Frechheit oder Neid, was ist gesünder?

„Früher konnte ich Jürgen Klopp ganz gut leiden. Seit er Werbung für Trivago macht, könnte ich einfach nur reinhauen; der macht mich wirklich aggressiv!“

Das lese ich so ungefähr und nebenbei als Kommentar, während ich Fotos von dieser bemerkenswerten Kauleiste suche für die oben stehende Zeichnung. Die zornigen Worte belustigen mich! So albern, dieser Kommentar! Jemand arbeitet sich dran ab, dass unser neuer Bundestrainer Geld verdient? Neid ist ein Gefühl, das die Dummheit des Neiders benötigt, um wirksam zu sein.

Natürlich, wenn Sportler Werbung machen, kann das heikel sein.

Die Marke oder der Sportler können Beschädigung erfahren. Falls eine Werbepartnerschaft ganz daneben liegt, geht so ein Programm bekanntlich insgesamt nach hinten los. Das ist hier ganz sicher nicht der Fall. Man kann leicht nachlesen, wie Trivago davon profitiert hat und Klopp genauso, er ist schließlich gerade „eins rauf“ gekommen mit seiner Karriere. Da hat seine freche Schnauze unbedingt geholfen. Eigentlich kennen wir „Kloppo“ ja als Trainer und wissen, seine Erfolge mit den verschiedenen Mannschaften zu schätzen. Wie blöd, einen Spruch posten zu müssen, der die eigene Armseligkeit spürbar macht. Das merken: Niemand lässt sich gern dumm nennen, aber es kann faszinieren und beleben, sich selbst dabei zu ertappen es zu sein! Und sich nicht zu ärgern, sondern dazuzulernen. Das kann man ganz allein hinbekommen, muss nicht sozial vernetzt sein oder in einer Selbsthilfegruppe Kaffeeklatsch betreiben.

Wird sich Jürgen Klopp ändern, weil jemand genervt ist von seiner frechen Lache? Das glaube ich kaum. Der kennt das schon, dass nicht alle davon begeistert sind. Man denke an andere prominente Grinser, Dieter Bohlen und Stefan Raab etwa, Menschen, die ebenfalls extrovertiert auf die Kacke hauen.

Schon damals modern und unbeirrt erfolgreich: „Hoppla, jetzt komm ich!“ – Hans Albers.

Laut sein oder nörgeln, was willst du? Wenige können wählen, andere müssen immer dasselbe tun. Arme Schweine. „Hochmut kommt vor dem Fall“, denken manche ja gern, und man kann auch bemerken, dass was dran ist und eine bloße Masche nicht mehr zieht irgendwann. Die Marke Klopp könnte schwächeln, wenn der Erfolg als Bundestrainer ausbleibt?

Na und.

Neider schwächeln ihr ganzes Leben.

Fußball ist ein gutes Beispiel, unser Dasein überhaupt zu beschreiben, und nicht nur das. Teamsport kann auch nützlich sein, soziale Intelligenz besser zu verstehen. Man muss nichts mit anderen machen, um zu begreifen, wie wichtig die innere Einstellung zur Umgebung ist, denn es immer notwendig, seine Grenzen zu kennen. Andere würden Jürgen Klopp als grundsätzlich authentisch beschreiben? Ich glaube schon. Der Mann ist doch direkt. Er kommt ohne Umschweife zur Sache. Man mag sich am Megamaul stören, aber das ist Neid, da gehe ich nicht von ab. Und Neid ist eine Dummheit, auch das vertrete ich und komme direkt ins Thema. Das Gegenteil ist so gesehen, die Klugheit als Fähigkeit zu entdecken, die man vermehren kann, auch wenn man bislang wenig Gebrauch davon machte. Es wird einem besser gehen, seine Fehler zu bemerken und sie allmählich abzustellen, als umgekehrt sich immer bloß zu wiederholen und mit der destruktiven Gesellschaft zu plappern.

Eine kleine Beispielsammlung fällt mir dazu ein. Besonders unsere Denkgewohnheiten machen uns dämlich. Denken, das nur das Wiederholen vom Gesagten ist, das man irgendwo erfuhr, ist keins. Man kann sich selbst übersehen, dass man meint etwas zu kennen, sich selbst mit Blödsinn verwechseln – und schlimmstenfalls ein Leben lang verfehlen.

Ursache und Wirkung zu bestimmen, ist der zunächst sinnvolle Ansatz, aber das hat seine Tücken. Kausalität gibt auch den Juristen das Handwerkszeug, einen Schuldigen zu erkennen und zu verurteilen. Eine bittere Kiste womöglich! Es hat ein wenig gedauert (bei mir), eine wesentliche Sache zu unterscheiden, und ich komme immer wieder darauf zurück. Ein System ist mehr als eins und null. Erst an, dann aus, dann wieder an, das soll alles sein? Wann denn? Wann „an“, wann wieder „aus“ – ? Das bedeutet (vernünftigerweise) Entscheidungen im Dialog zu tätigen. Und wenn jeder Dialogpartner seinen Input gibt zu Zeiten, die nicht vorab festgelegt wurden, haben wir kein Programm, sondern eine intelligente Entwicklung. Das bedeutet, man kann nie exakt vorhersagen, wann an, wann wieder ausgeschaltet wird, wann einer spricht, der andere zuhört.

Leben zeigt sich als Individualität, Humor, Respekt usw.

Als Kreativer kennen wir zu lernen, wenn wir unsere Kunst verbessern wollen. Das ist auch sonst vernünftig zu lernen, wo’s geht. Da ist aber eine besondere Denkfalle, Dinge mit Begriffen zu verwechseln, weil Sprachgewohnheiten kausale Zusammenhänge aufscheinen lassen, die tatsächlich aber den Vergleich von Äpfeln mit Birnen bedeuten. Wenn man das Augenmerk auf ein Problem fokussiert, kann passieren, das große Ganze zu übersehen. Das Leben ist oft massiv verzwickt, dass wir locker draufschauen sollten, uns nicht festbeißen.

# Beispiele vermeintlicher Logik

Manchmal scheinen die Dinge selbstverständlich und doch ist es tatsächlich komplizierter: Wenn irgendwo ein Flugzeug abgestürzt ist, fragen die Leute, warum ist das passiert? Man sucht nach einem Grund, und vielleicht heißt es, das Triebwerk sei ausgefallen. Wo doch den ganzen Tag über viele in der Luft unterwegs sind, fragen wir nicht mehr, wie das sein kann? Ich meine, bevor ein Flugzeug überhaupt fliegt, fliegen kann, müssen so unglaublich viele Dinge zusammen kommen, gemeinsam funktionieren!

In unserem Tageblatt, und das Thema soll weitergehen, ich schweife nicht ab, findet sich eine halbseitige Anzeige, die mir aufgefallen ist:

„Die beste Medizin der Welt: Schlaf“ steht da.

„Doch was, wenn er fehlt?“

So lautet die Subline, die uns zum Produkt führen möchte, um „ihn“, den fehlenden Schlaf (?) zurückzubringen.

Er.

Es gibt Schlimmeres, und das fängt mit diesem Wort: „er“ an. Er oder sie, ganze Personen – es, das Kind. Wir erleben Sprachpansch ohne es zu bemerken? Das Pferd und der Auto und die Schmerzen – halt. Da stimmt doch was nicht?

„Du fehlst“, singt Herbert Grönemeyer in einem bewegenden Titel.

„Mensch“ –.

Papier ist geduldig, sagten wir, als noch viel gedruckt wurde. Mein Schlaf, deiner, er – das kann ja wohl nicht sein, so einen Scheiß hinzuschreiben?

Als könnte ich „Schlaf“ schließlich kaufen?

Die Pille für die Nacht, sie. Sie bringt „ihn“ zu mir zurück.

# Früher waren sie klüger drüben

Der Fortschritt kam zustande durch die Mischung verschiedenster Kulturen. In jeder Gegend, in jedem Land, auf allen Kontinenten leben Menschen. Wir profitieren bis heute davon, dass verschiedene Kulturen individuelle Lösungen erdachten. Deswegen befremdet, was im Westen (ganz im Westen) passiert: Der Blick über den großen Teich ist wenig erfreulich heute, seit die Amerikaner so doof wurden. Früher gab es manche gegenseitige Inspiration.

Die alte Schreibkunst!

Amerikanische Künstler bestimmten unser Weltbild, Hollywood die Filmgeschichten. Die Bücher meiner Jugend waren ursprünglich auf englisch geschriebene, die Filme, die wir sahen, waren synchronisiert. „Bummel durch Europa“, (1880 geschrieben), einen Kontinent mit anderen Augen sehen? Unser Spiegelbild, wir haben das benötigt, besonders endlich die Demokratie zu erlernen! Mark Twain kommt einem in den Sinn, der sich über die Art und Weise wundert, wie die Deutschen ihre Artikel vergeben, das Pferd, die Milch usw. Wo ist der Sinn dahinter? The horse. Die Pferd geht nicht, aber „das“ Stute wäre verkehrt, oha! Der arme Amerikaner. Oder das Donald Trump?

Die Präsidenten und Präsidentinnen der Welt, es geht noch umständlicher.

Wir können das?

Albern bleiben! Stilblüten blühen so schön am Stiel, Ha-ha. Der Verfasser meint es ernst, aber das Ergebnis klingt seltsam oder falsch: Ich halte mich nicht zurück. Ein Beispiel vom Segeln passt noch dazu; die Leute im Freizeithafen liegen mit ihren Booten nebeneinander, man spricht Deutsch. Der Nachbar kommt verschlafen aus dem Luk? Man begrüßt den neuen Tag! Ein Witz geht so, der die morgendlichen Freundlichkeiten der Skipper beschreiben möchte.

Wie ssagt der Däne:

„Ssind Ssie gut geschlafen? Und wie geht ihre Frau?“

Haha.

Damit bin ich aufgewachsen. Oder: „Wie geht es Euch, habt Ihr gut geschlafen“, schrieb beispielsweise Karl May, der große Lügenbold, wenn er so tun wollte, als wär’s die original englische Unterhaltung mit einem gewissen Herrn Falke, dem „Westmann“ Sam Hawkins. Mich hat es beeindruckt, aber da bin ich Kind gewesen.

Das Kind.

Spätere Heirat macht uns zum Mann, zu Mann und Frau. Weiter also, meine Frau kommt ursprünglich aus Baden-Württemberg.

Sie.

„Wir können alles außer Hochdeutsch.“

Das sagen die Schwaben über sich selbst (bekantlich). Die im Ländle stehen zu ihrer Mundart – wie die Bayern. Da können wir nicht mithalten hier oben. Die im Norden haben ihre Geschichte verkauft und schämen sich? Wer „platt snackt“, ist geistig minderbemittelt? So einer gilt als eher traditionell und erscheint einfach gestrickt, meinen wir heute.

Das ist anders gewesen: „Kommandosprache an Bord war plattdeutsch“, erläutert mein Großvater in seinem Buch „Mit der Pamir um Kap Horn“ und musste sich aber rechtfertigen, weil er nicht (korrekt) „Kap Hoorn“, also mit doppeltem „o“ getitelt hatte?

Zurück zum Ernst des Lebens!

Mein Thema ist so gesehen die Kommunikation und nicht etwa ein Detail der eingangs genannten Beispiele.

Im Berliner Dialekt werden die Wörter „mir“ und „mich“ oft nicht nach den strengen Regeln der deutschen Hochgrammatik getrennt, sondern schlicht austauschbar verwendet, weiß wieder Google, und wer kennt das nicht? Sprechen mit Denken zu verwechseln, kann aber schädlich sein für unsere Gesundheit. Deswegen zurück zu den handfesten Gedanken, warum hier eine Tastatur malträtiert wird und ich mich dran abarbeite, wenigstens ein bißchen zu unterhalten. Ich schweife nicht ab!

# Ganzheitliche Medizin bleibt nur eine schöne Idee!

Moshé Feldenkrais, der Verhaltens- und Haltungslehrer, moderne Vordenker mancher heutigen Reha-Einrichtung, regte sich auf über den Missbrauch unseres (kausalen) Denkens. Nur weil wir in einem Satz nacheinander die Worte „Körper“ und „Geist“ hinschreiben, so schreiben können – und unter Umständen auch müssen –, weil Sprache linear funktioniert, seien beide Begriffe nicht getrennt vorhanden, monierte er immer wieder.

Wir haben ein Wort für den Kopf, den Körper, die Gliedmaßen und vieles mehr, was als menschliches Teil gilt, und wir reden vom Menschen im Ganzen. Es kommt auf den Bezug an, was gesagt werden soll. Dahinter verstecken sich auch kapitale Missverständnisse. „Der Schlaf“, das kann ich schreiben, „er“ – aber hier ist der Denkfehler gleich mit an Bord solcher Logik, weil es den Schlaf nur gibt im Zusammenhang mit dem Menschen oder dem Lebewesen überhaupt, das diesen Schlaf erlebt.

Ein bemerkenswerter Satz von Feldenkrais ist: „Das Leben wird wahrscheinlich nur erklärt werden können mit einer Theorie, die nicht auf Kausalität beruht.“

Das habe ich erst gar nicht verstanden.

Jetzt ist mir ein Bild, ein üppiges Wortbild eingefallen, es besser darzustellen. (Ein bißchen Spaß muss sein). Ich weiß noch, wir hatten diese einfache Fernsehlandschaft mit „Sesamstraße“ und alten Western mit Gary Cooper als einziges bewegtes Unterhaltungsmittel (neben dem Film im Kino). Ernie und Bert bauten regelmäßig ihre „Was-passiert-dann-Maschine“ auf.

Wir sehen im Satellitenfilm, wie eins zum anderen kommt beim Wetter. Trotzdem bleiben unsere Vorhersagen unzuverlässig, besonders wenn sie langfristig sein sollen. Ich erinnere, Studenten der Zeichenkunst wird immer vom additiven Zeichnen abgeraten. Wer das noch nicht so drauf hat, ist gut beraten, beim Aktzeichnen nicht stumpf am Kopf des Modells anzufangen und zu hoffen, dass die Füße noch draufpassen aufs Papier – später. Man verzettelt sich beim kleinlichen Zusammenzählen, begreift nicht, verliert die Übersicht. Eines folgt aufs Nächste, das mag stimmen, aber es lohnt immer, dabei auch über den Tellerrand zu schauen.

Kausalität ist linear, aber schon ein einfaches Fußballspiel zeigt doch, dass Leben anders funktioniert. Ein Spieler, der gerade vorwärts stürmt, den Ball am Fuß, ist ja selten derjenige, der auch abschließt, das Tor schießt. So einer zieht alle Blicke auf sich und regt die Gegner an, sich mit ihm zu beschäftigen, solange er den Ball voran treibt. Als kluger Angreifer hat der mit dem Ball aber vor allem das mit ihm mitlaufende Team, die eigenen Leute im Blick wie die Verteidiger des Gegners. In diesem vielfältigen Treiben geschieht ganz viel gleichzeitig. Man kennt, dass der Ball in Tornähe noch überraschend abgegeben wird.

Und dann fällt doch das Tor!

Der eigentliche Schuss oder sogar ein Kopfball kommt sehr plötzlich für den armen Torwart, der alles aus seinem Kasten verfolgt und unter Umständen zur ganz falschen Seite hin bereit ist, zu paradieren. Natürlich wird eine Analyse zeigen, was, wann genau zum Treffer führte? Das machen wir aber in einer Videoaufzeichnung. Nur weil wir das technisch nachvollziehen, wie wir ja auch sprechen oder schreiben können.

Oder blödeln:

„Und da kommt auch der Ball ins Spiel, heute ganz in Leder, und jetzt beginnt das Spiel mit dem Anpfiff des Unparteiischen, mit einem Schuss vom Libero – Libero kommt aus dem Lateinischen, liber, libri, das Buch –, das ist der einzige Spieler, der lesen kann. Und Beckenbauer rüber zu Overath, Overath mit einem Reisepass zu Müller – Müller hat seine letzte Verletzung noch nicht ganz auskuriert –, es bereitet ihm einige Schwierigkeiten auf dem unebenen Spielfeld mit seinem Rollstuhl voranzukommen, aber jetzt gelingt ein Schuss aus der Hüfte rüber zu Overath, Overrath zu Karbowski, Karbowski zu Campari – Campari zu Nesquik!!!“

(Otto Waalkes, 1974).

Fußball!

Werbung!

Kunst vs Kommerz!

Das schreibe ich, nachdem Jürgen Klopp Bundestrainer geworden ist.

Warum setzen wir große Hoffnung in diesen Mann? Es sind seine Zähne, glaube ich, sein Lachen, das überzeugt. Unser Land kann Selbstbewusstsein brauchen. Wer nicht lachen kann, dem fehlt was. Drüber stehen also ist das Wichtigste, alles im Blick haben.

# Mit Humor ist’s leichter!

Ich musste Dinge lernen, die andere lernten, ohne zu wissen, dass und wie sie’s mitbekamen, mit der Muttermilch, so sagt man. Ich kenne mich gut aus mit meiner Muskulatur, habe einiges zu spüren gelernt, das mir ungeheuer nützliches Wissen bedeutet – heute.

Die Entdeckung der Klugheit ist komisch. Wir stehen uns mehr selbst im Weg, als wir das wahrhaben wollen. Man ärgert sich an den falschen Stellen im Leben so lange, bis man dies als grundsätzliches Muster bemerkt. Dann kann man sofort aufhören damit. Warum kommentieren, „folgen“, mitlaufen – wenn es doch möglich ist, so viele eigene Wege zu entdecken? Zorn dagegen dort anzubringen, wo dieser noch nützlich ist, scheint mir wie das praktische recyceln verlorener Recourcen im System. Und den eigenen Organismus als Ganzes zu verstehen lernen, ist so viel mehr und besser, als sich über hausgemachte Probleme noch lange zu ärgern. Als Pilot oder Kapitän seines Lebensschiffs, Flugapparates sollte einer sich um das kümmern, was ihn in der Luft hält (oder synonym die Schwimmfähigkeit), statt fixiert auf die jeweiligen Macken zu starren: die eigenen, die der anderen Leute. Über sich selbst und die eigenen Fehler lachen zu können, ist jedenfalls ein guter Anfang, führt dazu, Unangenehmes dort aufzuspüren, wo man’s tatsächlich ändern kann. Man kann immer noch klüger sein, als man gerade ist.

Zähne zeigen!

Mich ärgert also, wie weiter Menschen erleben und somit erleiden, dass Papier so geduldig ist und so viel Scheiß geschrieben und gesagt wird. Abschließend deswegen Albert Einstein (der Klügste). So lautet das passende Bonmot wie folgt:

„Das Weltall und die menschliche Dummheit sind unendlich. Beim Weltall bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

🙂