Den Worten Taten folgen zu lassen, ist eine berechtigte Forderung, wenn Enttäuschte annehmen, mit einer Absichtserklärung bedient zu werden. Heute verstehen wir unsere Umgebung als konstruierte Realität, weniger die Dinge zum Anfassen und Reinbeißen um uns herum. Wir wissen mehr als frühere Generationen, sind darauf angewiesen, belastbare Informationen zu bekommen. Der Anteil verstörter Mitglieder unserer Gesellschaft, die vieles anzweifeln, wächst. Nach dem Sommerurlaub bin ich damit beschäftigt, das begonnene Bild weiter zu malen. Kurioserweise begreife ich den Sinn, das zu tun und die nötige Motivation mich dranzusetzen, auch darin, dass mir die Brötchen von gegenüber nicht mehr schmecken. Die im Urlaub genossenen Backwaren der Inselbäckerei kamen dem früher Üblichen durchaus nahe. Echte Brötchen meine ich, nicht aufgebackene Teiglinge.

# „Frisch gebacken“ klingt lecker knusprig und ist ein beliebter Marketingbegriff. Bäckereien, Backshops mit Selbstbedienung oder sogar Discounter bewerben ihre Backwaren gerne mit dieser Aussage. Doch viele Anbieter stellen die „frisch gebackenen“ Brötchen aus vorgefertigten, gekühlten oder tiefgefrorenen Teiglingen her und backen sie vor Ort nur auf. Verbraucher haben allerdings ein anderes Verständnis von frisch gebackenen Brötchen. Das zeigen eine Studie, eine Umfrage sowie (…). Im Lebensmittelrecht ist „frisch gebacken“ nicht definiert, und auch die Rechtsprechung gibt keine klare Orientierung. So ist die Angabe oftmals eine leere Werbefloskel ohne jeglichen Anspruch an die Art der Herstellung. (Verbraucherzentrale, 2018).

Farbe auf die Leinwand aufzutragen, befriedigt als eine echte Herausforderung.

🙂