Kreative Visionen: Achtung (!) – Satire. Die Fleischtheke ist infiziert. Der fette Schlachtersmann humpelt schlecht im eigenen Theater. Fröhlich! Dem glaubt man nichts mehr. Solche kommen noch in die Wurst, denke ich und improvisiere ein elftes Gebot: „Du darfst unfreundlich sein.“ Wozu benötigt Schenefeld einen Stadtkern, fragt man sich, bei der armseligen Einfalt? Das ist nicht Edeka, zweimal Wurst ist unsere Vielfalt. Wir haben schon ein Stadtzentrum, aber das sind blecherne Buchstaben an einer verwaisten Shopping-Mall. Nicht mehr als eine Behauptung also. Die Kirche bleibt im Dorf dahinten. Stephan (Namensgeber und gesteinigter Märtyrer) lehrt uns, kritisch hinzuschauen. Paul hat im Norden gesiedelt, und der neue Stadtkern für Schenefeld ist allenfalls eine Behauptung zwei Punkt null. Wenn alles fertig ist, haben Investoren Wohnblöcke rundherum aufgestellt. Schlossallee, Monopoly. Die Ereigniskarte sagt es voraus, mein Orakel warnt mich: Gehe nicht über Los, ziehe nicht 4.000,- ein. Geh’ direkt in das Gefängnis und bleibe gern. Ich sehe es in der Kugel, Christiane wird von der heimischen Spezialistin für Nichtflachwerke, Ingrid, monumental in Beton gegossen und an Stelle der Luninezbrücke in den neuen Grünstreifen der LSE platziert. Überdimensional und eventuell vergoldet muss das Monument schon sein.

Ha – ha.

🙂