Wer ist wichtig?

Ich weiß nicht, was Kunst ist. Ich kann ganz gut zeichnen und malen. Das gefällt mir als Beschäftigung, ich bin besser geworden mit der Zeit. Der Anfang, schwierig! Es gab keine Aufgabenstellung wie in der Schule. Das zarte Pflänzchen Eigeninitiative war gewachsen und lugte scheinbar keck aus meiner Gehirnrinde. Es schien zu sagen: „Wenn du jetzt nicht anfängst, machst du es nie.“ Ich überlegte, was ich malen könnte und entschied, einen Leuchtturm nach Foto abzumalen. Es gelang nur einigermaßen, machte aber stolz. So zu schaffen (und schließlich einen Rahmen drumherum zu schrauben) wurde von den Gefühlen begleitet, die man am Beginn einer Reise hat. Ich hatte Illustration studiert, fertigte täglich Infografiken und sollte vernünftigerweise dabei bleiben, im Auftrag zu arbeiten. Malen hieß nun, das nicht als lukratives Geschäft zu betrachten, sondern mit den eigenen Themen voran zu kommen, fertig zu werden mit einem Bild. Eine vielversprechende Lebenslinie noch zu starten, bedeutete Neuland zu betreten. Im aufregenden Terrain unterwegs, mit steigender Erwartungshaltung nachdem man einige Zeit auf diese Weise arbeitet, sucht sich einer wie ich neue Erfolge. Das fühlt sich an, wie anfangs hinter Hügeln verborgene Gipfel anpeilen zu können, von denen in keiner Karte berichtet wird. Ich habe an mir selbst erfahren, was gut sein und besser werden heißen könnte. Über die Qualität von Malerei rede ich wie ein Musiker, der mit Tonleitern begann. Es tut weh, feststellen zu müssen, wie unsicher Menschen darin sind, ästhetische Wege zu respektieren, wenn auf der anderen Seite das Können eines Instrumentalisten im Konzert unbestritten ist. Was also ist gut, was besser? Eine Spurensuche und Anleitung scheint nötig. Doch am Ende bleibt das Rätsel ungelöst.

Muss man ausstellen, verkaufen, womöglich Gewinn erzielen oder genügt es, allein im Kämmerlein zu schaffen, damit man sich als Künstler bezeichnen darf? Da bin ich mir unsicher. Jetzt durften im Zeitgeist Ungeübte Einblicke in die aktuelle Szene genießen. Eine wichtige Ausstellung wurde eröffnet. Im alltäglichen Fernsehen zu sehen, noch vor dem Sport; der kurze Beitrag einer Nachrichtensendung kam amüsiert daher. Es ging um viel Geld und die Frage nach dem Sinn. Ein Journalist war mit Mikrofon vor Ort und ließ sich die Bilder erklären. Er konfrontierte die Aussteller mit einem fröhlichen: „Und was ist das nun hier?“, diese konterten selbstbewusst. Sie sagten, was wir nicht sahen, aber denken müssten beim Anschauen. Ich habe anfangs nicht aufgepasst, was genau gezeigt wurde. Dann interessierte es mich doch. Jemand hatte einen Stahlträger auf den Boden gelegt, und das galt als sauteuer. Ein Bild im Goldrahmen gab es, aber es war nichts darauf zu sehen. Wir schauten auf eine rosa Fläche, mutwillig zerstört durch ein Loch in der Mitte, zu einem Wahnsinnspreis angeboten. Eine unbemalte Leinwand hing an der Wand nebenan. Davor lag ein großer Stein, der gehörte dazu. So ein Findling von einem halben Meter im Durchmesser schien absichtlich im Raum platziert zu sein und wollte gefallen? Dieser Brocken befände sich im Dialog mit dem Keilrahmen, erklärte uns der Galerist. Er muss es wissen, dachte ich, und der Fernsehmann grinste dazu. Zwischen diesen modernen Sachen hing ein berühmtes Bild, so was wie Monet, ich weiß nicht genau.

Es ging darum, vermögende Interessenten zu präsentieren und (obwohl Intellekt nötig ist) unkritisch wie gewollt wertzuschätzen, was Kunst sein mochte. Das Gezeigte war absichtlich banal. Es muss Geld machen, um etwas zu sein. Hier wird der Beweis erbracht, dass ein Erklärungsprinzip ins Gegenteil verkehrt funktioniert und Kunst nicht vom Geschick kommt, exakt zu werkeln. Worte sind, so sie nicht dinglich beschreiben, formbar. Mit Tand klarzukommen, deckt Schwächen auf, unser Dasein intelligent zu erfassen. Das führt eine Definition ad absurdum. Es wirkt, wie mit einem Pappkarton zum Mond starten zu wollen und anzukommen. In der Bibel fährt Noah mit seiner Arche (die er gegen alle Logik unter Spott konstruiert) los und gewinnt am Ende. Nur eine Fiktion? Der Alte baute seinen Kahn mit Bedacht, dichtete Nähte mit Pech, nahm die Tiere nicht wahllos an Bord. Pyramiden und Kathedralen überdauern, weil ihre Schöpfer ein festes Fundament kreierten. Moderne Künstler begreifen sich als frei von althergebrachten Qualitäten. Der Glaube anzukommen, ist heute wertvoller, als das Boot für die Fahrt zum Ziel solide zu gestalten. Es scheint alles möglich zu verkaufen.

# Was ist das, Kunst?

Es mag Menschen geben, die weinen vor Glück bei Mozart, selbst wenn dieser kostenlos im Radio läuft. Manche schauen ergriffen die Mona Lisa an und empfinden ähnliches. Darüber will man hier amüsiert sein nach der Methode, sich über Menschen zu erheben, die an Christus glauben (wo das nicht nötig sei). Eine Klugheit fordert man uns ab, ein Paradoxon nachzuvollziehen, das seine Wahrheit durch Erfolg erzwingt. Ich glaube, diese Kunst will zum Gegenteil tradierter Erwartungen beweisen, wie Wert an sich aussehen kann. Man behauptet möglicherweise, das Prinzip wäre nicht neu, keinesfalls geniale Abzocke, sondern eine Art Spiel für den Intellekt. Wer das begreift, kann als Käufer gewinnen und genauso der Künstler. Nach dieser Logik hätte schon Leonardo geschaffen: Der habe raffiniert (!) eine Leinwand drei Jahre lang bepinselt und die Leute dahingehend verarscht, dass Fremde (seine Freundin) Mona sahen, wo’s doch nur Leinwand ist. Kunst sei immer ein Fake im Wandel der Zeit. So zu rechtfertigen, dass ein gezeigtes Medium selbst nicht sprechen kann, was es zu sagen hat, sondern eine Erklärung nötig ist, widerspricht meinem Verständnis. Ich glaube (und befürchte), wir sehen eine Hinwendung zu mehr Effizienz. Das bedeutet die Inkaufnahme von emotionalen Verlusten, weil sich Menschen finden, die sowohl primitiv wie skrupellos sind und vermögende Gegenüber anregen mitzuspielen. Ich fühle mich an einen Bekannten erinnert, der mir weismachen wollte, alte Schiffe wären nicht etwa schöner anzuschauen als moderne Pötte. Zweckmäßigkeit, entsprechend dem damaligen Entwicklungsstand, hätte ihnen die geschwungene Form gegeben. Damit wäre eine Altbauwohnung nicht reizvoll, (sondern zweckmäßig mit ihrem Stuck an der Decke). Tatsächlich, von Clausewitz lernten die Militärs, auf Schmuck zu verzichten. Sollten wir daraus schließen, dass Verzierungen am Achterdeck der todbringenden Dreidecker im goldigen Geschützfeuer eine Tarnung waren wie das Grau unserer Fregatten?

Diese Szene ignoriert Konventionen und beruft sich darauf, wir hätten Begeisterung erlernt. Ergriffenheit und all die anderen, tiefen Emotionen, welche Liebhaber gekonnter Malerei spüren, wären bloße Angewohnheiten. Da könnte man annehmen, Sex gäbe es, weil wir lernten, das gut zu finden. In der Tat genügt ein schneller Akt von wenigen Minuten zur Fortpflanzung. Tiere auf der Weide machen es vor, und das ist der reine Zweck, die Natur. Wir wollen Kunst! Menschen würden essen, könnte man meinen, nicht weil wir Nahrung benötigten, sondern weil es raffiniert besser schmeckt. Nachts zu schlafen bedeutet nach dieser Logik eine Angewohnheit, übliches Verhalten, weil unsere Eltern es abverlangten wie Deutschlehrer uns zwangen, Max Frisch zu lesen. Doch da stehen Geschichten in den Büchern und nicht sinnlos hingestreute Buchstaben. Liebe ist mehr, als nach drei Minuten abzuspritzen. Gutes Essen zu machen, ist eine Kunst mit langer Tradition. Da ist es erstaunlich zu sehen, dass richtig Geld gezahlt wird, für Gegenstände, die ihren Wert nicht durch Material oder Arbeit erzielen. Das zumindest ist eine Kunst, an diese Position zu gelangen und unglaubliche Summen nicht nur einzufordern, sondern tatsächlich bezahlt zu bekommen. Die Menschen kaufen Gold, sie wollen krisenfest denken und nicht etwa Geldscheine unter die Matratze legen. Bloß nicht skeptisch werden: Das Gezeigte habe in unsicheren Zeiten einen stabilen Wert, meinte eine Frau in diesem Beitrag.

Ich male was mir gefällt und muss kein Künstler sein, wenn es dafür nötig ist, so zu arbeiten. Es amüsiert, wie Kollegen auf ähnliche Weise (wie oben beschrieben) Blödsinn ausstellen, aber nichts damit verdienen. Man schafft, und niemand will das haben. Das ist nicht dasselbe, wie Leute dazu zu bringen, sinnlosen Kram teuer zu bezahlen! Das übersehen diese Künstler:innen, gewinnen einen Kulturpreis oder nicht einmal das. Sie haben reichlich Arbeit mit ihrem Projekt, und in die Vernissage kommen vertrocknete Tanten, sich’s anzuschauen. Merken die nicht, dass ihre Kunden keine sind, reden, wieder gehen nach dem Prosecco? Und dann hat man nicht einmal eine schöne Ausstellung, dazu den faden Beigeschmack, sich Wertschätzung einzureden. Ehrlichkeit sollte spürbar sein, durch Verkauf oder Empathie der Besucher, wenigstens im Bewusstsein, eine ästhetische Qualität erzielt zu haben, wie viel auf die Beine gestellt wurde. Man muss Augen und Ohren verschließen, Dünnsinn zu machen, für den es keine Bezahlung gibt, nur warme Worte und einen Katalog. Kunst ist das, weil man selbst daran glaubt und mehr davon macht. Wäre ich weit wie meine Weggefährten, wenn ich ausstellen könnte (ich frage mich das)? Meine Bilder taugen für mich, und ich weiß, dass andere besser malen. Man kann sich ja leicht umsehen, um bescheiden zu denken.

Menschen, die sich selbst nicht kennen, sind nach innen wie außen blind. Andere hätten eine schützende Hülle, ein dickes Fell, glauben sie, erfinden sich etwas. Man entwickelt Eigenarten und verwechselt diese mit Individualität. Es nützt wenig. Herum stolzierende Gestalten sind nackt wie der Kaiser im bekannten Märchen. Umtüddelt mit einer imaginären, aber unnötigen Rüstung können sich diese Armen, die annehmen, anderen ginge es genauso, nie ganz sehen lassen. Selbstbewusstsein bedeutet nicht stark wirken, sondern eigene Schwächen zu kennen und zu spüren, wer man ist. Da bleibt die freie Wahl, wie viel man davon preisgeben möchte, und das ist gesundes Auftreten, eine starke Haltung. Kraftvoll in den Raum streben mag gut sein, muss aber zum Empfinden passen. Kunst sollte wahrhaftig sein wie Kreative, die welche machen. Natürlich, ein Präsident geht anders als eine Tänzerin. Und ein Schauermann darf kräftig trampeln. Das eigene Gangbild hat beinahe jeder, weicht vom Ideal ab, aber es gibt Formen, die schaden. Dazu kommt das ganz eigene Verhalten. Man zieht die Schultern hoch, räuspert sich, verlässt die Party immer früh. Das Gegenteil genauso, man legt ein großspuriges Verhalten an den Tag und überspielt Zwischentöne, weil sie nicht ins gewünschte Bild passen. Die typische Frisur soll den Charakter unterstreichen, ganz bestimmte Kleidung definiert Menschen, die wie hinter einer Maske leben, und der Fehler ist nicht die Mode. Man kann auch einfach Freude daran haben, mit einem Stil zu spielen. Da sind berühmte Vorbilder, Prominente mit einem Schal oder Hut, die nie ohne Sonnenbrille auftreten. Wer wird genial in den Klamotten vom Star und nur deswegen? Es mag albern klingen, aber wer ein Lied hört, singt nicht. Kunstsammler sind nicht deswegen Künstler, Leser von Romanen keine Schriftsteller. Alkoholisierte Fans schießen kein Tor und wissen alles besser. Das ist üblicher Selbstbetrug.

Die (wie sie von sich sagen) Gewohnheitstiere unter uns könnten sich fragen, inwieweit sie ihre Möglichkeiten echter Gestaltung nutzen? Angst, den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen und überhaupt Furcht vor allerlei, mag der Antrieb sein für vieles. Es scheint Zeitgenossen zu geben, die nie ohne Helm auf dem Kopf und mit einer Warnweste betakelt Rad fahren. Diese hilfreichen Accessoires sind nicht zwanghaft nötig, und Zwang kann krank machen. Verstellt ist der Blick auch nach innen auf das eigene Ich. Wie es gelingt, ein tägliches Theaterstück aufzuführen, in dem der Darsteller – und dieser vielleicht am allermeisten – zum Opfer seiner Fiktion wird, bleibt anderen, die das durchschauen und den Freund meiden, ein Rätsel. Kreativität ist das Gegenteil. Es ist keine Kunst, wenn der Maler durch sein eigenes Gemälde spaziert, sondern eher eine bemalte Brille auf der Nase. Ihr buntes Glas trübt den klaren Blick. Nicht wenige Spätberufene verwechseln ihr Geklecker mit sonst was. Immerhin, sie sind aufgebrochen, den Weg zu suchen. Warum trägt einer wie Udo Lindenberg die bekannten Sachen und den Hut? Ich habe keine Ahnung, aber von Miles Davis habe ich gelesen, dass sein Outfit mit der Zeit extravaganter wurde, nachdem ein Kollege ihn darauf brachte, wie nützlich es wäre für das Image. Miles war Trompeter, und es gibt Menschen, die noch heute seine Musik lieben.

Kunst käme von Können, heißt es, und einen Mantel tragen? Wichtig ist die persönliche Note für einen eigentlich schrulligen Menschen, der gerade das nicht ist, eine Persönlichkeit. Da nutzt man Ausflüchte, Albernheiten und glaubt noch dran. Andere bevorzugen übertriebene Ernsthaftigkeit als Ersatz für Spontanität. Scheinbar geschützt, durch ihre besondere Fassade, probieren sie, sich vor allem sozial zu verhalten. Ihre Moral entspricht dem Trend. Man hängt eine Regenbogenfahne ins Fenster, macht sich Ukrainestreifen ans Fahrrad, brandmarkt Katar. Die Mode wechselt. Als ich jünger war, tankte man nicht bei Shell, aß keinen Thunfisch oder sagte: „Ami go Home!“ Politik ist professionelles Maskieren, und davon könnten die erwähnten Laienspieler lernen. Ich beobachte das genau. Eine Bürgermeisterin schmückt sich gern mit billiger Größe, wenn das keine Verpflichtungen bedeutet (glaube ich). Das Tageblatt erwähnte vor geraumer Zeit und wie nebenbei, die Verwaltungschefin hier im Stadtturm wäre ja im Verbund „Mayors for Peace“. Damit setze sie sich für die Abschaffung der Atomkraft weltweit ein, toll. Das war vor der Energiekrise. Mal abgesehen davon, dass es anderen Staaten egal sein dürfte, was im Käseblatt ’nen Spruch gibt, wird die Politik inzwischen vorsichtig sein, dergleichen zu betonen. Andere bauen fleißig weiter böse Meiler. Bei uns heißt ein chaotischer Systemwechsel Energiewende. Das ist Fassadenpolitik.

Meine Probleme sind durchaus dieselben. Menschen wollen gemocht werden, aber nicht immer wirkt das, und wir zahlen Lehrgeld. Viele nehmen sich als Individuum nicht wahr und suchen nach einer Anpassung, die sich an der Annahme orientiert, so müsse man sein. Ähnlich waren, nebenbei gesagt und zugegebenermaßen, viele Jahre lang auch meine Muster. Ich bin oft gescheitert damit. Zwei Schwierigkeiten treten bei dieser nur zweitbesten Methode, im Leben klarzukommen, auf. Sich auf solche Weise fremdzusteuern, bedeutet, fixiert auf andere herausfinden zu müssen, was gerade richtiges Verhalten ist. Das heißt zweitens, im Dunkeln zu tappen, wie sich das auf die eigenen Emotionen auswirken wird, weil der momentane Zustand bereits unklar ist. Eine Person in dieser misslichen Lage mag als gesund wahrgenommen werden, lebt aber im Grenzbereich, sich durch das gewählte Verhalten selbst zu beschädigen. Es liegt wohl auf der Hand, dass jemand, der sich bevorzugt an der Umgebung orientiert, Gefahr läuft, sein inneres System dabei zu übersehen.

# Malen hilft!

Ich bin dankbar, dass ich studieren konnte. Mein wichtigster Lehrer und Professor wurde später ein geschätzter Freund. Er ist alt geworden, hat noch lang als Rentner gelebt und weiter gemalt. Auf die Kunst bezogen, meinte Otto Ruths abwertend, die Leute benutzten ihre Augen nur, um nicht irgendwo dagegenzulaufen. Er prägte den Begriff „sinnliches Vergnügen“, welches denjenigen entginge, die Kunstwerke nicht erspüren könnten, sondern ignorierten oder allein nach dem Wert beurteilten. Wie diese Kunst ihren Wert erhält, wird offensichtlich durch zweierlei bestimmt. Zum einen müssen genügend Menschen das erwähnte Vergnügen erleben und sich entsprechend intensiv darauf einlassen, zum anderen kann auch der letzte Quatsch bei geschickter Unterstützung den Idioten, die nicht wissen, was sie sehen, verkauft werden.

Nehmen wir an, dass ein Gemälde einen sinnlichen Wert hat, können wir uns vom üblichen Gerede ein Stück weit entfernen und dürfen von einer wirklichen Qualität ausgehen. Das ermöglicht dem sensiblen Betrachter, Wind um den Künstler wie nebensächlich zu übergehen und unseren Geschmack, was uns gewohnheitsmäßig anspricht, vom Kern herunterzuschälen, um dem tatsächlichen Gehalt der Kunst nachzuspüren. Das müsste, falls die Grundannahme korrekt ist, eine gute Methode sein, mehr zu merken, der Natur und damit uns selbst näher zu kommen. Das, was über Kunst gesagt wird, wird immer eine soziale Vermischung wirklicher wie angepasster Wahrnehmung sein. Das Soziale zu vernachlässigen, kann helfen, mehr zu merken. Solche Überlegungen mögen der Grund dafür sein, dass es Maltherapie gibt.

Man hat von den Indigenen Fotos gemacht, und sie konnten nichts damit anfangen. Es heißt, dass wir das Betrachten von zweidimensionalen Abbildungen erlernen. Andererseits deuten die steinzeitlichen Höhlenbilder darauf hin, dass unsere Kunst früh entwickelt wurde und also nicht nur der jeweilige Mensch Bilder anzuschauen erlernt, sondern die Menschheit insgesamt lernte abzubilden. Nehmen wir die üblichen Piktogramme für Toiletten oder Notausgang, zeigt sich, dass Strichmännchen nicht nur an der Ampel Sinn machen und schnell erklären. Wie ein Fußgänger beim Aufleuchten der grünen Figur losgeht, reduziert auch anderswo der Mensch Gesehenes auf das Wesentliche und entscheidet sich für etwas. Das kann Tempo machen und ist gut, aber auch Oberflächlichkeit begünstigen. Pragmatiker mögen so eine Kunstausstellung hinter sich bringen:

„Nackte, Gruppen, Porträts und – ah! Ja, jetzt kommt Maritimes mit alten Segelschiffen; wo ist hier das Klo? Ich muss mal kurz raus.“

Hier hilft eine allgemein verständliche Form. Manche kommen so deutlich schneller voran. Sie begreifen, andere mitzunehmen und richtig Geld zu machen. Einige rennen gern mit, wenn sie aufgefordert sind! Dabei sein befriedigt und bestärkt die eigene Normalität. Man fühlt, dass es richtig ist, weil alle es tun. Das Wir-Gefühl ersetzt die bunte Palette vielfältiger Emotion und macht, wo eine warnende Lampe uns Einhalt geben sollte, dass diese grün erscheint. So gibt diese Farbe der sozialdemokratischen Partei ihr rotes Design. Sie nützt der breiten Masse ohne Eigeninitiative. Das sind die vielen Menschen, die machen, was man ihnen sagt.

Es gäbe einen alternativen Weg, und der ist besser als mitlaufen. Erfolg ist Unfug, solange der Maßstab anderer angelegt wird. Die Weiterentwicklung persönlicher Projekte befriedigt auch ohne öffentliche Wertschätzung. Umgekehrt kann Erfolg blind für Bedürfnisse machen. Es wird plötzlich dunkel, wenn das Rampenlicht der Gesellschaft seine Scheinwerfer in eine andere Richtung dreht. Zum ersten Mal wurde es mir klar und hat wirklich geholfen, als unser Ministerpräsident Torsten Albig nicht wiedergewählt wurde. Das war zu der Zeit, als das Bild „Beine“ entstand. Sein Wahlplakat ist ja ein Teil davon. Beim Weihnachtsmarkt, wo mein Gemälde ausgestellt hing, kam das Gespräch drauf. Da hatte Albig bereits sein letztes politisches Interview gegeben und sich gänzlich zurückgezogen. Gegenüber unserer Bürgermeisterin befand ich, malen könne man ohne auszustellen für sich allein. Politik zu machen, ginge nur gewählt und im Amt. Ich mochte Christiane, und das war falsch. Politik bedeutet Partei, und Kunst ist individuell. Das eine ist die gruppendynamische Herde mit ihrer Spitze. Die Kunst aber schlägt allein und gezielt mit allen Konsequenzen zu. Nicht wenige Thesen, wie unser Land zu gestalten wäre, bereichern den Stammtisch. Politik, die nicht umgesetzt werden kann, bleibt Gerede, allenfalls Kritik der Opposition. „Beine“ wurde noch im Foyer unseres Rathauses ausgestellt, aber nach Weihnachten brachte ich meine Ideen konsequent auf die Leinwand. Ich konnte mir nicht länger gefallen lassen, was offensichtlich geschah und begriff, dass ich raus musste aus dem Dunstkreis ihrer Regentschaft von Schenefeld.

# Kunst meint oft nur Dekoration der Moral

Der Eindruck entsteht, die Gesellschaft schmücke sich mit Kultur. Dann wäre hübsches Blattgold wichtiger als kritische Auseinandersetzung mit der Umgebung in der man lebt und Graffiti nur ein Straftatbestand. Es geht dahin, nur wertzuschätzen, was allgemein tauglich und gewollt ist. Da ist ein Mainstream, der drängt, Uneinheitliches als querköpfig wie falsch darzustellen. Viele Kunst tut nur so, als wäre sie eine. Das ist nicht selten ästhetischer Quatsch, der nicht als solcher gebrandmarkt wird. Damit kann man Geld aus einem Etat ziehen, Anerkennung einer elitären Gruppe gewinnen, die bejubelt, was nicht stört. Wenn die Werke unkenntlich bleiben, kann das Zeug für jedes Thema herhalten und gilt als Zeitkritik. Man konterkariert den Begriff: Eine Kritik ist keine, wenn sie nicht als solche berührt. Ich mag allein im Wald sein und rufe den Bäumen: „Arschloch!“ zu. Das amüsiert? Kulturidioten gehen zusammen los und rufen gemeinsam. Anschließend folgt Eigenlob: „Denen haben wir’s gegeben!“ Dann überreicht jemand einen Preis, alle trinken Schaumwein, knabbern Vernissagengebäck. Man bedient gängige Feindbilder, gut ausgeleuchtet mit etwa Rost auf einem Sockel. Das Böse ist schließlich bekannt, und gut will auch die Kreativität daherkommen. Deswegen gilt es als künstlerisch wertvoll, wenn angegriffen wird, ohne dass der Betrachter erkennen kann, was. Das Übel deutet die Kuratorin nur an, die Interpretation bleibt dem Betrachter überlassen. Wer so künsteln möchte, sollte darauf achten, die gängigen Muster zu lernen und den geeigneten Tand machen. Das individuelle Empfinden zählt wenig, solange es nicht anerkannten Kümmernissen entspricht. Wir wiederholen Kritikpunkte der vorgekauten Liste.

Der Bürger darf kein Rassist sein, nicht frauenfeindlich, homophob oder antisemitisch, das versteht die Gesellschaft. So schreibt es die Bildzeitung. Auch der Bundespräsident betont, was für alle gilt. Es ist kein Krieg, nein: Die Ukraine wurde angegriffen, schlimm. Deutschland ist bei den Guten, Autokraten verbreiten Narrative. Das bezeichnen wir als Beruhigungspille für die Narren der Diktatur. Wir nehmen an, die Russen und Chinesen wären dumm, weil sie (die Armen können nichts dafür!) für dumm verkauft würden. Das ist überheblich, aber üblich im Westen. Nicht so wir, die besseren, freien Menschen. Liberal, sozial und tolerant, helfen wir Schwachen, nehmen Geflüchtete auf, schätzen Männer und Frauen, die welche werden wollen. Kunst bebildert unsere Kultur entsprechend. Wer in eine falsche Schublade gerät, darf nicht mehr auftreten, nicht ausstellen. Wir benötigen dafür keine staatliche Gewalt und zensieren selbst. „Als vorauseilenden Gehorsam bezeichnet man die freiwillige Vorwegnahme vermuteten erwünschten Verhaltens im Rahmen gruppendynamischer Prozesse. Eine Gehorsamsleistung wird dann nicht als Resultat von gesellschaftlich-sozialen Druck erbracht, sondern aus Überzeugung oder, um diesem Druck von vornherein zu entgehen“, meint Wikipedia. Die Menschen leben ihren Traum, wird behauptet. Wir bezeichnen uns als aufgeklärt, informiert, sind vorn und die Autokratien aus der Zeit gefallen, von gestern. Die müssten mal eben überwunden werden. Das reden unsere Politiker. Sie tun, als würden sie die Freiheit günstig an uns und andere Länder verkaufen. Steinmeier sagt, wie’s geht. Die Einordnung steht bereits fest. Wir lernen, in Russland pinseln Opportunisten für Putin, wirkliche Kunst würde unterdrückt. Das kann stimmen. Wir geben vor zu wissen, wie unfrei das Leben in China ist, meinen, bei uns die Nazis überwunden zu haben, schätzen unsere Errungenschaften der Gegenwart. Wir haben gelernt, und die anderen müssen es auch (bis die ganze Welt frei und klimaneutral ist, ohne Gewalt, Frauen gleichberechtigt sind, es keine Armut, Kinderarbeit mehr gibt und was sonst noch gefordert wird).

Deswegen zu denken, unsere Kunst wäre frei, ist ein Irrtum. Hier regiert der Druck, ein Gespür für den Trend zu benötigen. Bei uns illustrieren Kreative die Bedürfnisse einer sich selbst bestätigenden Gesellschaft wie ein Märchen. Wir machen aus der Realität unsere Geschichte, Mitläufer erhöhen den Abklatsch davon zur Kunst. Wir brandmarken die Nazis, die Bilder und Bücher verbrannten. Wir erinnern, dass unser anderes Deutschland im Osten Romane zensierte und prangern die modernen Unrechtsstaaten für ähnliches an. Die Gefahr ist, dass jede Demokratie immer wieder neu verloren gehen kann und nicht selbstverständlich ist. Die freie Welt oder sagen wir besser liberale Gruppen und tolerante Strukturen stehen im Wettbewerb mit anderen Systemen. Wenn China beispielsweise eine böse Diktatur ist, unterdrückt deren Regierung die freie Entfaltung ihrer Bürger, und das könnten wir ihnen vorwerfen. Nun merken die Deutschen aber, dass die Chinesen weltweit Handel betreiben und sich in unsere Struktur einkaufen. Das erschwert uns, kritisch demokratische Rechte einzufordern, da man eine Wirtschaftsmacht nicht sanktionieren kann bei eigener Abhängigkeit von ihren Erzeugnissen. Soweit haben wir es ja begriffen. Die zusammengebrochene Energieversorgung durch die ausbleibenden Gaslieferungen aus Russland führen jedem vor Augen, dass es mit dem Polizeispielen und Sanktionieren anderer Staaten eine zweischneidige Sache ist. Denkt man weiter, erschrickt, dass die chinesische Autokratie stärker ist als die russische. Damit stehen wir nicht nur unter wirtschaftlichem Druck. Grenzüberschreitend betrachtet, wirkt die dortige Führung bereits jetzt auf unser Land und relativiert damit die Bedeutung der deutschen Regierung. Das verringert die Freiheit unserer Demokratie deutlich, wenn wir zum Teil eines Wirtschaftssystems gehören, das autokratisch ist. Wir könnten keine „Insel der Glückseligen“ sein, meinten nicht wenige schon früh, und unser Altkanzler fragte, mit „wem wolle Deutschland noch Handel treiben“, wenn wir immer mehr Staaten zum Unrechtsregime erklärten? Jetzt zeigt sich diese Wahrheit, und sie ist das erschreckende Eingeständnis, dass wir zwar nicht von den Chinesen regiert werden, aber Handlungsdruck von allen Seiten unseren Wohlstand in die Zange nimmt.

Unsere Freiheit wird mit jedem neugeborenen Menschen kleiner. Die Bewegung eines Babys fordert die Mutter, es zu versorgen und jeder Erwachsene hat Ziele, für die er sich einsetzt. Die gruppendynamischen Ansprüche überzeugter Menschen und noch stärker die humanitären Forderungen Flüchtender gewinnen ungeahnten Einfluss auf die Insel Europa. Kunst könnte den Beitrag leisten, gerade unsere Identität zu stärken, wenn sie individuell und vielseitig spricht, aber nicht als soziale Deko und uniformiert dem Zeitgeist angepasst. Künstler:innen wollen oft politisch sein, die Gesellschaft verändern, wie ja auch jede Partei von sich behauptet, den Menschen im Land zu nutzen. Kann Kreativität das, wenn sie nicht persönlich empfunden wird, sondern sozial, vorgekaut unterwegs ist? Darüber, gängige Kritik zu bedienen, vergisst mancher, wo der Schuh ihm tatsächlich drückt. Man passt sich womöglich an. Gut geht es, unkritisch zu sein und ansonsten pseudo. Nach vorn kommen Landschafter mit ihren Schafen auf dem Deich, Leuchttürmen, Brandungsbildern (Hundeporträts gehen auch gut), kommerzielle Maler also, und auf der anderen Seite Breitbandkritiker mit Gedöns der jeweiligen Schublade. Eine persönliche Kunst ist nicht selten chancenlos und bleibt es, solange der Maler zusätzlich noch frustriert die Türen zuschlägt. Das ist typisch, und dann gibt es keine Interessenten, weil nicht erklärt wird, was auf der Leinwand passiert. Man hat es eilig. Niemand denkt sich in absurde Ästhetik ein, wenn Maler ungewohnt ihre Wege gehen. Die Leute schauen ja gar nicht hin. Wenn das Geschlecht zu erkennen ist, muss es Porno sein und demzufolge bäh. Es lohnt nicht zu schaffen, wenn sich mögliche Rezipienten als mehrheitlich blöde outen. Man denkt: „Wenn ich sterbe, wird alles weggeworfen hoffentlich.“ Erst nach dem Tod berühmt, heißt es bekanntlich. Da findet ein geschickter Agent Wege der Vermarktung. Die Leute bekommen nun endlich gesagt, was zu sehen ist. Unser Werk überlebt in den Händen von Kultur studierenden Tanten: „Ah! Und der Arme hat zu Lebzeiten kein Bild verkauft, schrecklich.“ Viele möchten ohnehin nur die bereits erwähnten Schafe am Deich sehen, ungewollt eine Reflexion.

# So schön wie früher soll es sein

Der Widerstand malt nicht. Er schmiert. Vermummte kritzeln die Bahn an, sind im Dunklen unterwegs in Betonschluchten, unter Lebensgefahr. Aktivisten kämpfen. Sie schmeißen Tomatenbrei gegen Vermeer. „Was soll das?“, fragen die Menschen. Der neue Trend ist die umgekehrte Richtung der Herde. Greta war gestern: „Wir haben grün gewählt. Wenn Habeck zu blöde ist?“ Jeder hilft doch schon mit und setzt einen guten Fußabdruck in die Natur, tritt elektrisch ins Rad. Man klebt sich nicht auf die Fahrbahn. Das sind Spinner. Wie schön, es begriffen zu haben und dabei zu sein, denkt man. Schimpfen macht in Gesellschaft mehr Spaß. Aber ein Fehler, der sich bald rächen wird. Die schöne, neue Welt ist wie wir (wenn wir daran glauben) nur ein Fake. Das Theater geht auf Kosten der armen Schweine, die am Rand die Bühne halten. Eine schiefe Ebene droht, und alle rutschen ab.

Öffentlicher Erfolg kann ein guter Motor sein und Motivation. Ich fand es zunächst schwierig, getreu der Überlegung zu arbeiten, nur das Schaffen an sich sei nötig. Kann man der Gesellschaft einen Fehler vorhalten und nichts zur Verbreitung der Bilder unternehmen: Das geht minimal mit einer Website. Ich entschied, geschmacklos weiterzuarbeiten, dass es allen unmöglich wäre mitzugehen. Niemand fühlt gleich der anderen wie es sich gehört, sondern individuell. Daraus resultiert die eigene Handlung und das wirkt sich auf den Platz aus, auf dem wir stehen. Als Gestalter muss meine Arbeit einen Nutzen bringen, andernfalls katapultiert die Gesellschaft uns ins Nichts. Der albernste Quatsch kann ein System nähren. Nützlich bleibt eine Kunst, die keine ist, wenn man sie so nennen kann und die Kulturförderung zahlt. Wir sehen serielle Arbeiten und Projekte werden gefördert. Die immer gleichen, verkorksten Gestalten verbraten über die Dörfer eine überschaubare Summe und drehen sich im Kreis. Immerhin gehöre ich nicht dazu und bin stolz darauf, große Flächen langsam zu bemalen.

Google mit der Bildersuche und Pinterest helfen mir, Vorlagen für die benötigte Anatomie zu finden. Dabei kommt man nicht umhin, auf faszinierende Kunst zu stoßen. Es gibt sogar Brandungsbilder, die mich begeistern. Die wahnsinnigsten Realisten scheinen sich akribisch ins Thema hineingearbeitet zu haben, dass es wirklich ein Vergnügen ist sich’s anzusehen. Genauso fantasievolle, absurde aber realistische Malerei, die ich bewundere: Es ist alles da und zeigt mir, wie bemüht ich selbst bin bei meinen Versuchen. Es gibt so tolle Bilder. Vielleicht wird auch bei uns davon gezeigt? Das bekomme ich nicht mit. Ich meide Menschen und Ausstellungen, gehe dafür nicht mehr aus dem Haus. Weniger Corona hat mich verstört als mein letzter Besuch in der Kunsthalle, weil alles, woran ich glaubte, kaputt gegangen ist. Mir wurde klar, dass ich meine Ideale, Träume und Erwartungen, mein Leben gerade zu rücken, einem Trugbild zu verdanken hatte, das gerade sein schönes Haar umfrisierte für einen anderen Auftrag, was weiß ich. Nie wieder Kunst! Wenn unser Käseblatt die typischen Ausstellungen hier im Dorf oder Pinneberg bewirbt, habe ich genug.

Albig könnte ein dickes Buch schreiben, so „müsse“ Politik sein, ob das wer liest? Wir steuern unseren Kahn. Schreiben ist eine Beschäftigung wie malen. Man korrigiert Sätze und Absätze, bis es läuft zu lesen. Auch ein Bild, es gilt, die Farben und Formen zu verbessern, bis einem nichts mehr einfällt, das Auge zu führen. Was nun machen mit dem Kram, andere spotten nur. Die Motivation entscheidet über die Richtigkeit eines eingeschlagenen Weges. Wenn es keine Entwicklung mehr gibt, hört man auf. Das versteht sich von selbst. Ein angefangenes Bild muss das Interesse wecken, unfertige Probleme anzugehen. Man erfährt sich selbst, würde sich nicht aufraffen, wenn die Sache keinen Sinn macht. Kunst ist mehr, als mit anderen zusammen malen. Kreativität veranschaulicht die eigene Frage und ist das Ergebnis einer Suche. Zu erfahren, ob man Malerei liebt oder Menschen (die einem Anerkennung zollen), ist die Antwort. Ich hänge meine Bilder auf. Sie leisten den Beitrag, mir ein Stück weit Erklärung zu liefern, was Leben bedeutet und Sinn gibt. Umgekehrt eröffnet das Ganze die Perspektive, andere einzuschätzen, die Blender sind. Mit einer guten Maske befriedigt es, Theaterdonner zu verbreiten? Jedem das seine: Zu wissen, was es ist, hilft.

🙂