehen dürfen alle. Solange wir psychiatrische Gutachter zulassen, die Therapien anordnen, die nicht wirksam sind, werden die Attacken mehr werden. Wie groß wollen Sie die Gefängnisse denn bauen, Frau Würzbach? Warum vergleichen Sie Menschen mit Schrottautos? Dann wird die Polizei noch hemmungsloser ballern und Verrückte verschrotten wie Rostlauben (an der Gartenlaube).
Sie machen mich wütend mit ihrem weibischen Scheiß, den Sie schreiben, ganz ehrlich.
Zorn ist die Vorstufe von Gewalt.
Da passen Sie man besser auf, denn ich bin auch viele. (Immer hübsch freundlich bleiben).
Einen schönen Tag – trotzdem!
Ihr Leser John Bassiner
🙂