Niemandem ist geholfen, eine überschäumende Glosse mit wiederkehrenden Erzählfragmenten zu lesen, das weiß ich schon. Aber zu schreiben hilft dem, der es tut. Jedes Jahr wiederholen sich Wetterperioden, das ist auch neu und vertraut zugleich. Ein gefährlicher Beigeschmack hat sich in die Beobachtung der Extreme, unser Schietwetter eingeschlichen? Das Vertrauen ist erschüttert: Es gibt sie wirklich, die Klimakatastrophe. Da wechselt die mediale Angst zwischen der Pandemie und der neuen Bedrohungslage am Himmel hin und her. Die moderne Sintflut wird nicht vom queeren Regenbogen gestoppt. Das ist kein Thema für einen Schlagermove. Spaßgesellschaft war gestern, Kanzlerkandidat Laschet hatte seinen Fettnapf. Niemand lacht ungestraft angesichts der Katastrophe. Es sei denn, unbemerkt vor dem Fernseher zu Hause? Aber keiner pupt noch ungehört. Das soziale Ohr wächst aus jeder Alex, die es hinausträgt zu besseren Menschen, die sich gern daran weiden. Das kollektive Netz wird eng. Wir stricken uns eine Solidaritätsschlinge, hängen uns rein, machen den Sack zu.

Harmlos waren die Klagen früher: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“, fragte seinerzeit unverwechselbar der beliebte Entertainer Rudi Carrell; und heute jammern manche, wie lange es dauern mag, bis alles wieder so ist wie vor der Pandemie? Musik hilft immer. Jazz etwa, ist eine Inspiration, weil diese Musik sich mit jedem neuen Spiel erfindet wie eine gute Kunst auf der Leinwand. „What’s New?“, ist ein Standard. Eine rhetorische Frage! Neue Probleme und neue Antworten sind Alltag. „The New Standard“, heißt ein Album von Herbie Hancock. Und auch im schönen „There’ll Be Some Changes Made“, weist ein alter Titel im Jazz von 1921 (ein „Standard“) darauf hin, dass es gelegentlich Änderungen gibt in der Musik, der Kunst, im Einzelnen und in der Routine einer Gesellschaft; nicht zuletzt in Beziehungen überhaupt.

Aktuell machen wir eine Phase des Umbruchs durch. Klimadrama und Pandemie halten die Gesellschaft in Atem. Das ändert alles im Ganzen und auch Einzelne finden neue Wege für sich. Es gibt kein Zurück. Was es mit uns macht, hängt ab von unserer persönlichen Situation. Menschen, die sich nicht gegen Corona impften, handelten unsolidarisch, meint man neuerdings. Vor kurzem gab es keine breite Mehrheit für diese Ansicht. Das hat sich geändert. Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist geimpft. Diejenigen, die weiter beschwören, es würde auch zukünftig keine Verpflichtung dazu geben, wirken bereits bemüht. Wir sind zu einigem verpflichtet, besitzen beispielsweise einen Ausweis und zahlen Steuern. Wir sind in Solidarität verbunden, die Verkehrsregeln einzuhalten, und viele ignorieren das. Alle sind aufgefordert, den Müll korrekt zu entsorgen, aber es liegt ständig Abfall auf den Wegen. Egomanisches und unsolidarisches Verhalten ist ganz normal. Wir benötigten den Staat und die Polizei nicht, hielten sich alle an das, was richtig ist. Darüber, was das ist, kann zudem noch gestritten werden.

# Das ist unsere moderne Freiheit

Sich eine Spritze geben zu lassen, mit etwas, dass man nicht möchte, ist einfach zu verhindern. Kein Arzt setzt das Ding mit Gewalt an, und der widerspenstige Bürger würde von Helfern festgehalten, sie kommen mit der Polizei zu dir nach Hause? Nein, so ginge es nicht. Käme die Pflicht, sich impfen zu lassen, müssten neue Gesetze geformt werden. Ein Streitthema! Aktuell wird gern von der Impfpflicht durch die Hintertür gesprochen, wenn es um mehr Freiheiten für Geimpfte geht, und genauso würde die gesetzliche Impfung auch vorgehen, nur umgekehrt: Freiheitsentzug oder alternative Strafen drohten denen, die es nicht machten.

Es müsste eine rechtliche Grundlage geschaffen werden. Das bedeutet, was heute Unrecht ist, muss zum Richtigen umerklärt werden. Dem dürften sich einige Juristen und Politiker vehement entgegenstellen. Fände sich die Mehrheit doch, hieße es, wir seien Rechtsstaat und die Chinesen beispielsweise nicht, weil bei uns demokratisch die Gesetze geändert worden wären. Eine Bewegung vom Volk ausgehend? Dazu müsste eine Welle wechselnder Stimmen, hin zur neuen Ansicht und dem deswegen geänderten Regierungswillen beobachtet werden, die reflektiert zeigte, wir wollten es selbst so. Letztlich würde der Beweis erbracht, dass Demokratie funktioniert. Um so eine neue, alternative Wahrheit zu schaffen, worin das Recht und damit die richtige Weise sich zu verhalten besteht. Eine ausgehandelte Pflicht kommt zustande, indem die neue Ansicht durch überzeugte Bürger in die Masse einsickert. Das hieße, wir würden sehen, dass die Bereitschaft gegen eine Impfpflicht zu demonstrieren, kleiner würde, bis sie als Sand im Getriebe, der hinzunehmen ist, übergangen werden kann. Das müsste Grusel auslösen, bei denen, die es gewohnt sind, gegen Atomkraft zu demonstrieren oder Friedensmärsche planen. Viele haben schon zurückstecken müssen.

Frontal mit der Spritze in der Hand, kommt mir kein Arzt ins Haus. Erzwungene Herdenimmunität mittels Impfung hieße, man gängelte die verstockten Böcke, schließlich selbst hinzugehen. Erst kostet der Test, dann verlierst du den Job. Steht das neue Recht endlich, droht Ungeimpften die Geldstrafe, zum Schluss tatsächlich das Gefängnis. Wer auf dem Weg dorthin noch weiter ausflippt, den steckt man in die Klappse. Und dort kommt der Knackidoktor tatsächlich mit seinen Schergen. Die Unfreiheit marschiert immer erst durch die Hintertür. Schleichende Einbrecher mutieren zu eloquenten Sozialarbeitern. Geschulte Berufsredner manipulieren aus dem guten Grund, nicht hinter die stramm gelenkten Demokratien der anderen zurückfallen zu dürfen, mit unserem zerstrittenen System. Der Altkanzler mahnt zu Recht, man dürfe nicht ständig die bösen Staaten belehren: „Mit wem soll Deutschland dann noch Handel treiben?“, fragt Gerd Schröder. Schimpfen und anprangern sei falsch, endlose Diskussionen stören die gesunde Funktion einer Gesellschaft, meinen nicht wenige. Politikprofis müssen uns einnorden, damit Deutschland weiter funktioniert. Sie treten im Fernsehen auf, kommen bald wie Drücker an deine Haustür. Auf „die Rente isch sicher“, folgt „Impfstoffe sind sicher“, bis das Vieh in blökender Herde ausreichend willig zum Schlachter läuft. Hier und da noch knüppeln, ist die neue Partei oder Meinung etabliert, schlägt das Gewaltmonopol endlich frech von vorne zu. Die hässliche Fratze Staat.

Der Vorwurf, unsolidarisch zu sein, ist zunächst ein verbaler Angriff. Das ist das Gegenteil von Motivation, die auf eine positive Weise andere mitnimmt. Eine Drohkulisse unterstützt die Mahner. Wir leben noch immer, wie schon zur Zeit der Nationalsozialisten oder als eine Meute forderte, Jesus zu kreuzigen, in einer Gesellschaft der Mitläufer. Dieses Wort war verpönt, als ich jung war. Heute ist das englische Follower etabliert. Justiz ist anstelle von Lynchjustiz getreten, und das Recht gewährt dem Angeklagten einiges. Strafen fallen geringer aus, als es der Mob verlangt. Der Einzelne ist aber nach wie vor aufgefordert, etwas aus seinem Leben zu machen, den Sinn zu suchen, Bewusstheit zu entwickeln, mitzulaufen oder gegenzuhalten. Nur der Rahmen ist detaillierter, das gesellschaftliche Netz ist dichter. Das gibt stützenden Halt und andererseits bedeutet es Bindung, die unsere Freiheit begrenzt. Wir tragen den Colt nicht offen im Holster. Dass wir bessere Menschen seien als frühere, die Hexen noch verbrannten, meinen welche. Jedenfalls ist es uns schwieriger gemacht worden von denen, die es mitansehen mussten. Wir erbten den demokratischen Staat. Heute sitzt manche Hexe oben im Rathaus; wir schmeißen kraftlos einen Farbbeutel dagegen. Gut und Böse sind nicht abgeschafft in der Moderne, die Rollenverteilung ändert sich, das ist der Fortschritt.

Googelt man es mit dem Übersetzer, kommt als Antwort eine zweifache auf deutsch. Links, im englischen Bereich, frage ich: „Follower?“ Es erscheint: „Anhänger“ bzw. „Anhängerin“ in der maskulinen und femininen Form erklärt als Übersetzung. Anhänger*Innen hängen sich dran, sie laufen nicht mit, sie werden mitgeschleift oder gezogen im Wagen. Dafür ist kein eigener Antrieb vonnöten, nur der feste Griff nach dem Stern.

Ich erinnere (etwas abschweifend) an dieser Stelle meinen Vater. Er war der Auffassung, „Deutsche“ seien obrigkeitshörig und verwies gern auf den Film „Der Hauptmann von Köpenick“. Nun war es nicht eine Obrigkeit, die unsere Sprache verdoppelte. Das Gendern hat sich vom kurzen Rasen, flach am Boden des rasenden Weibervolkes, hochgearbeitet. Vorbei an der Gras- und Blinddarmnarbe, den wegrasierten Schamhaaren der missachteten Frauen, die wie kleine Mädchen aufgeilen möchten? Und doch respektiert sein, wie erwachsene Königinnen und richtige Männer in der echten Wirtschaft. Es durchströmt das Wollen der Weiber, die blauen wie roten Arterien aller Geschlechter.

# Da rinnen Reden durch Regen und Regenrinnen in kanale Tuben, treiben verbale Motore und Moderatorinnen, virale Wortungethüme zu spucken …

Ein Sprachunkraut gilt jetzt als Zierpflanze. Aber mein Vater (in memoriam) liefert auch hier die Antwort. Die Deutschen hätten sich Adolf Hitler selbst gewählt, betonte er oft. Erich hatte erfahren, dass nicht ein Böser allein schuld gewesen ist, wie man es mich in der Schule lehrte. In den Siebzigern verurteilte man die Altnazis nicht. Erst die fünfunddreissigjährigen Staatsanwältinnen von heute, sie greifen durch und suchen die letzten Überlebenden heim, sie gerade noch rechtzeitig anzuklagen. „Mutig gegen Extremismus“, schreibt die brave Abiturientin ein Buntstiftessay nieder, ohne erfahren zu haben, was weh tut. Gut und besser ist die junge, juristisch gewiefte Frau heute, die noch eine Oma wegsperren kann.

# Mitlaufen

Es ist wohl so, dass ein Verhaltenskodex ganze Gruppen erfassen kann und diese nun Mitschnackerqualitäten entwickeln, die nicht nur rechthaberisch sind, sondern zu Recht und Gesetz geformt, wirklich Druck machen. Eine latente Bereitschaft, den Nachbarn zu gängeln, wenn es einen verbalen Hebel dafür gibt, ist typisch bei uns. Kleine, harmlose Änderungen kommen sowieso vor. Ein schleichender Prozess, auch in der Sprache, ist ja nicht grundsätzlich schlecht. Alles ändert sich, und das ist auch gut so. In diesem Zusammenhang ist es vielleicht (weiter schweifend) interessant zu erwähnen für nicht Maritime, dass während meiner Jugend alle Bücher, in denen das Kap Horn beschrieben wurde, dieses nun neu und anders als in älteren Ausgaben als Kap Hoorn bezeichnet wird. Das wiederum regte meinen Großvater auf. Er hatte ein Problem und Diskussionen im Verlag bei seinem Titel „Mit der Pamir um Kap Horn“, den er nicht verhunzt haben wollte. Die ganze Welt schriebe es mit einem „o“, nur wir Deutschen würden so ein Geschieß machen wegen der Holländer. Es sei eine harte Ecke, segelnd schwer zu schaffen, und der Seemann sage, er habe „die Horn“ gerundet, the horn. „Hoorn“, namensgebend, entsprechend der Stadt in den Niederlanden aus der die Entdecker kamen, mache es weich im Klang. Mein Opa rollte nun das „r“ kurz und scharf, stieß das Wort aus wie eine Harpune. Er machte gern klar, wie das klingen müsse: Horn = hart. Mein Großvater war nicht „in die Partei eingetreten“, als es alle machten, und nicht nur das habe ihm die Karriere bei der Hapag versaut, meinten Angehörige.

Der vorauseilende Gehorsam wäre dem Deutschen typisch, das Volk der Denunzianten sind wir? Erfinden Probleme, wo noch keine sind, entwickeln Vorschriften, die es nicht braucht. Deutsche retten, wo es geht, das Gute, sind es selbst. Da gibt es schnell den Willi(gen), der darauf hinweist, jemand habe Regeln gebrochen. Die Deutschen benötigen zwei Worte, Bürger und Bürgerinnen, wir vereffen die Schifffahrt dreifach korrekt in der Mitte – bis wir uns unseren Turm zu Babel (in Berlin) hin bauen? Und im anarchistischen Zorn der wackelnden Demokratie preist sich schließlich ein „Führer“ an, für Ordnung zu sorgen, Klarheit zu schaffen. Alles wieder wie früher, wo es noch richtig gewesen sei. Das ist eine mögliche Zukunft.

Den müssen wir ja nicht wählen. Ich bin prinzipiell unsolidarisch. Das hat sich erst entwickelt. Ich gehe grundsätzlich nicht mehr zur Wahl, bin zum dummen Nichtwähler mutiert. Ich lasse mich nicht gegen Corona impfen. Das bin ich ja nicht allein. Wir Verstockten sind eine größere Gruppe, sollten möglicherweise ernstgenommen werden wie Menschen im Rettungsboot, die sich weigern zu rudern.

Bequemlichkeit, der Vorwurf unsolidarisch zu sein, was kann helfen? Eine Bratwurst geschenkt im Impfzentrum, hat manche schon überzeugt. Das habe ich in einem Beitrag gesehen; typisch, dachte ich, als ich den Mann hörte: „Er wäre gerade vorbeigekommen, und man hätte ihm Grillwurst und Moderna geboten; prima! habe er gemeint und sich einen Ruck gegeben.“ Vielleicht ein von Spahn bezahlter Statist? Eine Gefahr für das System sind diejenigen, die nicht mitmachen. Wie viele Menschen kann eine Gesellschaft durchschleppen, die grundsätzlich bocken?

Mich hat eine persönliche Erfahrung mit dem Staat abgebracht vom Pfad der Tugend. Es bleibt nur zu maulen. Verachtung. Nie wieder ein Wort mit dieser Frau wechseln, nie wieder eine Politik, gleich welcher Couleur unterstützen, und nie wieder eine Beziehung zu einem anderen Menschen eingehen, die auf Empathie, Vertrauen setzt. Das ist das Mindeste. Was soll mir Zukunft und Erwartung von visionären Zielen, wenn es ohne geht? Ich bleibe für mich wie Diogenes in der Tonne. Ich kann Freundschaften (und Ehe) führen auf der Basis vom gegenseitigen Nutzen. Ich verzichte auf imaginäre Kraft gemeinschaftlicher Bande. Niemals romantisch sein ist möglich. Freunde, Kunden, Vertragspartner: Wann muss es fertig sein, was kostet es? Das sind Fakten. Die kalte Welt. Ich bin Arschloch, wie die in der Partei oben im Turm und ihre Freunde. Ich sehne mich nach einer Erkrankung, das restliche Ende meines Lebens abzukürzen. Eine schwarzgetönte Hochglanznelke wachse aus meinen Gebeinen. Ich denke, es war so leicht, sich mal ein wenig zu erheben, den pinselnden Hofnarren abzutreten, wie endlich eine lästige Sorgfaltspflicht loszuwerden? Ein Rest wird aus der Zukunft, wenn dich die Obrigkeit ans Bein pisst. Der Staat, das ist eine Frau, die du kennst? Dann halte Abstand.

Wir sehen in Tunesien, dass es nicht so einfach ist, aus einem arabischen Frühling eine stabile Demokratie zu formen, erschrecken mit der Erkenntnis, dass die Vereinigten Staaten einen Trump empor brachten, getragen von breiten Mehrheiten, sollten begreifen, dass auch Europa und die Bundesrepublik Deutschland nicht automatisch freie Gesellschaften sind. Wir machen uns lustig über verschworene Querdenker, belächeln den smarten Christian Lindner bei seinen Dauermahnungen? Der hätte mitregieren können und all das besser umsetzen können, was er heute kritisiert. Wir, die wir uns nicht impfen ließen, seien unsolidarisch? So kämpfen die anderen verbal. Es geht nicht darum, dass zu impfen gut oder schlecht sei, oder dass eine Herdenimunität nötig wäre. Es geht ums Mitlaufen mit den Schafen in der Herde oder eben nicht. Wer die Masse als solche sieht, wie ich, weil der differenzierte Blick auf Einzelne nicht länger möglich ist, kann nicht solidarisch mittun. Ich nehme andere nicht mehr als zu respektierende Individuen wahr, es sind noch „Personen“, mehr nicht. Ich habe an Empathie verloren, stelle Freundlichkeit und Humor nur dar, weil es mir eingefleischt und automatisch wie früher geschieht. Nett zu sein, ist meine alte Hampelei, die bekannte Maske. Das geht immer. Ich bin verändert. „Black And Blue“ andersherum. Schwarz ist mein Wesen, und weiß bleibt meine Haut. Die Revulotion ist innerlich.

Mit mir geht gar nichts mehr. Da ist kein Chor, der mich noch als Bass bekäme. Mich schulen dürfe, endlich verlorene Töne wieder zu treffen, emotionale Saiten innerlich meiner Seele anzuzupfen und herzlich Geselligkeit schenken könne. Singt besser ohne mich, Leute. Keine ehrenamtliche Vereinsarbeit geht mit mir. Und kaum mal ein Treffen mit Segelfreunden, das mich reizen könnte, nehme ich an. Bald fragen sie nicht mehr. Ich besuche keine Vernissage, gehe nicht zu Veranstaltungen. Ich probiere niemals, Partner für eigene Ausstellungen zu gewinnen. Ich möchte keine Kooperation. Ich unterrichte nicht, könnte spenden für dieses und jenes, mache es nicht. Ich bin der unsolidarische Bremser. Ich fahre Auto unterhalb der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, 49 km pro Stunde in der Stadt, 29 km (stumpf auf voller Länge) in der langsamen Zone vor der Kita. Jede gestresste, typgerecht stylische, modern und männermordende, frigide Helikoptermutter, am Ziel ihres Kinderwunsches nach Plan angekommen, rotiert schneller. Ziege unterwegs im (vom sich abrackernden Gatten finanzierten) Supersuv.

Ich nötige meine Mitmenschen durch Einhaltung der Vorschriften und weide mich daran, was ich im Rückspiegel erlebe. Fährt mir eine auf wenige Meter auf, behalte ich meinen Abstand zum vorderen Wagen ungerührt bei. Nervt es zu sehr, gehe ich rechts raus in eine Nebenstraße und nehme meine Fahrt im Anschluss wieder auf. Ich habe mich hinreißen lassen, bin vernünftigerweise unvernünftig ausgerastet und probierte, mich gewalttätig abzureagieren. Ohne Erfolg. Die Welt hat sich an dieser Stelle nicht geändert. Sie hört nicht auf, mich zu provozieren. Ich sehe es aber anders. Gelegentliche Einzelfälle angegriffen zu werden, wirken undramatisch, im Vergleich mit der nahen Vergangenheit, die stressig gewesen ist, weil alles zusammen kam.

# Eine kurze Geschichte der Zeit

Das Erbe meiner Eltern wurde von meiner Familie mutwillig und bösartig zerschlagen. Raffgier: Tante, Vetter, Schwester, die klebrige Melange ist weiter unterwegs. Geht mir am Arsch vorbei. Schweigen hilft. Parallel: Die Umgebung von humoriger Vertrautheit mit den oberen Zehntausend hier aus dem Dorf ist restlos und vollständig zerstört. Ich sei selbst schuld daran, sagen sie. Ein Trümmerfeld kaputter Beziehungen. Sie haben alle ihren Spaß gehabt, sage ich. Schweigen hilft, Teil zwei. Fortsetzung folgt. Meine Bereitschaft, interessiert der Politik zu folgen, die Demokratie zu stützen, ist dahin. Mein Vertrauen in den Staat, die Polizei, Hilfe durch das System der Ärzte und Therapeuten in der Not annehmen zu können, habe ich grundsätzlich verloren. Ich gehe nicht freiwillig, aus eigenem Antrieb, mit irgendwelchen Beschwerden zum Arzt. Ich ertrage, warte ab, nehme Einschränkungen hin. Da muss mich schon der Notarztwagen holen, den sonst wer ruft, wenn ich mich in Schmerzen krümme? Ehe, Familie – der Rest einer klein gewordenen Welt. Meine Fehler muss ich als keine darstellen, sonst wär’ ich tot. Meine Kunst? Die aufrichtige Beziehung zu einer wunderbaren Freundin entpuppt sich als Eingangstor zur digitalen, asozialen Hölle, die andere so lieben. Das ist mir nun reichlich wurscht: Malen hilft.

Ziviler Alltag ist nicht Krieg. Keine Maschinengewehre im Verbund, keine Feuerstöße aus der Uzzi, keine drohende Panzerkette am Horizont. Einzelfeuer versprengter, im Feld verlorener Hohlköpfe ist hinzunehmen. Das zusammenhängende Bild gemeinschaftlicher Boshaftigkeit ist in den lockeren Haufen zufälliger Ärgernisse zerfallen. Pfosten stakt auf Krücken, „Coole Brille“ informiert – und Bartels spielt Omi; wer das braucht? Paranoia für Anfänger. Ich schaffte, ein Puzzle zu begreifen und konnte es auseinander dividieren. Es gelingt mir nun oft, Idioten Stand zu halten. Tatsächlich, ich lernte, Frauen sind um nichts besser als Männer.

Ich hasse andere Menschen pauschal so sehr, dass ich es nicht mehr bemerke, empfinde mich als ausgegrenzt und habe, dauerhaft verstört und verletzt, ein Prinzip draus gemacht. Ich spiele mich gut genug, nett. Ich empfinde nichts. Nicht einmal am eigenen Nervenkostüm bin ich besonders interessiert. Flippe ich aus, geschieht es, ohne dass es mich lang stört. Der Anwalt mag es richten. Ich lebe, mehr nicht. Ich passe meine Meinung nicht an. Ich ändere mich nur, wenn ich’s selbst entscheide, bin gern dumm, weil ich es will. Zorn gehört dazu? Im schlimmsten Fall saufe ich ab, wie der alte Ahab mit seinem Walfischbein. Er nimmt die ganze Mannschaft mit in den Tod für seine ignorante Rache. Ein Vorbild? Besser Melville folgen: Es hilft mir, meinen Hass zu begreifen, in Worte und Gedanken zu gießen. So male ich, schreibe und bleibe notgedrungen fröhlich am Leben.

# Trotz

Es geht nicht um verbotene Vergleiche mit der bösen Nazizeit, oder dass alles anders sei, weil früher Dumme den Bösen nachliefen und heute Dumme das Gute verhinderten, weil sie gerade nicht mitmachten. Es zeigt sich einmal mehr, wie viel Dynamik eine Gruppe entwickelt, wenn sie sich erst formen kann. Und das gibt es tatsächlich zum Guten hin, wie etwa sinnvolle Revolutionen gezeigt haben. Dann muss es der Masse aber erkennbar schlecht gehen. Das ist bei uns nicht der Fall. Wir sind wohlstandskrank, aber nicht coronakrank.

# Statistik

Jeden Tag haben deutlich mehr als tausend Personen einen zumindest leichten Unfall im Straßenverkehr bei uns. Jeden Tag infizieren sich einige tausend Menschen neu mit Covid. Andere Zahlen: Einer von hundert ist schizophren. In einen Gelenkbus vom Hamburger Verkehrsverbund passen 105 Personen. Ein Verrückter befindet sich in jedem Bus, wenn das Fahrzeug randvoll im Feierabendverkehr unterwegs ist. Heute werden gut dreitausend tägliche Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Tendenz steigend. In Deutschland leben 80 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Ein Prozent davon ist schubweise oder dauerhaft psychotisch krank. Das sind wohl reichlich mehr, als die derzeit täglichen etwa dreitausend mit Corona Infizierten, Spreader der Krankheit, denen wir in die Statistik der Erkrankten folgen dürften, sollten wir ihnen zu nahe kommen. Doch schlimmer? Wir sollten sie vorsorglich doppelt rechnen, jeder wurde angesteckt. Wir könnten den sich neu infizierenden Pechvögeln begegnen und zusätzlich denen, die diese gerade ansteckten? Gefährlich ist die Mathematik in den falschen, querdenkenden Händen und Hirnen. Äpfel und Birnen sind wieder unterwegs. Ein Milchmädchen rechnet wie ein Kunstmaler, und das bin ich.

Gut zwei Millionen Verkehrsunfälle im Jahr werden in Deutschland registriert. Das sind sechstausend Mal „Bumm“ am Tag. Ich fahre Auto, Fahrrad und gehe zu Fuß am Straßenrand. Mein Risiko seit Jahren, ich bin nicht unbeschadet davongekommen. Wie oft passiert etwas im Verkehr, und wen traf ich mit dem schlimmen Covid selbst an; ich probiere, den eigenen Vergleich zu kreieren. Was ich noch weiß: Ich habe direkt nach dem Führerscheinerwerb einen Spiegel bei einem parkenden Fahrzeug abgefahren. Ich war mit dem Fisch-Bulli auf der Bahnhofstraße in Wedel zu forsch gewesen. Ach ja, und dafür kann ich ja nichts: Mit Greuli, dem Grafiker bei Schlotfeldt, drehte ich einen Kreis auf der Rothenbaumchaussee, da war es glatt und das Auto voll mit vier Personen. Ich war Praktikant, nur Beifahrer und wohl gerade achtzehn geworden. Es gab nicht einmal einen Blechschaden, glaube ich. Bundeswehr: Mit dem schweren MAN unterwegs, schlug mir ein Ast der seitlichen Straßenbüsche einer schmalen Landstraße, vom in Kolonne vorausfahrenden Lkw abprallend, gegen meinen großen Außenspiegel, der deswegen mit Wucht gegen das Türfenster einklappte. Auch dieser zweite Unfall in meinem Fahrleben kostete einen Spiegel. Ich hätte nicht genügend Abstand eingehalten, meinte seinerzeit Peters, mein lieber Feldwebel aus dem Ruhrpott. Mystisch, diese Scherben: Sieben Jahre Pech zweimal, so ist es gekommen! Mit meinem Golf später, blieb ich bei Brenneke an der Mauer hängen, Schramme. Familie? Mein Vater setzte den Mercedes beim Zahnarzt in den Zaun bei Glatteis. Er schob mit dem Fischtransporter drei Pkw auf der Elbchaussee ineinander, weil er auf die Elbe sah und abgelenkt war. Meine Frau rammte einen Pfosten in der Tiefgarage bei Dello. Freunde: Norbert wickelte sich um eine Verkehrsinsel. Er brach sich alle Knochen und den Kiefer auch noch. Er ist dann lang beim Sport ausgefallen. Furchtbar: Kornklaus starb, weil er helfen wollte. Das war auf der Autobahn, kurz vor dem Tunnel. Zu Fuß auf dem Standstreifen, ein Lkw war verunfallt und der Hilfsbereite hatte seine Fahrt gestoppt (Urlaub zu Ende, Hamburg in Sicht) und ist ausgestiegen, um Erste Hilfe zu leisten, im Dunkeln, aus. Peter hat das erzählt. Mein Leben ist Erinnerung. Ich werde bald siebenundfünfzig Jahre alt und weiß von einigen Karambolagen in dieser Zeit zu berichten, kenne einen Mann, der mit dem Coronavirus einen Schnupfen durchlebte.

Vierte Welle. Die Fallzahlen steigen! Ballungen in Ballungszentren. Wer weiß, bald könnten es viele hunderttausende am Tag sein? Dann wäre in jedem Waggon der S-Bahn schon einer dabei, der das Virus in sich trägt. Wir könnten dort gefährlich nah seine Aerosole schnuppern. Gut, dass es die Masken gibt: Keine nennenswerte Grippewelle, niemand hatte Schnupfen im vergangenen Winter. Auch andere meldepflichtige Infektionskrankheiten treten zur Zeit weniger auf. Jeden Tag stehen wir Deutschen der Gefahr gegenüber, auf zufällig rund 800.000 Geisteskranke (meistens harmlose Spinner) zu treffen und alternativ aktuell am Tag auch noch 3.000 Covidpositive obendrein, schlimm. Und einige tausend Menschen lenken ihr Fahrzeug auf eine Weise, dass es kracht jeden Tag. Die könnten gerade uns treffen, die wir draußen unterwegs sind.

# Wie gut, dass Schizophrenie nicht ansteckend ist!

Nötig wäre, damit wir uns echt mutig in Gefahr brächten, täglich quer durchs ganze Land zu kreuzen und so aber auch jedem Bürger und den infizierten Bürgerinnen nach Kräften vollständig zu begegnen. Wir öffnen jede Tür, steigen in jeden Bus, besuchen jede Gastro außen und innen, machen eine Coronaparty deutschlandweit täglich. Da könnten wir am Tag dreitausendmal mutig sein und achthunderttausend Spinner kennenlernen. Nicht mit hinein gerechnet, könnte uns ein Stück gefrorener Weltraumschrott aus dem Klo von Bezos in seiner Millionärsrakete treffen, der unversehens aus dem Himmel scheißt? Der Kluge trägt den Helm.

Unsere Krankenhäuser geraten an den Rand der Belastbarkeit? Das sind auf Kante genähte Geschäftsmodelle. Klar, dass diese kollabieren, wenn dauerhaft pandemische Mehrarbeit gefordert ist. Da kann das gutflorierende Krebsgeschäft nicht routiniert abgewickelt werden. Werden wir chinesisch, wird die Welt so, wie Orban es sich für Ungarn wünscht? Also straff geführt oder wird eine multikulturelle Vielfalt dagegenhalten? Eine reale Bedrohung, die uns unmittelbar betrifft, ist kein Wortfeuerwerk, das ist mehr. Und eine spürbare Gefahr in direkter Nachbarschaft, persönliche Bekanntschaft mit der Krankheit, die Freunde und Familie betrifft, hat es isoliert gegeben mit Corona. Aber nicht flächendeckend. Es war furchtbar in New York. Hier in Schenefeld kenne ich nur einen einzigen, der mir sagte, er habe „es“ gehabt; ein leichter Schnupfen. Und natürlich sind da viele, die mir von schlimmen Verläufen berichten, die habe „soundso“ durchlebt. Ein Urologe, gerade in den Vierzigern, sei tot. Ein mir zugeheiratet, nun quasi fremd erworbener Cousin im entfernten Familienzusammenhang, den ich einmal bei diesen Leuten auf einer Feier im Süden wo traf, war mit Corona im Krankenhaus. Ein Segelfreund vermietet im großen Stil, er hat Erkrankte in den Immobilien. Es gibt Covid. Ich weiß, wie es auf der Intensivstation ist. Ich bin bestens informiert. Ich zähle mich bestimmt nicht zu den Verschworenen. Ich sehe Nachrichten, glaube an die Not im Krankenhaus, die ich vielerorts gesehen habe, im Film. Das reicht nicht für Panik oder zu begreifen, handeln zu müssen?

Es ist doch ganz klar, dass nur Impfen weltweit nützt, die Pandemie einzudämmen. Das zu bestreiten, wäre nicht nur menschenverachtend, sondern auch die Wissenschaft und erkennbare Verbesserungen bestreitend. Besonders Ältere erleben den gefährlichen Verlauf, wir könnten nicht ertragen, diese andauernd isoliert sterben zu sehen. Der Lockdown killt unser System. Und ja, natürlich werben die Geimpften für ihren Status, und verständlicherweise drohen sie „dem dummen Rest“, er sei unsolidarisch. Das halte ich aus. Meine Nachbarin, sie plaudert mit uns durch die Hecke, während wir grillen. Die arbeitet beim Hausarzt um die Ecke: „Du lässt dich nicht impfen John? Bist du dumm!“ Bescheid zu wissen, macht so stark. Der Maler, der unser Bad saniert, drückt sich diplomatischer aus. Ich bin sein zahlender Kunde. In der Sache aber genauso, wer sich nicht impfe, gefährde sich und andere. Das ist jetzt Standard. Meine liebe Frau beschimpft mich deswegen täglich. Da sollte man gelassen bleiben.

Warum klug sein, wenn’s dumm auch geht? Das Wetter hat sich dem Menschen angepasst, es ist Unwetter geworden. Der Planet hat Fieber. Ich habe mich den Mitmenschen angepasst. Ich bin zum asozialen Unmenschen mutiert. Mir wurde aufgezwungen, mich zu wehren. Ich war gutgläubig, und es tat schließlich weh, verarscht zu werden. Man riet mir, ein dickes Fell müsste ich haben, und nun habe ich es bekommen, bin stumpf und bockig, wenn man meine Solidarität einfordert. Ich reagiere spät oder gar nicht darauf. In der Summe der Erfahrungen bin ich zu oft angelogen worden von guten Bekannten, meiner Familie, dem Staat (persönlich), schließlich von Medizinern, in deren Einflussbereich ich kam. Ich habe gelernt: Der für meinen Lebensweg nebensächliche Tischler oder einem nicht näher vertraute Musiker, dessen Kunst lediglich imponiert, die Verkäuferin im Supermarkt an irgendeiner Kasse; sie unterscheiden sich vom Arzt, nahen Angehörigen, der Politikerin und dem Polizisten dadurch, dass ihre Macht auf uns, die es gegebenenfalls direkt betrifft, geringer ist. Sie werden dir helfen in der Not!

Man hüte sich, enge Beziehungen zu denen, deren Beruf eine Dienstleistung ist, etwa mit Einfluss auf unsere Freiheit oder die Gesundheit, einzugehen. Das sind die, die dich gegebenenfalls hängen lassen. Es gibt Menschen, die ihre Position in der Gesellschaft gegen mich verwendet haben und Einfluss auf meine Gesundheit und die Motive, die ich verfolgte, genommen haben, zu meinem Schaden und ihrem vermeintlichen Vorteil, den sie aus meiner eventuellen, momentanen Schwäche ziehen mochten. Ich habe Fehler gemacht? Mich zu entschuldigen, sie einzusehen, ist unmöglich: Das führte zu neuem Spott und Anwürfen. Ich musste lernen, mir Luft zu schaffen, bin nicht allein mit diesen Erfahrungen. Ein Frauenbuch trägt den schönen Titel: „Wer sich nicht wehrt, kommt an den Herd.“ Davon können auch verstörte Männer lernen, danke. Christ zu sein, ist eine echte Herausforderung.

Es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass rationale Gründe überwiegen, man solidarisch sein kann, schon deswegen, weil es eine Winwin-Situation sei, ließe man sich gegen Corona durch einen Impfstoff schützen. Die guten Argumente für vieles, z.B. eine gesunde Ernährung, sind bekannt. Dass Drogen zu nehmen ein Fehler ist, wissen wir. Abstand zu halten, wenn gefährliche Aerosole unterwegs sind, ist geboten. Das hat jeder mitbekommen. Es gibt Dicke, es gibt Süchtige und es gibt Unbelehrbare. Warum borniert sein? Es ist die Wut darüber, in der Vergangenheit von irgendwem missbraucht zu sein – im weitesten Sinne. Vertrauensbruch, der sich pauschal verselbstständigt, als ein diffuses Gefühl. Das siegt über meinen Verstand. Ich weiß das. Viele Künstler haben nicht gesund gelebt, waren und sind mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Ich weiß nun, warum.

Mir liegt nichts mehr am Leben! (Behaupte ich). Leck’ mich am Arsch, Welt. Ich ertrage, dass es weitergeht, mein Leben. Ich kann das ganz gut aushalten. Mich hat es noch nie nach Mallorca hingezogen, ich finde es leicht, zuhause zu bleiben. Ich höre im Sommer jeden Abend unmittelbar die tumbe Masse Mensch auf Pavlos’ Terrasse lachen, labern und spotten über irgendwas. Einer grölt immer rum. Ha-ha. Die Regieanweisung „Volksgemurmel“ wird im Theater umgesetzt mit „Rhabarber, Rhabarber usw.“ – das ist, was ich denke, innerlich antworte. Ich weiß, wo die Bühne endet. Es ist meine Haut. Niemand je berühre mich noch. Allein sein ist nicht übel, wenn es nett zu malen gibt.

🙂