Als ich klein war, bastelte ich viele Jahre an meiner Modelleisenbahn im Keller herum. Später wurde aus der Fläche eine große Werkbank mit unserem Schraubstock vorn an der Ecke. Im Regal darüber fanden sich Gläser randvoll mit Nägeln, Muttern und Schrauben. Die hatte mein Vater aus dem Laden genommen und zweckentfremdet. Kapern waren drin gewesen. Ausgestattet mit einem soliden, roten Deckel, ursprünglich zum Verkauf für Lebensmittel auf dem Großmarkt hergestellt, taugt ihre stabile Qualität für eine Ewigkeit zur Lagerung. Ich verwende sie noch heute. Handwerksgerät hing nun an der Wand, wo mein Gemälde mit blauduftigen Bergen den Hintergrund der Bahn gebildet hatte. Die Lokomotiven und Wagen verkaufte ich im Geschäft meiner Eltern. Der Erlös verstärkte Konfirmationsgeschenke, floss in die Summe ein, die nötig war, mein erstes Boot zu bezahlen.

Einige Schienenstränge der Erinnerung, Bahnen von Menschen im jeweiligen Lebenswägelchen skizziert: Das aktuelle Bild auf der Staffelei regt dazu an. Leben beschreibt eine Spur durch die Zeit, ist aber typischerweise keine Eisenbahngeschichte. Unser Dasein kennt nur eine Richtung, bindet uns an die Zeitschiene. Wir können nicht umdrehen, nicht einmal zurücksetzen. Selbst wenn es uns manchmal so vorkommt, ein neues Leben zu beginnen, nach einem Umzug, einer durchgestandenen Erkrankung oder wenn die größte Liebe anklopft.

# Die gebahnte Schiene verlassen und eigene Wege einschlagen

Mit dem Verkauf der Anlage endete für mich eine Form von Kindheit. Wann ein Kind zu sein aufhört, man sich zum Jugendlichen wandelt, schließlich erwachsen ist, bestimmen wir nur zum Teil selbst. Einige scheinen ihre Kindheit vergessen zu wollen, manche verklären ihre Jugend, und wieder andere scheinen gar nicht erwachsen zu werden. Genau das ist ein ums andere Mal mein Thema. Ein Hamsterrad zu treten, bedeutet darin gefangen zu sein. Freiwillig dieselbe Aufgabe anzugehen, die andere nur müde belächeln, scheint ähnlich. Man kommt nicht weg, obschon man läuft. Ein Sturm weht, treibt das Schiff im Kreis. Die Windmühle dreht sich, schleudert mich täglich weiter nach vorn. Die Erinnerung an früher gibt mir den Tritt in meine Zukunft.

Immer kindlich zu bleiben, ist das böse Verharren in einer Angst, deren Wurzeln Betroffene nicht spüren. Einige Menschen gelangen infantil bis ins Alter und zahlen spät den üblicherweise zu entrichtenden Preis, um in die Welt der aktiv gestaltenden Erwachsenen zu gelangen. Das Geld bestimmt den Wert des Menschen scheinbar. Es kann ein Irrgarten sein. Wege, die Risikobereitschaft verlangen und enge Kanäle, die kein Links oder Rechts zulassen, bilden unsere Wirklichkeit, die ihre eigenen Lohngesetze kennt und entsprechend dem gegebenen Einsatz verzinst. Das allerspäteste Begreifen, nicht gehandelt zu haben als die Zeit dafür war, geschieht wohl am Tag, an dem wir sterben.

Wedel ist Geschichte, das Haus verkauft. Wer nur bewahren möchte, ohne eine Veränderung zuzulassen, wird auch das verlieren, was er verteidigen möchte; und so ist es mir geschehen. Unfähig zu einer progressiven Gestaltung, bin ich definitiv gescheitert. Ich erkenne nur Intrige und versage mir jegliche Einsicht in die notwendige Lösung. Es zeichnete sich kein Weg zu teilen, wie gleichermaßen das Erbe zu bewahren ab. Die eigene Familie zu hassen, ist zur alltäglichen und unvermeidbaren Beschäftigung geworden. Der Keller, wo einmal diese kleine Eisenbahn fuhr, später gewerkelt wurde, ist nicht mehr auffindbar, den Schraubstock habe ich nach Schenefeld mitgenommen.

Die brutale Zertrümmerung der Arbeitsplatte und überhaupt alles da unten, was Habibi mit wuchtigen Hammerschlägen zerlegt – während seine schöne Freundin leichten Schrott die Treppe hochschafft, die Männer und ich schwere Teile, unsere Waschmaschine zum Anhänger schleppen – unvergesslich.

# Viele sind zum Glaube zu feige, zum Atheismus zu dumm, bleiben unsicher dazwischen

Einen Strich unter die Vergangenheit ziehen, bedeutet fertig zu sein mit etwas. Das Begreifen, ein Ziel erreicht zu haben oder die Unmöglichkeit einsehen, noch ankommen zu können heißt das. Einen Lebensabschnitt ad acta legen, kann sogar enttäuschen, auch wenn das anvisierte Ziel gemeistert wurde. Mit dem roten Pinsel erledigt: Ein solcher Strich bleibt eine Linie, ist insofern Teil einer abstrakten Zeichnung, nur die Definition, aber nicht unsere gelebte Realität und ändert nie, was war. Es ist nur eine intellektuelle Übung. Manchmal hilft das, und an schlechten Tagen nützt es weniger.

In den Achtzigerjahren hatte ich eine unternehmungslustige Freundin. Dank ihrer Initiative kam einiges zustande. Es blieb eine beste Freundin, aber heute ist der Kontakt abgerissen. Sie lebt inzwischen in den Vereinigten Staaten und ist amerikanische Staatsbürgererin; ein Prozess mit Hindernissen, das schließlich zu schaffen. An dem Tag, wo die letzten Formalitäten nach einer andauernden Episode der bloßen Duldung ihr Ende fanden, und zwar in Deutschland bei einer Behörde, fuhren wir zusammen mit der S-Bahn hier in Hamburg und sprachen ausführlich darüber. Unvergesslich ist dieser Tag auch für mich, weil sie so verdattert war, nicht glücklich zu sein.

Das Loch, welches sich auftut, wenn nach heftigen Anstrengungen keine weitere Not dafür besteht und die bekannten Ängste und Handlungen, die eine lange Zeit den Alltag bestimmten, keinen Sinn mehr machen, trübt die Freude angekommen zu sein. So war das bei ihr. Ein weiterer Fall kommt mir in den Sinn, mein Vater fand problematisch, frühzeitig nicht mehr arbeiten zu müssen, weil meine Eltern genug erwirtschaftet hatten und meinten, es ginge nun mittels Geldanlage und von Vermietung zu leben. Auch bei diesem emotionalen Konstrukt war der Gedanke, alles würde gut, nachdem geschafft worden wäre anzukommen. Ich gehe mal davon aus, dass meine Freundin nicht lange überrascht blieb, sich nicht freuen zu können mit dem endgültigen Dokument in Händen und zufrieden in der neuen Welt lebt. Wir haben uns seltener gesehen, die Beschreibungen ihres Dortseins gelangen über Verwandte zu mir, die ich gelegentlich treffe. Mein Vater fand nur schwer ins Rentnerglück und wurde zunächst depressiv. Eine Behandlung war unumgänglich. Der Neurologe gestaltete den Begriff Rentnerloch dafür, in das Erich gefallen sei; offenbar ist es ein bekanntes Problem. Die Therapie verfolgte das Ziel, den Rentner aus diesem Loch zu holen, zurück zum alten Leben zu finden. Mein Vater hat daran geglaubt.

Es nützt nichts, zurück zu wollen. Das geht ja nicht. Den eigenen Frieden mit früher machen, ist besser, als in die Zukunft zu rennen und nicht zurückzusehen. Den Schmerz wahrnehmen hilft, wenn auf dem Gipfel umzukehren ist und zudem nichts gefunden wurde zum Mitnehmen, als nur die Erinnerung, die anderen müde applaudieren oder sogar noch spotten, sind so meine Erfahrungen. Eine Abrechnung mit damals macht nicht froh. Nur, dass etwas vorbei ist, das furchtbar anstrengend gewesen ist, erleichtert. Mir geht es am Ziel meiner „Doktorarbeit“ (darüber habe ich bereits geschrieben) nicht weniger seltsam, weil ich begreifen muss, die früheren Überlegungen verlieren an Bedeutung. Texte zu ersinnen, hat geholfen. Eine wissenschaftliche Abhandlung ist das aber nicht. Eine Studie über menschliches Verhalten zu schreiben, wäre möglich, könnte bislang so vermutlich nicht publizierte Zusammenhänge von Körper, Geist und Umgebung beleuchten, die mehr sind als kreative Skizzen. Mein Interesse daran ist gering. In unregelmäßigen Abständen Gedanken festzuhalten, macht weiter Spaß. Ich amüsiere mich zunehmend über einige und habe Wege gefunden, das kreativ auszudrücken.

Was das zu Erreichende für jemanden ist, mag anderen nicht klar werden, die dazu neigen, abfällig zu denken. Während nicht wenige Menschen ihre Schadenfreude als Selbstbefriedigung nutzen, durchblicken lassen, über was weiß ich Bescheid zu wissen, verfolge ich anderes. Ich kann mich für Jazz begeistern. Als Amy Winehouse bekannt wurde, hat sie mich fasziniert. Chet Baker war ein wunderbarer Musiker, und wie Amy, hat Chet sein Leben nicht entsprechend der Regeln gelebt, die uns der Doktor rät, warum? Es hat mir einiges gegeben, darüber nachzudenken und schließlich zu bemerken, wie ich nicht leben möchte und darüber hinaus zu begreifen, worin meine Entscheidungsfreiheit in dieser Sache besteht und was ich auf der anderen Seite nicht bestimmen kann bei bester Vorsorge.

Gesundheit wie ich sie definiere, heißt nicht in einer Schlange anzustehen und die Befreiung von beispielsweise Corona durch einen Test zu belegen. Ich möchte wirklich merken, nicht nur einen Beleg für die Berechtigung erlangen, ins Restaurant oder arbeiten gehen zu dürfen. Ich habe mich nicht mit eingebildeter Krankheit oder einem schnöden Blutkrebs rumschlagen müssen wie viele. Für meine Sorgen gab es keine allgemeine Hilfe, die mich zufrieden machte. Mein Problem ist auch nicht die kriminalistische Lösung eines Rätsels gewesen, einen Täter, der gegen mich aktiv ist, draußen irgendwo zu finden, möglicherweise auszuschalten. Selbst wenn das den persönlichen Frieden bedeutete, einen Arsch loszuwerden. Der interessiert mich wenig, da ich Menschen kenne, die mir zur Seite stehen konnten und es nicht getan haben. Sie genügen als Mauer zum Gegenanrennen. Ich möchte mich nicht einfach als Opfer darstellen, sondern diese Rolle mit Leben füllen, dass es mir, ohne Gewissensbisse zu haben, leicht fällt. Ich weiß, dass die Weiche in die verkehrte Richtung stand, als ich nur auf Schienen rollte wie alle Kinder, die abhängig sind aufgrund ihres Alters. Nur dumme Menschen glauben daran, alles wäre allen möglich wenn man nur wolle, und die Verantwortung läge bei uns selbst allein. Natürlich können nur wir selbst uns wirklich ändern. Aber wir müssen die Mittel dazu nicht nur kennen, sondern auch die Fähigkeit erlernen, sie anzuwenden.

# Einer Person zu begegnen, die alles ändert ist möglich

Wer anderen die Schuld erfolgreich zuweisen kann, wird respektiert. Nicht selten bedeutet das, einen Patt anzustreben, beiderseitig das Gesicht zu wahren. Aufzufallen, ruft Neid auf den Plan und wird schmutzige Saubermänner heranzüchten. Aber gezielt mit Dreck zu werfen, kann bedeuten, reflexive von einem Stein getroffen zu werden. Niemand darf lange Polizist sein, wenn es für ihn nötig ist zu provozieren. Das ist wie beim Feuerwehrmann, der den Brand legt, als Retter glänzen möchte. Die Deutungshoheit behält man, wenn es gelingt, den Fokus zu korrigieren und vor allem den Scheinwerfer der anderen neu zu justieren. Mein Zorn gilt falschen Freunden, nicht meinen Feinden (falls ich anonyme habe). Mir gelingt, auf Freundschaften und Anerkennung zu verzichten. Das ist mir extrem schwer gefallen. Ich möchte die Erkenntnis ertragen, dass Existenz ohne Anfeindungen unmöglich ist.

Angekommen sein bedeutet für mich, in dauerhafter Enttäuschung zu leben.

Falls dies verfehlt klingt, eine Definition mag helfen: Das Ziel mancher scheint darin zu bestehen, grundsätzlich keine Angst mehr zu haben, glücklich zu sein und mehr davon. Das ist ein nicht erreichbares und schlimm für diejenigen, die das unangenehme Gefühl nicht selektiv wahrnehmen. Ein diffuses Unwohlsein, das so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass Betroffene daran gewöhnt sind und das all ihre Aktivitäten beeinflusst, scheint nicht ungewöhnlich. Viele halten es einfach aus und gehen gelegentlich zu verschiedenen Ärzten mit unterschiedlichen Befunden. Sie sind zufrieden, wenn man ihnen sagt, was sie „haben“. Diese Menschen müssen nicht suchen, um Besserung zu erlangen, sie erdulden ihre Probleme, weil ihnen nicht bekannt ist, dass diese selbstverursacht sind und nehmen das Übel hin. Ein Großteil der Bevölkerung läuft so mit und scheint zufrieden zu sein, es ginge wie’s sei.

Meine Erfahrung ist grundsätzlich anders. Mir hilft nicht, danach zu streben, was ich habe oder nicht, eine bunte Jacke, dickes Auto oder attraktive Freundin. Welche Krankheit auf der anderen Seite mein Problem sei, wie Krebs, Corona oder Diabetes, sondern das Verstehen wer ich bin, war und sein könnte. Ein Mensch ist viel mehr als ein Stuhl, über dessen Lehne jemand eine Weste hängt. Wir sind bestenfalls eine Sammlung von Möglichkeiten unter kreativer Leitung. Das ist etwas ganz anderes und für einen Künstler unbedingter Kram, sich genau zu erforschen auf den nackten Leib hinunter ohne Schickimicki drumherum. Der Theaterdonner ist nur für die anderen.

Gegen undifferenzierte Schwierigkeiten anzurennen, in der Hoffnung, den Punkt zu finden an dem alles gut ist, verkennt die Dynamik des Lebens, die als feststehender Halt mit dem Tod endet. Das Näherkommen unseres Endes beflügelt die absurde Vorstellung, wie mit der Bahn unterwegs, möglichst noch rechtzeitig eine Haltestelle vor dem Zielbahnhof zu erreichen, einen bestimmten Ort, ab dem das Glück mitfährt. Das wird mit der statischen Idee vom Ichsein genährt, die es erlaubt, an einen gleichermaßen fixen Raum zu denken, eine Ewigkeit voller Zufriedenheit und ohne jegliche Entwicklung oder Ungewissheit mit neuen Risiken, die unsere Leben in Wirklichkeit kennzeichnet. Der Denkfehler findet sich in der Vereinfachung des Ganzen, wir bewegten uns, erreichten eine Marke wie einen Dorfplatz oder einen Hügel, Bahnhof was weiß ich, aber uns selbst sehen wir als ein klar definiertes und unveränderliches Element. Ein schnelles Auto ohne Eigenleben, fast nur ein Ding, gekennzeichnet durch das modische ich bin ich. So heißt es wohl.

Kein flüchtendes oder etwa gar vergängliches Pferd steht dabei Modell, zu denken, wir, der Mensch mit all seinen Verhaltensmustern und Unwägbarkeiten der Zukunft, kämen wohin zum Glück. Ein egoistischer und materialistischer Gedanke ist hinter dem käuflichen Glück der Optimisten, die vor allem schnell entscheiden. So soll der eigentlich rasende Waggon eines Zuges uns allein gehören und eine feste Insel des Glücks werden. Wir schauen nach draußen in die vorbeisausende Landschaft. Das bekannte „suche Frieden und jage ihm nach“ nährt diese Idee noch. Damit bekommt die Sache einen ganz netten Anstrich. Farbe für Hobbymaler, geboren aus der Ratgeberliteratur. Heimwerker zimmern sich eine handfeste Esoterik mit Erfolgsgarantie: Wir rennen hinterher, springen auf, und dann werden wir so mitgenommen, dass umgekehrt nun das Drumherum vorbeizufliegen scheint.

Mein Bild, für das ich lange arbeiten musste und das mich immerhin zufrieden stellt, ist ein wenig abweichend: Ich stehe wie nackt neben diesem Zug der anderen und laufe dem Frieden nicht nach.

Die Illusion einer schützenden Hülle in Form einer Waggonverkleidung kann den Aufprall am Ende nicht verhindern. Aller Wahrscheinlichkeit nach, bleibt diese Einbildung auch zu schwach gegen schlussendlich tödliche Verletzungen. Mein Gesundsein schließt Beschwerden mit ein. Ich möchte gar nicht vollkommen gesichert sein. Wäre ich noch Raucher, müsste ich mit dem Bewusstsein leben, ungesund im Sinne der Doktoren zu handeln. Das war früher ganz normal. Viele wussten um die vielfältigen Gefahren, kannten den Krieg, und wenn nicht selbst, dann aus den Beschreibungen in der Familie. Sich rückzubesinnen, dass es eine Zeit mit allgemein akzeptierten Unsicherheiten gegeben hat, hilft.

Ein ewigliches Leben in irgendeinem Himmel, ist von hier unten aus gesehen absurd. Davon kann niemand ein Bild malen, das nachzuprüfen wäre. Damit verschwenden nur die ihre Zeit, die es auf Erden nicht gut aushalten und ihre Bibel und Glaubenssätze wortwörtlich nehmen. Wir könnten größer und freiheitlich denken, ohne die Allmacht des Ganzen über unser kleines Selbst zu verleugnen. Niemand müsste aus einer Glaubensgemeinschaft austreten, um wie begriffen mit dem Fuß aufzustampfen, deutlich zu machen wie schlimm diese Kirchen sind, wenn klar wäre, dass man dabei nur von einem Verein zum nächsten wechselt.

Aus Gott tritt niemand aus. Sein Bodenpersonal wäre verfehlt, meinen einige und kommen sich schlau vor. Wohin wollen sie denn, wenn das Menschenvolk doch überall dasselbe ist?

# Du kannst in dieser Kirche sein oder in einer anderen

Das Tempo unseres Eilens mit einer Kiste zu verkleiden, heißt auszublenden, dass die Erde unsere Heimat ist. Der Planet selbst ist bereits schnell im Weltall. Nicht änderbar, mit ihm zu sausen. Warum noch zusätzlich Gas geben und so tun, als hätten wir eine Karosserie zum Schutz mit sämtlichen Airbags dran, wenn sich das Ganze nur zu oft als Pappmaché erweist? Mir liegt nichts am vollendeten Frieden; das ist eine Illusion, glaube ich, wie die Liebe oder unsere Ewigkeit. Das hat es nie gegeben. Es sind Kirchenworte und die Ratschläge von Psychologen, hilflose Schwüre, Vergängliches festhalten zu wollen.

Ich schlage gern gegen die Flügel meiner Windmühle und bin’s nicht müde weiterzumachen.

🙂