Mein Leben

John Bassiner, das bin ich, 1964 in Wedel an der Elbe geboren. Wedel liegt direkt westlich an Hamburg, beginnt, wo Rissen endet, ein Vorort. Nachdem es mit dem Gymnasium nicht klappte, wurde ich nach nur einem Jahr auf dem „Rist“ schräg versetzt, wie es hieß, auf die Ernst-Barlach-Realschule. Dort gelang mir 1981 der gewünschte Abschluss und daraufhin noch ein Fachabitur am Steinhauerdamm in Hamburg zwei Jahre später. Anschließend dem Wehrdienst begann ich mein Studium an der Armgartstraße, schloss 1991 mit Diplom ab, und zwar in „Informativer Illustration“ bei Professor Gero Flurschütz. Ich habe viele Jahre lang hauptsächlich maritime Illustrationen gezeichnet und besitze selbst ein kleines Boot. Etwa zur Jahrtausendwende fing ich auch an zu malen. Mit der Zeit konnte ich mich darin weiterentwickeln, finde heute eigene Themen einer erzählenden Kunst. Mir kommt es darauf an, realistisch zu gestalten, aber ich male nicht die Natur ab, sondern probiere Geschichten aus. Ich zeichne (seit einiger Zeit hauptsächlich mit Kugelschreiber) in Skizzenbücher nach der Natur und für Wortbeiträge auf der Site auch mit Buntstiften koloriert. Ich mache das, weil es mir ein inneres Bedürfnis ist, kreativ zu sein. Anfangs habe ich gern ausgestellt. Heute gehe ich dem Publikum, Galeristen und Kunstkreis aus dem Weg.

Soziale Netzwerke oder Trends bedeuten mir nichts. Ich bin weder teamfähig noch gesellschaftlich engagiert für eine gute Sache. Mir gefällt das unverbindliche Plaudern mit alltäglichen Bekanntschaften, und deswegen schätze ich Freundschaften, man hat nur eine überschaubare Anzahl. Ich möchte keine Beziehungen außer den elementar nötigen innerhalb der Familie und gleichgesinnten Wassersportlern. Kreative habe ich längst aus dem Blickfeld verloren oder vor den Kopf gestoßen wie sie mich. Unsere Gesellschaft ist frei und demokratisch, Zeit meines Lebens war ich begeistert davon. Heute trage ich das System nicht mehr mit, eine grundsätzliche Entfremdung! Ich zahle Steuern wie alle, Bank und Steuerberater sind unvermeidbar, aber ich verachte die Politik und gehe nie wieder zu einer Wahl. Ich meide Ärzte. Die Polizei, ich kann Ordnungskräfte nicht leiden. Das sind so einige Dinge, die ich nicht umhin kann zuzugeben. Ich kenne gute Rechtsanwälte, weiß ihre Hilfe zu schätzen. Ja, auch die Kirche bedeutet mir nichts mehr – ich bin einige Jahre im Ehrenamt tätig gewesen. Ich betreibe meine Website allein, nachdem ich drei Webdesigner:innen verschlissen habe. Auf ihrer guten Arbeit baut dies hier auf und, falls ich nicht weiterkomme, wird mir ein Freund (der sich auskennt) helfen. Mit dem kann man sich nicht zerstreiten. Das habe ich probiert, aber er hat einfach nicht mitgemacht …

🙂