Ein neuer Subtyp treibt sein Unwesen, die Zahl der Erstimpfungen stagniert. Kaum einer, der bislang nicht gegen Corona geimpft ist, fängt jetzt noch an, sich auf den Weg zu machen für eine vollständige Impfung. Was soll das denn sein? Der angepasste Impfstoff wird nicht fertig. Die Firma übt noch. Eine Sommerwelle käme ungelegen. Die Gesellschaft begreift zweierlei: Die Impfung schützt nicht, und ein Test ist kaum mehr, als der zweite rote Strich. Es hilft nichts, außer man gehört zu denen, die sich selbst helfen können. Inzidenz ist nur ein Wort: Menschen sterben, und sie haben Omikron. Corona war gestern. Langes Covid ist was für die, die es brauchen. Manche haben Schnupfen und fragen nicht viel. Früher gab’s die Mode. Heute dominieren Viren. Wer was auf sich hält, hat Affenpocken? Immer was Neues.

# An die militärische Spezialoperation in der Ukraine gewöhnen wir uns

Wie die Leute in Orwells Roman, Krieg in Eurasien: Israel macht es vor, irgendwo knallt’s halt mal. Hier bei uns genauso. Einer hat ein Auto in die Masse gefahren, eine Lehrerin ist tot, und der Mann kommt in die Forensik. Das ist unser Krieg in Berlin und anderswo. Er lebt auf.

Lippenbekenntnisse formen das Cabaret der anderen. Das sind Menschen, die uns alle Tage enttäuschen. So viele Versager und noch mehr Frauen, die nichts gebacken kriegen. Da hilft keine Quote. Sie reden, schimpfen, möchten Papst sein. Diese dummen Weiber können den Maulschlüssel nicht vom Haustürschlüssel unterscheiden und wollen doch anderen die Seele versorgen. Immer gehetzt, hilft ihnen weder Maske, Booster noch Fahrradhelm, weil ihr Problem ist, gemocht werden zu wollen. Sie müssen dauernd zum Arzt, haben alles und endlich Krebs. Frauen meckern, fordern, geben keine Liebe. Sie studieren, managen und haben das Leben verlernt. Sie sind überfordert, und wen wundert das? Die Mensch:in ist die letzte Mutation. Wir werden in Putins finalem Atomblitz davon befreit, mit ihr auskommen zu müssen. Solange die Gesellschaft an sich selbst, dem unreifen Menschen krankt, werden schmerzhafte Ereignisse folgen.

„Die sind hier alle verrückt!“, sagt der demente Alte über Mitbewohner im Heim. Ich bin seiner Meinung. Mein Heim ist Deutschland und mir geht es gut – noch.

Uvalde ist schon wieder vergessen, das war der amerikanische Albtraum im Mai. Die böse Waffenlobby sei schuld, haben die Leute beschlossen und machen weiter. Was sollen sie auch tun? Auch bei uns, hilflos schippern wir von Tod zu Tod. Alle lügen immer, manche wissen, dass sie andere gelegentlich verletzen, mit ihrem Theater. Die meisten halten sich für gute Menschen und wissen es nicht.

A. hat sämtlich die Porträts vom eigenen Gesicht (oder die, die es nötig finden, haben alle Bilder von ihr) im Google gelöscht. Genauso eine Veränderung beim Nachfragen meines Namens. Gibt man „John Bassiner“ ein, ist, was man zu sehen bekommt, innerhalb weniger Tage um einiges reduziert worden. Zufall oder steuert ein Mensch das bewusst; wem ist wichtig, was dort sichtbar ist? „Missbrauch melden“, ist ein Feld, dass der Nutzer auf manchen Webseiten ankreuzen kann. Der Bürger als Polizist, das wäre ja gut, oder ist dein Nachbar als Herr Lynch unterwegs, weil er dich nicht mag? Dann wäre dieses „melden“ selbst der Missbrauch. Nicht einfach zu überprüfen. Eine Suchmaschine ist halbautomatisch wie ein Fahrzeug, das vom Fahrer gelenkt fährt, aber den Motor muss man nur starten, und vieles erledigt das System, ohne dass wir ständig auf diese Details schauen. Google ist eine vergleichbare Struktur, von Menschen gemacht und von ihnen kontrolliert. Jemand ordnet den Algorithmus, und das ist kein Fake, das ist Deutschland. So kommt es mir vor. In anderen Suchmaschinen kommen andere Bilder. Auch Google mischt mal so, mal so. Google ist eine Maschine, die von Menschen manipuliert wird. Die Realität ist kein Bild, aber wir orientieren uns an unserer Information. Freiheit ist wählen können. Könnte man unsere Gehirne direkt umschreiben auf eine passende Erinnerung wie gewünscht, würde es bestimmt gemacht. Vielleicht kommt es noch. Früher war der Rat, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen. Heute sind wir klüger. Wir löschen unsere digitalen Spuren, fertig. Oder wir manipulieren die Bilder und Texte anderer, wenn wir die Macht dazu haben.

# Ihr Leute hier um mich herum, ihr habt mich verändert!

Ich finde es schade, tatsächlich, dass der Mann in Berlin nur eine Person töten konnte, als er seinen Wagen in die Menge lenkte. Nicht mehr, als ein verrissener Zufallstreffer. Zwei oder drei hätte er schaffen können, wenn er besser gezielt hätte. Die Waffen, die Deutschland der Ukraine liefert, sind wirkungsvoller. Die ballern richtig! Nur eine einzige, überflüssige Lehrerin, da kann das Ganze kaum als Amoklauf gelten. Kein islamistischer Terror, nicht einmal Nazi war der Mann, sagen sie. Diesen Tag in Berlin werden wir schnell vergessen. Die Angehörigen löschen noch die WhatsApp der Frau und was sie gepostet hat irgendwo.

Aus.

🙁